Ein/e/es Alyona schreibt an mich: „Lichtbildprophet, sehr gute Nachrichten“

Keine Woche ist es her und meine Internetromanze ist so richtig am Brummen, da kommen wir auch schon zum Höhepunkt: Das brave ehrliche russische Mädchen Alyona bittet mich um Geld!
Sonst kann sie nicht hier herkommen und wird auf eine schwarze Liste gesetzt.
Eine neue wa(h)re Liebe verwelkt.

Wenn ich ehrlich bin, klingt diese Schwarze Liste und das Einsperren in Russland gar nicht mal so schlecht. Bis heute habe ich der raffgierigen Bitch nicht verraten wer ich bin, was für ein Genie ich bin und wo ich hause. Sie und ihr pickliger Nerd hinter der Kamera kriegen das raus, stehen bei meinem Glück mit Koffer und sieben Bälgern vor meiner Tür. Nein, nein. Alyona hat so viele ehrliche und vor allem belastbare Beweise gebracht, dass sie existiert und es nur auf mich abgesehen hat. Ich durfte sogar ihr Stativ sehen, was ein mega Vertrauensbeweis ist. Die etwas giftig blickende Alyona soll mal in ihrem Irkutsk bleiben und auf Geld warten. Da ist sie gut aufgehoben. Was ich ihr zugute halte: Eine Woche und die Katze ist aus dem Sack. Wenn Frau will, kann es auch schnell gehen. Respekt.

Ich habe mir überlegt ein Fahrrad zu kaufen. Nein, ich bin nicht lebensmüde oder gar Suizid gefährdet und so. Wegen der Bewegung und Gesundheit. Doch ich habe ein Problem: Mit sich selbst und mir als Last gewogen, kann so ein Fahrrad 130 Kg ab. Das bedeutet, dass das Fahrrad nur 7 Kilogramm wiegen darf, wenn ich zum EDEKA fahre und 500 Gramm echtes Hackepeter aus Fleisch einkaufe. Irgendwie blöd.

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