337_2020

Lilith

Lilith
20 x 30 cm, 3D Rendering Cinema 4D

Manchmal muss man sich entscheiden.
Ob richtig oder falsch.
Nur manchmal muss man sich entscheiden.

3D Rendering

Beängstigender Weise stelle ich fest, dass die Altersgelassenheit mehr und mehr Besitz von mir ergreift. Habe ich im Weihnachtsrausch 2019 digitale Fotografien und Bildbearbeitungen hier im Lichtbildprophet rausgehauen, so verspüre ich dieses Jahr den Drang mein Archiv der 3D Renderings zu öffnen.

Eigentlich fing alles, also dieses Pseudokreative hier, mit Bildbearbeitung und 3D an. Irgendwann war genug Material da, eine eigene Webseite zu starten und die Machwerke als Hintergrundbilder für den Desktop/Schreibtisch anzubieten. Der Mausmaler und die Mausmalerei war geboren. Damals lief alles noch über ein Modem und wenn ich Online war, dann konnten die Fressfeinde nicht telefonieren. Das muss so um 1997/1998 gewesen sein. Ich hatte noch was zu sagen, denn wenn ich dem Modem Befehl gab zu starten, war ein laufendes Telefonat beendet.

Noch heute ist es in meinem Kopf, wie ich ins Lindencenter gestiefelt bin und mir Bryce, damals noch zu MetaCreations gehörend, gekauft habe. Ja, ich habe Software gekauft. Parallel dazu nutzte ich Terragen und auch da erwarb ich einen Lizenzschlüssel, um druckfähige Grafiken rechnen zu können.

Der Kauf des Landschaftsgenerator Bryce war richtig und wichtig für mich. Irgendwann klopfte man bei mir an und wollte Landschaftsvorlagen, die man mit Modeaufnahmen kombinieren wollte. Es kam dann auch der Tag, da hielt ich die Prospekte in der Hand und von dem eingespielten Geld kaufte ich mir bei GRAVIS einen iMac in Graphite. Ich war stolz wie Bolle.

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Holzkamera 13 x 18 cm

Wie stellt sich mir die Situation dar: Heute zerreißen in der Bucht die Power-Händler sinnvolle Kamera-Sets, um möglichst viel Geld abzuschöpfen. In der Folge werden zum Beispiel Großformat-Kameras vom Objektiv befreit, notwendige Filmkassetten und Stative einzeln vertickt. Brächte eine solche Kombi als Sett vielleicht 600 Euro auf die Geldwaage, kann im Einzelkauf das Ganze an die 1000 Glocken bringen. Ich, der dumme Käufer, muss mir nur alles zusammensuchen und tätige vielleicht sogar einen Fehlkauf. Ohnehin finde ich die Preis für Kameras ab dem 9 x 12 cm-Format für unanständig hoch. Selbst die größten Klapperkisten, mistig und rostig vom Staub der Jahrzehnte, sollen gar defekt dem Händler 100 Euro und mehr bringen. In Auktionen braucht man sich bei den Professionellen nicht zu versuchen: Scheingebote treiben die Kaufsumme künstlich in die Regionen der heutigen Fabelpreise.

Erschwerend hinzu kommt, dass das Filmmaterial größer dem Rollfilm immer dünner und unanständig teuer wird. Positivpapier? Was hier preislich abgeht spottet jeder Beschreibung. Platten selber machen? Eine Idee, die finde ich aber nicht so toll. Da kommt die Bequemlichkeit und der Semiperfektionist in mir durch: Die Aufzeichnung der Bilder soll – mal abgesehen von der Kameracharakteristik – gut sein. Die Imperfektion bringt das Material, das Ausbelichten darauf und/oder die Spielereien beim Entwickeln.

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151_2019

Fallen für dich

Fallen für dich
Nr. 1910
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2019 Ronald Puhle

Körperlich arbeiten ist schon anstregned.
Dann lieber auf der Couch den Arsch breitgesessen und im eigenen Youtube-Kanal die Welt erklärt, wie sie mir gefällt.