Viel Spaß mit den Idioten

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und (Achtung Spoiler) es handelt sich hier um Satire mit einem gehörigen Schuss Sarkasmus.

Medien an.

Die vornehme Wortwahl der Reality-Stars.
Der wahre Gutmensch guckt keine Filme, die heute nicht mehr richtig sind.
Zentralstelle für Moralaposteln und Scheinheiligkeit.
Gesponsert von Ihrem SAT 1-Frühstücksfernsehen.
Hohe Verdaulichkeit.
Sie guckt immer so traurig.
Kölnisch Wasser ist kein Trinkwasser.
Tosca.
Duften, wie Oma roch.
Ihr Helden seht schon so klitschig aus.
Bitte reden sie nicht so laut mit mir.
Klassismus klingt nach wattehartem Kommunismus für Idealisten.

Neue Formen der Lehre und Forschungen bedeuten nichts anderes als die Einführung des Nulltarifs in der „Einfach und Bequem“-Bildung, die mit einem Wisch den dümmsten Deppen die Bildungsleiter erklimmen lässt. Gleiche Bildungschancen für alle ungleichen Gleiche.

Leistung, nein danke.
Weltgetriebe.
Ich bin ostdeutsch sozialisiert.
Opfer.
Einen Orden für den ersten schwulen Kuss im deutschen Fernsehen.
Helden.
Biete Original Corona FFP2-Maske, ohne Erfahrung, blütenweiß.
Preis VB.
Fiebertraum.
Qualitätsopfern.
Erkenne das Ungleiche.

Wehklagen über Ausgrenzung, Anfeindungen, Angriffe im Alltag sowie im öffentlichen Raum und dem Osten latente Queerfeindlichkeit andichten. Wer hat da die Schere im Kopf, süße Dragqueen mit Zuckerarsch?

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KI – Ein erster Versuch

Der sogenannten Künstlichen Intelligenz bin ich ziemlich kritisch gegenüber eingestellt. Das hat viele Gründe und teilweise habe ich sie hier im ‚Der Lichtbildprophet‘ thematisiert. Es beginnt bei den zugrunde gelegten Daten, geht über den Ressourcen- und Energieverbrauch bis hin zu meiner Ansicht, dass sich der Mensch mit der KI selbst abschafft. Ich hoffe, dass die KI-Blase möglichst schnell platzt und Vernunft und Verstand im Gehirn des Menschen wieder einkehrt.

Bisher habe ich mit Text und KI im ‚Der Lichtbildprophet‘ gearbeitet. Dabei ging es in erster Linie darum, dass mir KI etwas über den genialen Makkerrony und seine einzigartige Bildkunst verrät. Die Ergebnisse konnten mich nicht überzeugen: KI widerspricht nicht und duldet keinen Widerspruch. KI macht mit seinen positiven Nutzererfahrungen süchtig. KI bügelt textuell alles glatt und hat keine Belege des eigenen Wissens.

Am freien Tag lausche ich der Musik auf Vinyl und X meldet, dass sich Grok bei mir meldet. Die KI bietet mir an, Bilder zu machen. Ich habe zwei Fotos auf meinem iPad gesichert und ich lasse Grok beide Fotos miteinander verschmelzen. Der Moralapostel in Grok meldet sich und redet von zu viel explizit und so weiter. Die KI soll noch einmal ran und sich nicht so haben, schließlich sind es meine Arbeiten und ich weiß, was ich tue:

Mein erstes KI-Bild, erstellt mit Grok AI

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Essensplan

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und (Achtung Spoiler) es handelt sich hier um Satire mit einem gehörigen Schuss Sarkasmus.

Medien an.

Wichtige Information zum Sportfest der Peter Pan Grundschule in Berlin Marzahn, einfach mal ungefragt über den Hof getönt: Es gibt Kaubonbons, jetzt auch in vegan, weil in nichtveganen Kaubonbons Schweinegelantine enthalten ist.

Ein großes Dinosauriersteak, bitte.
Mediumdurchroh.
Raum für Debatten, one way, in nur eine politische Richtung.
Faschistische Gefahr?
Nennen wir es Vielfalt, die linksgrün nicht schmeckt.
Hiermit erteile ich euch die Absolution und meinen Segen: Ihr alle habt Recht!
Gesichert.

