Ich bin nicht nachtragend …

… aber vergesse nicht so schnell: Es gab einen Chefredakteur, der einen Schreibfehler mir persönlich als auch in der Autorenrunde, ohne meinen Namen zu nennen, unter die Nase rieb. Fand ich doof, denn Fehler sind dazu gedacht, gemacht zu werden und deshalb gibt es in Redaktionen auch entsprechende Korrekturmechanismen. Jahre später wollte besagter Chefredakteur mich in ein Projekt holen. Ich bekundete Interesse und er sprang an. Daraufhin schrieb ich ihm, wie doof ich sein Verhalten damals fand und zog mich aus diesem Grund aus dem Projekt zurück. Mein arschiges Verhalten war mir ein innerer Vorbeimarsch.

Autor: Der Herr Makkerrony

Der "Herr Makkerrony", das ist Ronald Puhle aus Berlin und der Macher des weltbekannten und einzigartigen Magazins "Der Lichtbildprophet". Heute führt der ehemalige Laboringenieur das hektische Leben eines Rentners, das er persönlich sein "Phase3" nennt. Seit einem Vierteljahrhundert praktiziert der Herr Makkerrony die Fotografie und war ca. 15 Jahre als freier Autor für verschiedene Fotofachzeitschriften (z.B. fotoMagazin, Dipitalphoto, FotoPraxis und PhotoKlassik) tätig. Seine Arbeiten bestechen durch die bodenständige Aufnahmetechnik (LoFi - Fotografie), den kreativen Einsatz überlagerter Fotomaterialien, insbesondere ORWO-Fotopapiere und ORWO-Dokumentenpapiere und der Anwendung des Lith Print-Verfahren. Nebenbei lenkt sich Makkerrony mit freier, abstrakter Malerei ab, liest gerne und ist ein begeisterter Hörer analoger Musik von der Schallplatte. In seinem Atelier Flackerlight ist jedes Modell willkommen, das sich von ihm auf besondere Weise fotografieren lassen möchte.

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