148_2019

Wege zum SOS

Wege zum SOS
Nr. 1869
Unikat: Collage auf Karton A4
(c) 2018 Ronald Puhle

Es gäbe vieles zu löschen,
nur wo wäre ich dann mit meiner Erfahrung und meinem Wissen?

146_2019

Unter der Sonne

Unter der Sonne
Nr. 1865
Unikat: 18 x 24 cm Kraftpapier
(c) 2019 Ronald Puhle

Innerhalb einer Dekade haben zwei Ereignisse tief in mein Leben eingegriffen, war der Traum von DEM Leben zerstört.
Ich kann nicht sagen neu von vorn zu beginnen, negierte ich damit doch meine Vergangenheit und die gesammelte Erfahrung.
Um den Rest meiner Zeit wenigstens zufrieden zu erleben, schaffe ich mir meine eigene imperfekte Welt, so wie sie in der Realität sein könnte.

126_2019

Eins, zwei und vier

the erotic side of the photographic depressionism
Eins, zwei und vier
Nr. 1715
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Eine Frage an die ganz politisch Korrekten unter den Lesern des Lichtbildprophet:

Wenn sich in Deutschland ein Chinese oder eine Chinesin einen Hund hält, zählt der als Haustier oder Lebensmittel?

108_2019

Überall

the erotic side of the photographic depressionism
Überall
Nr. 1781
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Sie verlor die Fassung.
Wieder einmal.

Hadern

Was denkt wohl Leser, liest er die Überschrift ‚Hadern‘?

Zitatsammlung:
Hadert er mit seinem Schicksal?
Ist er eigentlich nicht ständig am nörgeln?
Der hat doch Krebs?
Jetzt findet er das Leben total Scheiße wo es zu Ende geht.
Jeder der Krebs hat stirbt.
Früher oder später.
Also was soll das Rumgezicke?
Außerdem muss es ‚Was denkt wohl der Leser …‘ heißen.

Für die von mir zitierte Denke gibt es eine glatte Sechs, setzen!

Insofern der Bildungs-Homo digitalis das Wort ‚Hadern‘ kennt, denkt er bei dem Wort an einen Vollhonk der klagt, der unzufrieden ist.

Doch es ist – der Doppeldeutigkeit der deutschen Sprache sei Dank – wie mit dem Suggestivjournalismus der Qualitätmedien, der in Überschrift und Teaser die niederen Instinkte des medialen Opfers anspricht, Klicks im Web oder das Verweilen am Bildschirm erhofft und in der Auflösung verrät, dass alles gar nicht so schlimm ist oder ganz anders als zunächst instinktgetrieben gedacht.

Liebe Primitivmedien: Das ist Lebenszeitverschwendung. Das ist plump und niveaulos wie das einstige goebbelssche Gebrüll.

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