Rätselhaftes Phänomen

In Threads fällt mir auf, dass selbsternannte queere Menschen mit Syndrom oder Behinderung und Aufmerksamkeitsdefizit auf ihrer Amazon-Wunschliste Dosenfrass a la Erascorant zu stehen haben.

Wie hast du es überlebt? Habe ich nicht. Ich bin jetzt ein anderer Mensch. Eine Frage in die Runde haben hier manche Menschen ein Geltungsbedürfnis? Ich liebe es zu diskutieren. Haut mal Themen raus (bissl Kreativität und so). Hab einfach morgen random ein Call mit einem kanadischen Unternehmen die mir ein Job angeboten haben ohne mich zu kennen. Ihr seid ein bisschen übertrieben! Was soll das heißen, dass Mama euch nicht klar genug fotografiert hat? Indem ich das Alphabet entdeckte, entdeckte ich mich selbst. Berlin, ernst gemeinte Frage: Wo bekommt man hier eigentlich platonischen Körperkontakt? Kuschelpartys, Contact Impro, irgendwelche Gruppen oder Events, bei denen Umarmungen / körperliche Nähe normal sind? Ich habe gerade massiven Touch Hunger, und „erst enge Beziehungen aufbauen und dann viel kuscheln“ ist zwar langfristig sinnvoll, dauert aber leider Monate. Wer sich selbst versteht, brauch niemanden mehr zu beeindrucken. Ich fühle mich meiner Bilder beraubt. Weil ich keine Lust habe schwanger zu werden und nicht verhüten will, bin ich lesbisch. Was verborgen war, wurde offenbar? Licht zeigt vieles. Dunkelheit zeigt oft mehr. Licht ist wie die Dunkelheit, wir leben in der Dualität? Dunkelheit ist wenig Licht. Ich liebe es, die Welt zu beherrschen. Sind wir eine Demokratie ohne Demokraten? Die Regenbogenflagge ist das Banner eines links-faschistoiden Kulturkampfes. Was gibt es an der Zweiheit der biologischen Geschlechter nicht zu verstehen? Manche Menschen sind so dumm, es lohnt sich nicht ihnen irgendetwas zu sagen. Materie ohne Geist. „Ich kann das nicht“ ist der wohl destruktivste Satz der deutschen Sprache und eine mentale Abrissbirne vieler Träume und Ideen. Hat die emanzipierte Katharina II. jemals eine Regenbogenflagge am Winterpalast in Sankt Petersburg gehisst? Milchtransrechnung. Ich beantrage Pflegestufe 6, verdient habe ich sie mir auf alle Fälle.

Autor: Der Herr Makkerrony

Der "Herr Makkerrony", das ist Ronald Puhle aus Berlin und der Macher des weltbekannten und einzigartigen Magazins "Der Lichtbildprophet". Heute führt der ehemalige Laboringenieur das hektische Leben eines Rentners, das er persönlich sein "Phase3" nennt. Seit einem Vierteljahrhundert praktiziert der Herr Makkerrony die Fotografie und war ca. 15 Jahre als freier Autor für verschiedene Fotofachzeitschriften (z.B. fotoMagazin, Dipitalphoto, FotoPraxis und PhotoKlassik) tätig. Seine Arbeiten bestechen durch die bodenständige Aufnahmetechnik (LoFi - Fotografie), den kreativen Einsatz überlagerter Fotomaterialien, insbesondere ORWO-Fotopapiere und ORWO-Dokumentenpapiere und der Anwendung des Lith Print-Verfahren. Nebenbei lenkt sich Makkerrony mit freier, abstrakter Malerei ab, liest gerne und ist ein begeisterter Hörer analoger Musik von der Schallplatte. In seinem Atelier Flackerlight ist jedes Modell willkommen, das sich von ihm auf besondere Weise fotografieren lassen möchte.

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