Nachdem Rechts, gesichert rechtsextrem und Nazi keine wirklich politische Angstmacher mehr sind, muss jetzt ganz wortgewaltig der gute alte … ähm sorry … der böse Faschismus herhalten.

Lernen statt trommeln.
Aktivistischer Aktionismus.
Autoritäre Tendenzen wie: Es gibt nur zwei biologische Geschlechter?
Es tut im Kopf so weh.
Mein Gehirn hat einen Ausreiseantrag gestellt!
Warum?
Aber!
Stadt verbietet zwölf Songs wegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
Gute Worte, böse Worte, Zensur grüßt Diktatur.
Kein Verbot, lediglich eine Sensibilisierung.
Wehret den Anfängen.
Man muss Entscheidungen treffen?
Nein, ich muss Entscheidungen treffen!
Ausrede man.
Frühverrentung muss aufhören!
Mösenfröhlich.
Nichts im Kopf? Iberogast!
Traditionen sind nicht dazu da, hinterfragt zu werden.
Traditionen sind dazu da, gelebt zu werden.
Ich habe Angst hier, ich habe Angst dort.
GenZ Mimimi.
Was ist ein Swiff?
Steuergeld mit der Zastaapp?
Der Moment ist Bueno?
Warum ist mir heute nach Weihnachten?
Ich will jetzt einen Dominostein essen.
Irgendwo auf dieser Erde wird doch jetzt Weihnachten sein.
Wohlstandsverwahrlosung.
Euch geht es zu gut.
Bescheidenheit und Verzicht sind verboten.
Sonne, ich werde wie ein Stern auf dich warten.

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Dementi

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und (Achtung Spoiler) es handelt sich hier um Satire mit einem gehörigen Schuss Sarkasmus.

Medien an.

Fünf Sekunden Schweigen!
Viral ist hochansteckend.
Aktuelle Desinfektionswarnung.
Mundspülung.
Schweres Dummfieber und eskalierender Blödschnupfen.
Mega Gewichtszunahme.
Selbstbestimmt, Freiheit und viel Geld.
Bitte keinen Zwang.
Partyhüte für alle.
Er hat den letzten Kegel gerissen.
Ich freue mich.
Keiner muss in Deutschland unter freien Himmel schlafen müssen?

Bundesweite Initiative Wissens- und Denkgesundheit 2026 des Wikipedia – KI – Komplexes.

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Krieg ohne Schlacht: Leben in zwei Diktaturen (Erweiterte Neuausgabe) – Heiner Müller

In meiner heutigen Leseecke geht es nicht um einen Bildband zur Fotografie oder anderen Formen der bildenden Kunst. Ich möchte über Heiner Müller’s „Krieg ohne Schlacht: Leben in zwei Diktaturen“ meine Gedanken festhalten. Ausgangspunkt ist meine erste Leseecke-Rezension „Der Tod ist ein Irrtum – Brigitte Maria Mayer und Heiner Müller„. Ich wollte mehr über Heiner Müller erfahren, den ich bewusst am 04. November 1989 das erste Mal wahrgenommen habe. Zwar kann ich mich nicht mehr an den Inhalt seiner Rede auf der großen Demonstration am Alexanderplatz erinnern, doch das tut mittlerweile nichts mehr zur Sache. Die DDR, die friedliche Revolution und die gefressenen Kinder der Revolution sind längst vergessen.

Ich trage seit einigen Jahren Zweifel an der heutigen Darstellung der DDR und damit meiner Kindheit und Jugend mit mir herum. Da war vor einigen Monaten der Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen, in der ich mich als Besucher einer geführten Gruppe anschließen muss. Da ist der Gruppenführer, der wegen einer Coca Cola und Westjeans unbedingt in den Westen wollte. Es sind da aber auch die jungen Autoren, die die DDR bemühen und Assoziationen herstellen, die sie allein ihres Alters wegen nicht erlebt haben können. Zeitgeschichte vom Hörensagen, gefärbt von Erinnerungen und vom Verdrängen.

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