Hart und härter

Nein, es geht nicht um das neuartige Virus-Dingens und ich lasse mich (fast) nicht zum baldigen Supergau-Lockdown aus. Nur soviel: Warum betonen die Qualitätsmedien nicht mehr die Neuartigkeit von SARS-CoV 2? Steter Tropfen höhlt den Stein, so wie die ständige Wiederholung des harten Lockdown, der zwingend durch den Mega-Lockdown abgelöst werden muss, was sarkastisch gemeint ist. Nein, in meinem Pamphlet geht es nur um meine Holzkamera, den technischen Fotofilm ORWO FO65 und meine geliebte Lith-Entwicklung.

Nach den ersten Gehversuchen mit meiner 13 x 18 cm-Holzkamera war klar, dass ein paar kleine Reparaturen und pflegende Hände notwendig sind. Das gilt auch für das Stativ, welches ich von einer ehemaligen Fotografin übereignet bekommen habe. Also lege ich mir eine zweite Holzkamera zu und mache aus zwei Häufchen Elend eine fast vollkommene Holzkamera. Ein Problem ist noch zu lösen, wenn ich denn Lust dazu habe und Zeit dafür finde.

Während meines letzten Aufenthalts in der Bucht erstand ich eine Packung mit 50 Blatt ORWO FO65. Ein technischer Film für die Strichentwicklung (Hochkontrast-Entwicklung). Hier kennt man der Theorie nach nur Schwarz oder transparent. Doch gerade wegen dieser Härte und der knackigen Anmutung ziehe ich das Material anderen Angeboten im Format 13 x 18 cm vor. Leugnen möchte ich auch nicht, dass die Verarbeitung unter Rotlicht das Superkriterium für mich ist. Denn der FO65 soll auf Sicht im „toten“ Lithentwickler gebadet werden.

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Human Canvas

Manchmal ist das Internet wenig hilfreich. Die menschliche Haut als Leinwand. Human Canvas. Es ist klar wie Kloßbrühe: Zum Thema bietet mir das große Datenorakel body painting und Tattoo an. Weit abgeschlagen folgen menschliche Laibe und das grellbunte Holi-Pulver. Mir schwebt ja eher so etwas wie das Klecksen meiner Bilder vor. Kein Bemalen wie die Tapete an der Wand, kein Tierimitat auf der Haut oder liebloses Getupfe. Das Chaos des Zufall aus Punkte und Linien soll die Gestalt des menschlichen Körpers aufweichen. Mit Struktur.

Im Zusammenspiel mit surrealen Hand-Gebilde hatte ich damit begonnen die Haut mit einem Mehl-Gips-Gemisch zu überziehen. Mich fasziniert die so entstehende Oberflächenstruktur, gerade wenn die Beschichtung getrocknet ist und allmählich anfängt abzufallen. Da ein bisschen Haut, dort die getrocknete Matschepampe. Doch alles war sehr aufwändig, vor allem in einem Atelier ohne eigenen Wasseranschluss. Nach dem Umzug und einem eigenen Bad rückte der Gedanke wieder in den Vordergrund. Bei einer Körperabformung mit Curly entstanden auch Aufnahmen, die ihre Hand in Gips zeigen.

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206_2020

Sieben Wege

Sieben Wege
Nr. 1299
Unikat: Bei Kaufinteresse bitte Größe und Medium erfragen
(c) 2018 Ronald Puhle

Model: Curly Schaddai

Am Ende ist jeder von uns für sich allein tot.

091_2020

Rückkehr des Blau

Rückkehr des Blau
Nr. 1272
Unikat: Größe bei Interesse bitte erfragen
(c) 2018 Ronald Puhle

Model: Curly Schaddai

Ich habe eine Fürsorgepflicht gegenüber meiner Zufriedenheit.

092_2019

Norwegisches Holz

the erotic side of the photographic depressionism
Norwegisches Holz
Nr. 1763
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

I’m the Lichtbildprophet, Lichtbildpoet, Makkerrony, Mausmaler and new, new, new: Ronaldo Capybara.
Absolute official and totally real!