Gerahmtes Sextett eines Sommers – Der andere Jahresrückblick

Ich tue es wieder: Ein Jahresrückblick verfassen!

Ich gebe den Kühlen, erfolgsverwöhnt und von den Massen geliebt. Ach nein, mit der Masse habe ich es nicht so. Im Strom sich treiben lassen ist einfach und man lernt mehr Leute kennen. Doch alles wird oberflächlich und austauschbar.

Ich gebe lieber den Eigenbrötler, megakreativ und mehr Feinde als Freunde. Ja, die Rolle gefällt mir besser. Wobei das Kreative ja eher eine Mixtur aus Zufall, Geduld und jede Menge Handarbeit ist.

Der Start ins Jahr 2018 war schwierig. Ich fand nicht die Motivation die ich mir erwünscht hätte. Ich griff zum ‚Lichtbildpoet‚ und kam darin auf die Idee mir den MakkerRony BIG DIY Enlarger aufzubauen. Mir wurde – zeitlich parallel – eine große Tasche alter ORWO-Fotopapiere geschenkt und mit einem Mal wollte es wieder laufen. Also die Handarbeit und Kreativität: Ich schöpfte und verkündete den Fotografischen Depressionismus!

„Gerahmtes Sextett eines Sommers – Der andere Jahresrückblick“ weiterlesen

315_2018

Schatten der Anderen

Schatten der Anderen
Nr. 1636
Unikat: 13x18cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2018 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Handelt es sich beim Hass gegenüber dem Judentum um den Versuch des Menschen, die religiösen Wurzeln Europas und Arabiens zu leugnen?

Amazon’s Lieblos Kindle Fire HD 10

Wer den Lichtbildprophet regelmäßig liest wird staunen, dass ich die Bindung von Hard- und Software an einen Hersteller gar nicht so schlecht finde. Nehmen wir Apple: Appstore, iTunes, iCloud und Apple Device’s – das Zusammenspiel funktioniert mittlerweile (fast) problem- und reibungslos. Das System ist noch soweit offen, dass ich nicht gezwungen bin alles von Apple nehmen zu müssen. So bevorzuge ich statt der iCloud, Pages & Co. lieber Microsoft’s OneDrive einschließlich dem Office-Paket.

Wer erleben möchte, wie man das Verzahnen von Diensten mit eigenen Geräte gezielt lieblos umsetzen kann, der lege sich ein Amazon Kindle Fire HD zu. Ich schaue einmal über den billigen Eindruck des Kunststoffgehäuse hinweg. Unglücklich an einer von mir noch nicht beschreibbaren Stelle gehalten, geht es einfach an. Ob direkt neben dem Router oder auf Distanz zum Repeater: Das Kindle Fire HD 10 (Modell Mitte 2018 als Neuprodukt erstanden) mag keine WLAN-Verbindung. Verbindungsabbrüche stehen auf der Tagesordnung. Befrage ich das Datenorakel Google, so ist es kein seltenes Kindle-Phänomen. Da andere, auch mobile Devices problemlos funktionieren, schließe ich ein Router-Einrichtungsproblem oder so aus.

„Amazon’s Lieblos Kindle Fire HD 10“ weiterlesen

Mein schönstes Ferienerlebnis

Darf es heute so etwas überhaupt noch geben? Ich meine, dass der Pädagoge bzw. sein weibliches Pendant die Schüler per Aufsatz aushorcht, wo und wie Lasse-Maria und Birthe-Knut die sechs Wochen Ferien verbracht hat? Bestimmt ist das Vorgehen der Bildungspersönlichkeit datenschutzrechtlich kritisch zu bewerten, es sei denn, die vorsorglich alleinerziehenden Erzeugereinheiten haben der verbalen Befragung schriftlich zugestimmt. Ja, diese Überlegungen lassen mich an diesem System zweifeln: Wir jagen Stasi’s, machen beim kleinsten Furz auf tierisch Datenschutz und wenn es um unsere ‚Sicherheit‘ und das liebe Geld geht, ist der gesättigte deutsche Wutbürger gläsern wie noch nie zuvor. Es sind die Prioritäten, die wir setzen, die Überbewertung des Nichts und die totale Gutgläubigkeit in den wirklich entscheidenen, jedoch mehr zu hinterfragenden Dingen.

Genug der Gedanken um die geistigen Resultate des Bequem-Menschen, der gern und alles auf andere schiebt und abwälzt. Der nie Zeit hat, vor allem für die Dinge, die dem Leben einen Rahmen und Sinn geben. Zweiundzwanzig Tage ‚Ichsein‘ sind vorbei. Ich wollte ‚Fatima‘ frönen und bin fast gar nicht dazu gekommen. Irgendetwas trieb mich immer aus mein Kingsize-Bett, leider waren es weniger die Gänge ins Atelier und das Kunstmachen als viel mehr der Wunsch anderer nach meiner Einer. Und doch war die Zeit kreativ, für mich entspannt und weitestgehend frei von der mich umgebenden Digital-, Licht- und Lärmverschmutzung. Nun ist Schluß mit lustig, bis Weihnachten, wenn nichts dazwischen kommt. Damit sei auch nunmehr das künstlerisch anspruchsvolle Auge vom diesjährigen Sommerloch im Lichtbildprophet, den Classics Digital, befreit.

„Mein schönstes Ferienerlebnis“ weiterlesen