Der Tod ist ein Irrtum – Brigitte Maria Mayer und Heiner Müller

Das Internet ist eine unstrukturierte digitale Masse, das Sinnbild der virtuellen Entropie. Mir sagt der Name Heiner Müller etwas und ich wußte, dass er in seinen letzten Lebensjahren mit der Fotografin Brigitte Maria Mayer leiert war. Mehr Wissen ist nicht, womit ich prahlen kann. Bei meinem Streifzug im Chaos auf der Suche nach besonderen Angeboten, landen die Titel „perfect sister I“ (nummeriert und von Heiner Müller signiert) und „perfect sister II – Im Objektiv des Canova“ von Brigitte Maria Mayer in meinem Warenkorb.

Eine weitere Bestellung später: Eine mengenmäßig nicht beschreibare Emotionalität, des eigenen Erlebens wegen, entfaltet der Titel „Der Tod ist ein Irrtum“ in mir. Der Titel ist das Tagebuch einer Liebe, die tragisch enden wird, weil das Zellsystem im Körper Heiner Müllers jene chaotische Abartigkeit in sich trägt, die auf die simple Umschreibung Krebs hört. Zwischen den beiden Markern gründet sich eine Familie und entsteht neues Leben. Dokumentiert sind Meilensteine aus fünf Jahren, stilecht in Sofortbilder und handgeschriebene Textskizzen festgehalten.

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082_2026

Vorne herum

Vorne herum
Nr. 9768
Original, Einzelstück, überlagertes ORWO-Dokumentenpapier, Lith Print, ca. A4
(c) 2026 Makkerrony

Modell Ohne Namen

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081_2026

Hinten herum

Hinten herum
Nr. 9767
Original, Einzelstück, überlagertes ORWO-Dokumentenpapier, Lith Print, ca. A4
(c) 2026 Makkerrony

Modell Ohne Namen

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Woche der positiven Worte

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu und Achtung: Im Folgenden handelt es sich um Sarkasmus und Realsatire:

Medien an.

Prolog: Ich bin eurer Dramen, Traumen und dem Gejammer überdrüssig. Ich will meine Ohren offenhalten für die positiven Nachrichten einer Woche und sie hier wiedergeben.

Vorletzter Urlaub: Fünf Werktage nicht Arbeiten gehen.
CT und Blutwerte ohne Befund.
Gandalf’s Nachfolgerin kennengelernt.
Vier neue schwarze Scheiben Vinyl eingetroffen!
Perle sagt, sie liebt mich.
Eine neue Plastinka als Geschenk.
1086 Plastinki insgesamt.
Meine Steuererklärung macht Mausebärchen, nicht Zasta.
Ab 17. September 2026 stelle ich wieder aus.
Mir hat eine Frau geschrieben und es gab kein Wort des Wehklagen in ihrer Mail.
Eine alte Freundin und Ex-Modell ist wieder in Berlin.
Eine neue Plastinka.
Stille ist ein schönes Geräusch.
Ein voller Erfolg.
Ich bin zufrieden, meine Frau gefunden zu haben, ihre Liebe erleben und mit ihr leben zu dürfen.

Epilog: Es gibt kaum noch positive Informationen oder ich registriere sie einfach nicht mehr.

Medien aus.

Haftungsauschluß!
Das Wort zum Sonntag am Samstag ist eine Anhäufung von Phrasen, Parolen und Äußerungen, die dem wertgeschätzten Makkerrony, Chefredakteur und Empfangsdame des Lichtbildprophet, ungefragt zugetragen und verbal um die Ohren gehauen wurden. Zwecks Mehrwertsteigerung ergänzt Makkerrony den üblen Wortfrass mit eigene Sinnentstellungen. Ähnlichkeiten mit Äußerungen in Qualitäts- und (a)sozialen Medien sind rein zufällig und völlig unbeabsichtigt. Leser müssen davon auszugehen, dass der geniale Photoalchemist Makkerrony keine Randgruppenminderheiten mit bösen Worten beleidigen, diskriminieren oder anderweitig schikanieren möchte. Jeder gendersensiblen, aufmerksamkeitsdefizitären Krokodilsträne sei hiermit auf Lebenszeit, für immer und ewig und darüber hinaus vom Lichtbildprophet und seiner mehrfach prämierten Redaktion die vollste Aufmerksamkeit geschenkt.

080_2026

Wagnis

Wagnis
Nr. 9821
Original, Einzelstück, überlagertes ORWO-Dokumentenpapier, Lith Print, ca. A4
(c) 2026 Makkerrony

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