Schütte ungefragt dein Herz aus, jeder muss es lesen, aber niemand darf dich darauf ansprechen:
Irgendwie verspüre ich heute wieder so einen Schmerz und Traurigkeit in mir. Das Gefühl war die letzten Tage ganz weg. Doch heute ist es wieder da. Gerade jetzt, in diesem Moment. In meinem Kopf sind einfach viel zu viele Gedanken, die da nicht reingehören. Früher habe ich immer FOMO bekommen, wenn ich bei so einem Wetter nichts unternommen habe. Mittlerweile chille ich lieber in meinem Backofen. Manchmal frage ich mich, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich mich nie angepasst hätte. Ich werde es nie erfahren. Aber ich weiß: Heute höre ich wieder viel öfter auf meine eigene Stimme. Und das fühlt sich richtig an. Nach müde kommt blöd. Was für eine Nacht. Man kann eine Entscheidung so lange von allen Seiten betrachten, bis sie sich irgendwann selbst erledigt hat. Auch eine Methode. Nicht besonders elegant, aber ausgesprochen zuverlässig. Habt ihr Angst vor dem älter werden? Und plötzlich möchte ich nicht mehr, dass mich jemand wirklich kennt. Was komisch ist, denn ich habe mich immer danach gesehnt, dass jemand meine Seele versteht. Heute ist so ein Tag, an dem selbst Nichtstun Planung braucht. Wie selten es mittlerweile geworden ist oder verlernen wir tatsächlich langsam, echte Wertschätzung zu erhalten oder andere wertzuschätzen? Kein Plan. Kein Stress. Nicht alles braucht einen Sinn. Manchmal reicht es, wenn es sich einfach richtig anfühlt. Würdest du mir erlauben, deinen Schwanz als Spielzeug zu benutzen? Wenn kein Schwanz zur Verfügung steht, muss die Fickmaschine es mir in den Arsch besorgen. Wie feucht mache ich einen jungen Schwanz? Ich schmeiß mich jetzt frisch geduscht auf die Couch kommst du? Ich habe in den letzten Monaten immer wieder Videos gezeigt, wie Deutschland Stück für Stück verwahrlost: Vermüllte Straßen, Graffiti, kaputte Bahnhöfe, verdreckte Innenstädte, etc.. Plötzlich ist Leihmutterschaft keine Ausbeutung von Frauen mehr, sondern ein Akt der Selbstbestimmung. Schatten tanzen, Gedanken fliegen. Ein Moment der Stille in einer lauten Welt. Dieser Moment, in dem man jemanden braucht, der aber schon im Himmel ist. Nacktheit ist nicht immer eine Frage des Körpers. Manchmal ist sie ein Zustand der Seele. Sie bedeutet den Mut, verletzlich zu sein. Und die Kraft, das zu tragen, was andere nicht einmal sehen. Es hat früher auch schon geregnet. Vielleicht ist es nicht die Traurigkeit, die jemanden schön macht. Vielleicht ist es die Tiefe, die man durch alles gewonnen hat, was man überlebt hat. Mit der Wand durch den Kopf. Wir sollten alle mal wieder mehr mit uns selbst chillen. Das Kopftuch. Prostitution. Diese Sicht auf die Welt ist vor allem eines, wohlstandsverwöhnt. Die zugewanderte Gewaltkultur ist in der Tat besorgniserregend. Die Jugend qualmt wieder, nur heißt die Kippe jetzt Vape. Du sollst vergeben und vergessen. Ich bin weder Gott noch habe ich Alzheimer. Ich hab keine Lust, ich hab keine Kraft, ich hab keine Freude, ich hab keine Motivation, ich will nicht mehr.

