Hervorgehoben

Farbe. Zufall. Entropie. – Eine Ausstellung

Ästhetik des gelenkten Chaos
Entropie, das Maß für Unordnung, ist in der Kunst der Moment, in dem die Kontrolle schwindet und die Struktur beginnt. Durch den Einsatz verschiedenster Malwerkzeuge bricht die geordnete Farbe auf. Es entstehen zufällige Schichten, Kanten und Verläufe. Die Ausstellung Farbe. Zufall. Entropie. zeigt Arbeiten, die nicht wie am Reißbrett, sondern im Spannungsfeld zwischen dem zielgerichteten Farbauftrag und der kreativen Kraft des Zufalls entstanden sind.

Bisher zeigte Ronald Puhle in seinen Ausstellungen ausschließlich fotografische Arbeiten. In dieser Ausstellungen experimentiert er mit Acryl und Öl und zeigt Arbeiten, die in den letzten fünf Jahren parallel zur Fotografie entstanden sind.

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Episch. Roh. Echt.

Was wäre Vernunft und Nüchternheit ohne das Wissen vom Rausch. Die infantile Verweigerungshaltung der Krabbelgruppe „Böckchen“ und der fehlende Anstand linker Moralklassen, die für Freiheit und Vielfalt steht, solange ich ihrer Meinung bin. Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine gebührenfinanzierte Besserungsanstalt für abweichlerische Wutbürger? Bitte immer nur das Gute herauskehren. Digitaler Nachlass und was macht man mit Tausenden von Fotos? 63 ist das richtige Alter, den Glauben an die Menschheit aufzugeben. Frage an mich: Welche Hits hatte die Band Blue? Wer ist Blue? Das Coole am Internet: Du bist hier nie die dümmste Person. Immer da wo du bist, bin ich nicht. Ach, es ist doch immer nur der Angriff auf das Gute, das man selbst will und um andere vernichten zu wollen. Aus Prinzip mache ich keine Fehler. Wozu braucht man im Weltuntergang geheime Kommunikationskanäle? Nach dem Ende kommt das Aus. Meine Leidenschaft gehört mir allein? Wohlstand für die, die ihn sich leisten können. Mach dein Leben yessser? Bist du meine Tochter? Nein, das bin ich nicht. Ich weiß, wo du wohnst. Wahlen werden durch Mehrheiten und nicht durch überpriviligierte Minderheiten gewonnen. Halb Sachsen-Anhalt zeigt der Republik den Mittelfinger. Verdient. Mir geht es gut, sehr gut, doch der Verstand und die Vernunft hat die letzten Jahrzehnte arg gelitten. Das Böse unter der Sonne. Extra dünn für mehr Schmelz. Die politische Mitte, die bessere Zivilgesellschaft und der moralische Heiligenschein, ist implodiert. Haltung kostet, Ingnoranz kostet doppelt. Mehrheitsgesellschaft und Kulturgutverluste? Warum sind alle auf Krawall gebürstet? Gute Heilige, schlechte Heilige. Das Druckmittel Angst. Verstehe ich Demokratie und Freiheit richtig, dass nur das zu wählen ist, was den … ja, nach wessen Gusto geht es? Das Leitbild der systemisch-positiven Nutzererfahrung funktioniert nicht, denn im Kern ist das Leben ein Arschloch und der Mensch der größte Egoist. Die Steigerung der Superlative ist eine suboptimale Lösung, um Probleme zu lösen. Der männliche Wiener hat genauso Penisprobleme wie der männliche Berliner: Das Auto dient auch in Wien als Schwanzverlängerung, Lärm aus der Bassbox als Eregierhilfe.

256_2026

Mann und Frau in schwarzer Kleidung unterwegs

Nr. 10594
Langzeitprojekt ‚Menschen in der Großstadt‘
Original, Einzelstück, überlagertes ORWO-Fotopapier, Lith-Print, ca. 13 x 18 cm
(c) 2026 Makkerrony

Lieblingsfarben und Tiere – Element of Crime

Lese ich Rezensionen, zum Beispiel über Musik, und höre mir dazu das bejubelte Werk in Apple Musik an, klafft da eine gewaltige Lücke zwischen Realität und Dichtung. Gut, Geschmäcker sind verschieden. Aber mal ehrlich: Singsang auf politische Korrektheit getrimmt, queeres Rumschwulen befohlen und hirnloses Eindreschen auf nichtlinke Lebensmodelle, machen manch Veröffentlichung wirklich nicht besser. Der Computer, mein bester Produzent, dazu eine depressiv dreinschauende Zuckerpuppe, die 30 mal Fotze oder Bitch pro Titel quiekt, das ist Lärmverschmutzung und Ressourcenverbrennung. In diesem melacholisch-emotionalen Absacker paßt es wie die Faust aufs Auge, „Lieblingsfarben und Tiere“ von Element of Crime abzuspielen und dreimal pro Biertulpe rauszuhauen, dass früher alles besser war.

Letztgemachte ist genauso unwahr wie die Aussage, die heutigen jungen Künstler können richtig toll Musik machen und bräuchten keine KI und elektronische Softwareinstumente. Nette Anekdote: Musikexpress kürt die 500 (!) besten Alben aller Zeiten und unter den auserkorenen Meisterwerken ist kaum etwas Neuzeitliches zu finden. Zu den ‚Besten‘ werden Alben gezählt, die um meine Geburt und Kindheit herum entstanden sind und die sogar in meiner Vinylothek zu finden sind. So weit kann mein Verständnis von guter bis herausragender Musik vom berufenen Munde einer straff gendernden Musikzeitschrift nicht sein.

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