020_2019

Rück Besinnung

Rück Besinnung
Nr. 1358
Unikat: Handabzug auf modernem Fotopapier (näheres bitte erfragen)
(c) 2018 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Im aktuellen politischen Leben sollten wir uns, wenn es unser eingeschränktes Denken überhaupt noch zulässt, auf die Zeit der Aufklärung besinnen.

019_2019

Ausbruch

Ausbruch
Nr. 1363
Unikat: Handabzug auf modernem Fotopapier (näheres bitte erfragen)
(c) 2018 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Im guten Glauben, der Freiheit und Meinung mehr Raum als je zuvor einzuräumen, hat sich eine Diktatur der Mitte und Gutmenschen etabliert, aus der der Bürger nun ausbricht.

018_2019

Einhalt

Einhalt
Nr. 1635
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2018 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Mimosentum ist eine Kreuzung aus gespielter Hypersensibilität und latentem Aufmerksamkeitsdefiziet.

Verzögerungen

Da rufe ich die Erotische Seite des Fotografischen Depressionismus aus, der Aboleser des Lichtbildprophet rutscht aufgeregt auf seinem Klappstuhl hin und her und dann passiert hier nichts in Sachen barfüßiger Weibchen mit viel Ausstrahlung. Stattdessen lädt das Großmaul Ich nur ‚altes‘ Zeug hoch. Wenn ich mich in meiner realen Welt so umschaue, dann ist an meinem Verhalten aber nichts Auffälliges. Eben frei nach dem Gutmenschmotto und seiner Lieblingsausrede: ‚Andere machen es doch auch so‘. Erst einmal was laut in die Welt rausrülpsen und dann sehen wir weiter. Aber es geschieht etwas, was sich zumindest auf Instagram verfolgen lässt.

In der Tat lagen zum Zeitpunkt, als ich die Verkündigung verkündete, ein Stapel 18 x 24 cm gelithete Weibchenposen auf ORWO-Fotopapier zum Scannen bereit. Ich hatte aber keinen Bock, habe lieber ‚Game of Thrones – Die dritte Staffel‘ geschaut. Währenddessen hat die allgemeine Luftfeuchtigkeit vor allem die Ränder der Handabzüge fantastisch wellig werden lassen. Ich muss erwähnen, dass das gute alte ORWO-Fotopapier nicht mit dem heute üblichen Karton des Barytpapiers vergleichbar ist. Die Grammatur des ORWO-Papiers erinnert eher an gutes, jedoch nicht nobles Büropapier. Weiter mit dem sich wellenden Fotopapier: Ich versuche es – wie sonst auch – mit dem Pressen. Warum auch immer verschlimmbessert sich alles. Vielleicht liegt es wirklich daran, dass es die letzten Wochen in Berlin viel geregnet hat. In meinem Homeoffice verzichte ich auf Heizen, der lieben Umwelt, meinem Geldbeutel und dem benötigten Arbeitsklima zuliebe wegen. Die raschen Temperaturwechsel von kalt nach warm und wieder zurück tun da ihr Übriges. So ein Bogen altes DDR-Fotopapier kommt da nicht mit und schnell aus dem flachen Tritt.

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