Ein/e/es Alyona schreibt an mich: „Lichtbildprophet“

Da beklage ich mich, weil das reale Leben aktuell etwas rau zu mir ist und deshalb kein Thema für unterhaltsame Beiträge liefert, prompt erwacht die reisewütige wie auch geldgeile Alyona aus ihrem virtuellen Schönheitsschlaf.
Im Ergebnis dieser unerwarteten Kontaktaufnahme gibt es im Anhang so etwas wie ein Fotobuch unserer für mich unfreiwilligen Internetromanze, inklusive der echten Belege und nackter Fotos.
Alles Beweise, wie Ernst es Alyona ist, mich besuchen zu wollen, wenn ich denn nur endlich lumpige 320 Euro zahle.
Und in vierzehn Tagen, wenn mich die Spinatwachtel finanziell ausgenommen hat, kommt sie dann per Luftpost in mein Land, wo sie noch nicht einmal weiß woher ich komme.
OK, anhand der deutschen Sprache wird es nicht Polen oder Frankreich sein. Aber mehr traue ich der Schnalle nicht zu herauszufinden, wer ich überhaupt bin.
Es gibt diese Menschen: Sie heucheln gesteigertes Interesse und sind mega sensibel besorgt, dennoch fehlt ihnen eine gesunde Neugier um Eins und Eins zusammen zu addieren und ihre eigenen Schlüsse zu ziehen.

Alyona fordert von mir die Wahrheit zu sagen.
Wenn Frau das sagt, dann dampft der Schnellkochtopf.
Ein falscher Griff, der Deckel ist ab und der Inhalt klebt an der Küchendecke.
Blitzrenovierung.
Dann kommt ihre getrübte Selbstwahrnehmung ins Spiel: Ich lese nicht ihre Nachrichten!
Die hier veröffentlichte Alyona-Saga sollte der Gegenbeweis sein, wenn Frau es interessieren täte.
Aber das ist bestimmt ein Syndrom und muss in stundenlangen Gruppensitzungen selbsttherapiert werden.
Wegen Corona und so, wo sie ja auch nicht krank ist.

Interessant an der neusten Nachricht, dass das Alyona und ihr Scam-Kollektiv die Sendeadresse geändert hat.
Ansonsten bleiben es die selben hohlen Parolen, also so wie immer im Leben: Reden, reden und viel denken.

Die moralisch nicht so sattelfesten Leser des Lichtbildprophet seien gewarnt: Alyona streckt ihr blankes Mohnbrötchen in die Kamera und ihr russischer Stecher hält die Original russischen Pickel an ihrem Hintern in einem fotografischen Meisterwerk fest. Ach nein, ich vergass. Alyona hat Stativ und knipst das Drama selbst. Das ist nur ein Beispiel am Ende der nachfolgenden Botschaft aus Irkutsk. Wem also beim Anblick der weiblichen Primärgeschlechtsmerkmale schlecht wird, dem antworte ich mit einem Gandalf-Zitat: „Flieht, ihr Narren!“.

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