Muchumayeli Bhebhe an Lichtbildprophet: Ich weiß, „ropu63“ , das ist dein Kennwort

Was waren das noch für Zeiten, als das Internet noch total übelst in Ordnung war. Ich meine nicht BTX oder so. Damals haben mich und tausend andere notgeile deutsche Männer russische Bräute wie Alevtina angebaggert, um mir – Alevtina am Flughafen sitzend – ein paar hundert Euro ’nur zum Zeigen‘ abzujagen. Was für ein Schenkelklopfer der Cyberkriminalität.

Und heute? Irgend so ein Watussi versucht mich mit einem Uraltpasswort zu erpressen, dass er beim ‚Um die Wette wichsen‘ auf einen Butterkeks ergaunert hat. Pfiffig wie Hulle versucht er sich im Deutsch, obwohl er noch nicht einmal weiß, was Deutsch überhaupt ist. Und weil es so schön lustig langweilig ist, bekomme ich einmal im Monat solch eine Scheinerpressung. Jippie, juhu!

OK, es ist eine gewisse Steigerung zu verzeichnen. Bis jetzt haben die Herrn Baby-Erpresser in Ausländisch mit mir gesprochen und ich musste Google Translator bemühen, um hier eine neckische Übersetzung veröffentlichen zu können. Wahrscheinlich hatten die Kollega’s Cybergänsta wenig Erfolg damit, weshalb sie jetzt selbst mittels Maschine Text von Englisch nach Deutsch transformieren. Das Ergebnis ist genauso sprachbehindert.

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Taddeusz Sirilli an Lichtbildprophet: webmaster – ropu63

Was war das für ein medialer Aufschrei um diesen arschgefährlichen Hacker: Waren es – wie immer – die russischen Socken des Zar Wladimir oder die heuschreckenartigen Wirtschaftskrieger eines Halbgott Xi? Nein, es war nur ein gelangweiltes deutsches Hacker-Baby, dem zu wenig Aufmerksamkeit gespendet wurde. Statt selbst in die Politik zu gehen und etwas zu verändern, hängt er lieber vor dem Bildschirm ab und baut Scheiße. Gegen alles, was nicht seiner Verblendung entspricht. Ja, das ist das Ergebnis der Gutmensch-Verziehung. Grenzen? Quatsch! Alle dürfen, keiner muss. Kommt Heinz 0rbit vor dem Richter, dann jammert er über seine schwere Kindheit, wurde gemobbt und zu wenig geliebt, bekommt als Strafe Gruppenkuscheln und ‚Wir müssen aber darüber reden‘ irgendwo in südlichen Gefilden!

Na dann: Der Hacker-Nachwuchs boomt und möchte … unteranderem … auch mich erschrecken. Wobei Hacker-Nachwuchs? Teilzeit-Erpresser ohne Wow-Faktor trifft es wohl eher. Was habe ich mich erschrocken vor Lachen, als ich diese Nachricht – ursprünglich in ausländisch und vom Google Translator sprachtransformiert – gelesen habe. Wann habe ich dieses Passwort verwendet und wo? Das kann doch nur zu Zeiten gewesen sei, als sich im Internet nur die guten Leute herumgetrieben haben und wir keine ‚Angst‘ vor 0rbit & Co. haben mussten? Wer sind meine ‚Kunden‘? Hatte ich diesen Bullshit nicht schon einmal im Postfach? Meine Augen sind vor Erheiterung noch immer ganz feucht:

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