Free Willy TV

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und Achtung: Im Folgenden handelt es sich um Sarkasmus und Realsatire:

Medien an.

Warum ist es schwer zu lieben?
Kunstkamera.
Historische Großtaten der Frauen.
Nice Wölkchen.
Böses Brushing.
Drama. Betrug. Eskalation.
Großartig.

ComputerBILD macht Panik: „Versteckte Liste aller besuchten Internetseiten löschen“. Ich besuche viele Internetseiten, leere immer nur den Browsercache und trotzdem ist die böse versteckte Liste, die heimlich alle meine besuchten Internetseiten speichert, völlig leer. Irgendwer übertreibt da gewaltig.

Panikverursachende Hühnerficker.
Macho, ich vermisse deine Worte.
Farbe zu Farbe.
Gisela Sophie.
Zoo der behinderten Tiere.
Inklusionstierpark.
Suche großartiges Trauma mit viel Mimimi.
Recht auf Protest?
Posidonia.
Klugscheißer Bert und Zündel Ernie.

„Free Willy TV“ weiterlesen

Der Künstler als Fotograf – Ernst Ludwig Kirchner

Insofern sich der Leser für Malerei und den Expressionismus interessiert, dürfte der Name Ernst Ludwig Kirchner ein Begriff sein. Aus seinen Händen stammen auch Grafiken, Skulpturen und Fotografien. Letztere sind Gegenstand des Bildbandes, den ich hier kurz vorstellen möchte.

Ein Maler der fotografiert: Was für eine Steilvorlage für all jene, die ekstatisch über Kunst, Malerei und Fotografie diskutieren wollen und müssen. Ich bin der Diskussion Leid. Wie die Malerei bietet auch die Fotografie, ja selbst die Analogfotografie, zig Möglichkeiten, das fotografierte Gesehene zu manipulieren. Es beginnt bei den Kameraeinstellungen und endet im Fixierbad in irgendeiner Dunkelkammer. Wenn mich irgendetwas an diesem Gezänk interessiert, dann nur die Frage, ob die Exkursion des Malers ins andere Fach Fotografie nur eine kurze Episode oder von Dauer war. Alles andere ist für mich Makulatur.

„Der Künstler als Fotograf – Ernst Ludwig Kirchner“ weiterlesen

Starke Frauen im Osten – Günter Rössler

Als Ex-Bewohner eines Landes, das es nicht mehr gibt, ist es für mich die ehrenvolle Quasi-Pflicht, einen berühmten Fotografen aus der untergegangenen Heimat DDR in der Leseecke vorzustellen. Jetzt müßte ich nur noch berühmte DDR-Fotografen kennen. Ich übertreibe nicht: Günter Rössler war für mich kein Begriff. Erst nach der Wende stieß ich auf seinen Namen und ich schaute mal, was er so alles in Schwarzweißbildern festgehalten hat. Den hier besprochenen Bildband bekomme ich als ein Geschenk, was ich aus der beiliegenden Karte „Frohe Weihnachten“ schließe.

Der Bildband mit dem Untertitel „Fotografien 1964 bis 2009“ wendet sich elf Modellen des Fotografen zu, wobei jedem Modell in einem kurzen Abriss ein paar Zeilen gewidmet ist. Irgendwie wollen für mich Texte, Bilder und ich als Betrachter keine Symbiose eingehen. Ist es die Sprache, die zu sehr an DDR erinnert? Ist es das Hochleben der emanzipierten Ex-DDR – Ostfrau bis 2009? Oder ist es eher der Mikrokosmos einer Modewelt, dem ich keine Beachtung schenkte, weil er sein Eigenleben genüßlich lebte? Ich fühle an einen Besuch in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen erinnert. Während der Führung, ohne Führung geht dort nichts, erklärte der Guide, dass er wegen Cola und Jeans unbedingt in den Westen wollte. Ich war sprachlos und bin es an der Stelle immer noch. Für mich handelt es sich hier um das Problem einer, konkret meiner, Störung in meiner Prioritätenliste.

„Starke Frauen im Osten – Günter Rössler“ weiterlesen

Photographien – Josef Breitenbach

Ich bin eher ein Freund alter Meister der Fotografie. Aus ihren Bildern spricht die vornehme Zurückhaltung des Zeigens, ohne alles zu zeigen. Statt Provokation und neusten Hacks der digitalen Bildbearbeitung, steht noch überwiegend das Individuum in seiner perfekten Imperfektion im Vordergrund. Der Fotograf, natürlich auch die Fotografin, ist nicht nur Meister der Inszenierung und Aufnahme. Die Interpretation mit den vielfältigen Möglichkeiten der Dunkelkammer heben die Klassiker von den mausklickenden Gefangenen des Algorithmus ab. Vielfalt statt Einfalt. Einer der Vielfältigen war für mich Josef Breitenbach.

Das vorgestellte Buch erschien anläßlich der Ausstellung „Josef Breitenbach Photographien – Retrospektive zum 100. Geburtstag“ im Jahre 1996. Meine Motivation, diesen Bildband zu kaufen, kann ich für den Moment nicht nachvollziehen. Aktuell fand ich ihn zwischen Bildbänden mit Helmut Newton und vielleicht habe ich ihn in dem Zusammenhang erworben. Blättere ich das Buch flüchtig durch, spricht mich die Vielfalt von der Ausarbeitung bis hin zu den Genres an. Josef Breitenbach scheint nicht festgelegt und ließ sich offensichtlich auch von Neuem begeistern.

„Photographien – Josef Breitenbach“ weiterlesen

Der Pegel stinkt

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und Achtung: Im Folgenden handelt es sich um Sarkasmus und Realsatire:

Medien an.

Sinkt!
Aktualisieren Sie heute auf den 250-GB-Speicherplan.
Warnung! Ihr Cloud-Speicher ist voll.
Sofort für die Garantieerweiterung Plus registrieren.
Das ich dafür zahlen soll, so zackig ist Synology nicht drauf.
Futterneid ist nicht Diskriminierung oder Ausgrenzung.
Die Zuckerhasen lassen die Glocken läuten?
Fischdruck.
Schwitzstube.
Bärenwein.
Beeren.
Meta sperrt Instagram-Accounts sexpositiver Clubs.
Mobbing. Schikane. Diskriminierung.
Knallharte amerikanische Zensur?
Stets bemühte Willkür.
Das ist einfach Genital.
Be Kini.
Applefans schnappen sich heute den Pencil Pro?
Nö!

„Der Pegel stinkt“ weiterlesen