Es befinden sich einige Bildbände von Karsten Thomas in meiner kleinen Bibliothek. Das liegt nicht daran, dass ich ein großer Fan des deutschen Fotografen bin. Eher ist es der Tatsache geschuldet, dass der Konkursbuchverlag hin und wieder Bücher im Konvolut abgibt. Genau hier habe ich zugeschlagen und bin so an eine Reihe Bildbände von Karsten Thomas gekommen. Es lässt sich für den Leser daran ablesen, dass weitere Bildbände von Karsten Thomas im Magazin Lichtbildprophet besprochen werden.
Ich möchte mit „Lust an sich“ beginnen, einem der ersten Bildbände, die von Karsten Thomas erschienen sind. Ohne wirklich alle seine Bildbände zu kennen, halte ich den Bildband für die vielfältigste Arbeit, die er veröffentlicht hat. Ich meine mit Vielfalt die Ausarbeitung auf unterschiedlichen fotografischen Medien, der aus meiner Sicht der Hauptwesenszug eines Bildes ist. Doch der Hauptgrund, mit „Lust an sich“ zu beginnen, ist die Formulierung im Klappentext, dass die Frau bei Karsten Thomas kein Objekt und Opfer ist.



