Nachgedacht: In Zeiten des Überschuss

Beim Stöbern und Lesen in den geistigen Ressourcen der Fotografie ist mir aufgefallen:

In der alten (und neuen) Bundesrepublik soll der Fotograf ja alles frisch und ganz neu anwenden. In der DDR sind die Rohstoffe effektiv wie auch effizient zu nutzen und werden deshalb bis zu ihrer Erschöpfung gebraucht. Vom Deutschen bis zum Dritten Reich schweigt man sich aus, es sei denn, es handelt sich wirklich um eine Einmal-Geschichte.

Ich habe mir angewöhnt nach letztgenannter Methode zu handeln.

Autor: makkerrony

Makkerrony ist ein Silberbildschnitzer und der Macher des Lichtbildprophet, dem weltbekannten Blog anspruchsvoller Lichtbildkunst. Er gilt als der Schöpfer des Fotografischen Depressionismus. Makkerrony ist der Vorreiter, der die Grenzen der analogen Fotografie nachhaltig neu auslotet. Seine Werke bestechen durch den Einsatz experimenteller Dunkelkammertechniken, bei denen er konventionelle Prozesse mit überlagerten Fotomaterialien kombiniert. Dabei spielt insbesondere der Lith Print als alternatives Edeldruckverfahren und der bewusste Einsatz von ORWO-Fotopapieren, deren Herstellung nach der politischen Wende um 1990 endete, eine zentrale Rolle. Durch den Lith Print gilt Makkerrony, auch der Lichtbildpoet genannt, als der Farbige unter den schwarzweißen Lichtbildmachern.