
Nr. 9750
Original, Einzelstück, überlagertes ORWO-Dokumentenpapier, Lith Print, ca. A4
(c) 2026 Makkerrony
Modell ohne Namen
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Das Magazin für die tägliche Dosis Bild – garantiert menschgemacht!

Nr. 9750
Original, Einzelstück, überlagertes ORWO-Dokumentenpapier, Lith Print, ca. A4
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Ich ist das Wort, das jeder Narzisst an den Anfang seiner Rede stellt. Ich fange an. Ich will eine kleine geschmackvolle Hochzeit, keine Familie, keine Freunde und kein Bräutigam. Ich und der Kuchen. Ich habe einen Schlaf in mir, der geschlafen werden muss. Ich schlafe und jedesmal schlaf ich ausgerechnet diesen Schlaf nicht. Ich vermisse die Zeit, als ich einfach aufgewacht bin, die Haare einmal geschüttelt habe und gut ist. Ich bin eine Mimose mit verbaler Holzkeule. Ich habe ein scharfes Auge für die Fehler anderer, jedoch eine gravierende Sehschwäche für meine eigenen. Ich bin Nacktblind. Ich kann das. Ich will mehr über den Berg wissen. Ich bin so unfähig, weil ich aufgrund eines traumatischen Erlebnisses keinen Kopf habe, Amtsachen zu formulieren. Ich bin zutiefst schockiert, unendlich traurig, unfassbar wütend. Ich glaube, wir unterschätzen alle, wie anstrengend Menschen eigentlich sind. Ich bin Miete zahlender Sternenstaub. Ich wurde noch nie so oft beschimpft wie jetzt, seit ich Mama bin! Ich falle immer wieder drauf rein, wenn mein Exmann mir sagt, dass wir das alles hinbekommen. Ich habe mich in letzter Zeit durch einige Threads gelesen, in denen viele Personen erklärt haben, warum sie keine Kinder möchten. Ich bin euer wasserfester Traueraltar.

Nr. 9747
Original, Einzelstück, überlagertes ORWO-Dokumentenpapier, Lith Print, ca. A4
(c) 2026 Makkerrony
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„Musik muss laut sein“ wurde mir vor fast zwanzig Jahren gesagt. Damals begleitete ich die Berliner Band K(l)eingeld mit der Kamera. Es entstanden eine Reihe guter Aufnahmen, weshalb mir die Zeit absolut positiv in Erinnerung bleibt. Nur mit dem Muss und Lautsein komme ich bis heute nicht klar. Laute Musik erzeugt Schmerzen und macht selbst die schönste Musik kaputt. Ich hasse es, wenn Menschen im Alkoholrausch die Musikanlage aufdrehen und dazu noch lauthals mitlallen. Musik braucht eine gewisse Lautstärke, aber körperliche und seelische Schäden sollte ich beim Hören von Musik nicht davon tragen.
Meine musikalische Verbindung zu Nils Frahm stellte sich über „Coming Home by Sven Vaeth“ her, welches am Ende „Says“ von Nils Frahm enthält. Dieser Titel stach so aus dem Rest von „Coming Home“ heraus, dass es in meinem Gehörgang hängen blieb. Ein Model gab mir den Hinweis, wer der Künstler hinter dem Instrumentalstück ist. Der Kreis ist fast geschlossen: Irgendwann spiele ich „Says“ im Atelier, die Perle ist anwesend, die Stimmung passt und der Titel zu unserem Lied. Ich lege mir „Spaces“ in Vinyl zu, es folgen bald weitere Platten mit Nils Frahm.

Nr. f_0361
Original, Einzelstück, überlagertes ORWO Fotopapier, Lith Print, 13 x 18 cm
(c) Unbekannter Fotograf, Handabzug 2026 Makkerrony