Positivabzüge mit Brenzcatechin und Pyrogallol

Zurück zu den Anfängen der Fotografie: Vor Hydrochinon war Pyrogallol Fotograf’s Liebling. In der antiquarischen Literatur lese ich überwiegend vom Einsatz bei der Negativentwicklung, ich gehe aber davon aus, dass man Pyrogallol auch für Silbergelatine-Positive verwendet hat. Es kommt dem – damaligen – Trend der Farbigkeit von Abzügen zugute. Pyrogallol ein ein paar unangenehme Eigenschaften, dazu zählt seine Giftigkeit.

Der sensible Fotograf und Umweltschoner hat damit natürlich ein Problem, setzt sich in seinen Diesel und vergast die Umwelt lieber mit Feinstaub. Deshalb rückte irgendwann Brenzcatechin in den Vordergrund (heute in Moersch Tanol enthalten), wer seine Negative ‚beizen‘ möchte.

Genau auf dieses Beizen der Gelatine habe ich es am Anfang abgesehen. Die Versuche mit Tanol zeigten jedoch, dass sich über das Wechselspiel Belichtung – Entwicklung Farbigkeit erzeugen lässt, OHNE dass die Emulsion des Papiers seine Trägerfarbe verliert. Meine Gedanken und bisherigen Ergebnisse zu dem Thema lassen sich hier nachlesen.

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282_2018

Schreitende Starre

Schreitende Starre (aus dem Zyklus ‚Menschen in der Großstadt‘)
Nr. 1525
Unikat: 13x18cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2018 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Jedes Jahr, wenn Berlin mit Plakaten der Venus verhangen ist, geht mir das durch den Kopf:
’Ladies, alle Hühner auf die Bühne und Broilerstellung eingenommen!‘

Merle Schubert’s ‚xbidol‘

Eure Worte erschliessen sich mir nicht.
Ich gebe zu, dass es mir nur an eurer Blödheit fehlt,
genauso dumm zu denken wie ihr es tut.

Ein Spam-Roman, angeblich von Merle Schubert niedergeschrieben, von oeoguluo@fastmail.fm an mich persönlichst verschickt. Welch Liebe hat Merle Schubert in diese literarisch wertvolle Arbeit, auf klingonisch verfasst, gesteckt? Was trank, aß und trug Merle beim Verfassen dieser meisterhaften Elegie. War sie nackt und fror, weshalb die Tippfinger allzuoft neben den gewollten Letter griff? Merle’s Zauberwerk der stumpfen Fantasie übertrumpft alles, was ich bisher gelesen habe: Struwelpeter, Freizeit Revue und Praline. Mir war es vergönnt, daran teilhaben zu müssen. Danke, Merle. Danke! Und nun, du undankbares Volk, lies auch du:

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Johannes Schulte’s ‚gelyfa auviuib‘

Google Mail betätigt sich gerade in einem meiner Mail-Postfächer als lästige Spamschleuder. Den Text – er ist für mich völlig unverständlich – habe ich Google Translator zur Sprachtransformation übergeben. Ohne Erfolg. Der in meinen Augen ohnehin verbale Unsinn ändert sich nach der googleschen Wortportierung überhaupt nicht. Vielleicht kommt die Botschaft vom Mars, der Venus oder vielleicht noch ganz ganz viel weiter weg. Ich werd wohl dumm sterben, wenn nicht ein knallharter Rechercheur investigativ nachforscht, wer hinter diesem Nonsens steckt. Bezüglich der Weitergabe der gewonnenen Erkenntnis bitte ich von Anrufen oder ellenlangen Mails Abstand zu nehmen. Das ist Lebenszeitverschwendung!

Zitat Anfang
ygiryn ipafkou gyymxores
piujiosih e mucwfilo
mbgavuk dejugbe oiopafe
uvyqokxi pywqejni jfuxepkd
vemxcgo karsiyahk kwiegmu
ipyojkusu wydeonoag s
wloota kxebdovu p
go bzofiomi w
jaqhian qiwoao qssyjo
i fhiyaw udl
vblton hurgioaw qpiuvvoa

Zitat Ende

281_2018

Schütze Amor

Schütze Amor
Nr. 1415
Unikat: Bei Kaufinteresse Größe und Medium bitte erfragen
(c) 2018 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Dieser Drang und Hang zu Push, Benachrichtigung und Mitteilung – selbst Apps leiden an ADHS!