Butow Romey an Ronaldo: ‚Hallo Ronald, kommst Du auch zur Gruppenausstellung im Klärwerk Lindenau am 20.03 20:30 ?‘

Ähm ja: Samstag morgen, irgendwo im Betonpalast am Nordost-Rand Berlins. Noch befindet sich kein Koffein in meiner Blutbahn und dann lese ich das. Also das, was als Zitat am Ende meines verbalen Dünnpfiff folgt. Ich habe mittlerweile gelernt, dass ich tierisch old school bin. Weshalb ich in einer Einladung eine Adresse, eine Zeit erwarte, wann Vernissage beginnt. Die vage Aussage ‚Klärwerk Lindenau‘ verleitet mich nicht zur Spontaneuphorie. Genauso wenig die Megasondersupershow des Alternativ-Superbmodels Pfau Deluxe Princess. Mal davon abgesehen: Ich nur öffentliche Verkehrsmittel. Angesichts des gefährlich-pandemischen Corolla-Virus reise ich doch nicht per Deutsche Bahn durch Deutschland und suche ein beliebiges Klärwerk Lindenau, vergeude so meinen Urlaub im knuffig dunklem Atelier. Ich kenne nur Klärwerk Falkenberg, Berlin, und das ist vor ein paar Jahren abgerissen worden. Ohne Umfrage, wie ich das sehe.

Zitat Anfang
Ich würde mich freuen, viele Bekannte und unbekannte Gesichter zur Vernissage zu sehen.
Du bekommst viele noch unveröffentlichte Werke von mir zu sehen.
UND es gibt eine Sonderausstellung von meinem alternativen Supermodel Peacocks Feather aka Franziska Blackred aka pfauenfeder3177 aka Franziska Milbrecht aka Peacocks Franzi aka hippie_metal_franzi aka Franziska Pfauender !
Und DU kannst wählen, WIE DU sie sehen willst!
Auf Facebook gibt es nun eine Umfrage dazu.

Du hast insgesamt drei Stimmen, und folgende Ausstellungstitel kann ich Dir bieten:
„How low can you go – DOom Over Franzi (DOOF)“,
„Je oller je doller – foichde Dreume aaldr Menner © Holger Duelken“,
„Nothing much left – Lost my brain, sold my ass;-)“,
„Watch my own photographic funeral on FB © Arta Buneta“,
„Oben ohne,unten nixx – die Arschenkrampe von Connewixx“
„Zenzi:unzenziert“, „Franzi:unchained“, „2.LOW.4.0.“, „Underexposed:Franziska“,
„Gestört aber geil – Hauptsache ihr habe Spasz;-)))“
„Darmspiegelungen © Sergey Sivushkin“,
„Billig und Sexisch – 2 Sucksen vor der Cam“,
„My Leipzsch Diarrhoe © Alexander Greller“,
„Oorsch im Wald – Oorsch im Dreck“,
„The answer my friend is pissin in the wind“,
„Muschi goes Müllkippe“,
„Voll AB.ART.IG – Meine Krenz-Erfahrung“, „Neues aus der Anstalt (NadA)“,
„Was die Roiberdochder unterm Röckchen trägt“,
„Dorschgedräähde Noggische“,
„I’m your private dancer…“, „Connewitzer Bettgeschichten aus meim grünen Salong“,
„Aktshooting: Hartzer-Rolle oder Analog-Käse – Haupsache die Chemie stimmt!“
„Franziska M., die 1.Teutzsche Kosmonautin © Olli Cosmetic“
„Mission Pfauenmuschi am Climax“ und
„Der gäulste Oorsch von Connewixx“
&soweida &soford

Also bitte mach schnell Deine drei Kreuze;-)))
Ich bin ja schon soo gespannt! Man das wird so geileeh!!! Sehen wir uns?
LG Butow

Zitat Ende

ewig! – Eine Fotoausstellung des Fotografischen Frühschoppen

‚Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung‘ hat der Fotografische Frühschoppen anlässlich der Vernissage zu seiner Ausstellung Zeit? im Juni 2018 angekündigt. Erste Ideen zu ewig! werden 2015 geäußert. Seit 2017 arbeiten wir intensiv an einem Thema, das den Arbeitstitel ‚Jüdische Orte, Jüdisches Leben‚ erhält. Als erste Orientierungshilfe dient das Buch ‚Jüdische Orte in Berlin‚ von Eckhardt und Nachama. Mit der Zeit stellt sich heraus, dass unser Fokus eher auf den jüdischen Friedhöfen Berlins liegt. So ist die Änderung des Arbeitstitels in ‚Ewige Orte‚ die logische Konsequenz. Am Ende fassen wir uns, wie schon zur Ausstellung Zeit?, kurz und geben unserer Gemeinschaftsausstellung den Titel ewig!.

Auf vielfältige Weise ist ewig! ein persönlicher Weg für jeden, der an dieser Ausstellung beteiligt ist. Ursprünglich stand das private Interesse im Vordergrund, ist es eine Reise in die Vergangenheit, die Neugier gegenüber dem Unbekannten und Therapie. Am Ende des Weges ist ewig! aber auch ein klares Bekenntnis gegen Antisemitismus und ein Gedenken an die Opfer des Holocaust!

Wie es der Name unseres Kreises erahnen lässt, ist unser Handwerkszeug die Kamera. Die Ausstellung Zeit? hat es bereits angedeutet: In ewig! zeigen wir einmal mehr, dass die Kamera nur eine Station auf dem Weg zum Bild und Kunstwerk ist, das wir hier heute ausstellen dürfen. Der Weg ist genauso wenig geradlinig, erfordert Geduld und den Mut sich neuen Sichtweisen zu öffnen. Dazu gehört zum Beispiel Einblick in den jüdischen Glauben zu nehmen (Besuch der Synagoge in der Rykestrasse) und im Atelier Bildtechniken für sich zu entdecken. Am Ende ist ewig! unsere ambitionierteste Ausstellung, die ohne Zeit und Engagement jedes einzelnen nie diesen Umfang und vor allem diese Vielschichtigkeit erreicht hätte.

ewig! Eine Fotoausstellung des Fotografischen Frühschoppen

Einladung zur Vernissage
19. September 2019 – 18:00 Uhr

in der
Geschäftsstelle der Wohnungsgenossenschaft Marzahner Tor eG
Märkische Allee 210 A
12679 Berlin

Ab dem 16. Oktober 2019 werden im Wohnfühltreff Oppermann Straße weitere Arbeiten unserer ewig!-Reihe gezeigt. Von 14 bis 16 Uhr sind Mitglieder des Fotografischen Frühschoppen im Wohnfühltreff vor Ort und stehen auch dort Rede und Antwort.

Weitere Informationen zum Fotografischen Frühschoppen finden Sie im Internet unter: www.flackerlight.de

Erinnerungen (I)

Sie war wohl – bisher? – die Ausstellung schlechthin für mich: Lichter, Mitten & Tiefen in der Pankower Galerie Solitaire. Die Räume ließen mehrere Themen zu, so waren 3D-Arbeiten bis Fotografien von Akt bis Landschaft zu sehen. Beim Aufräumen fiel mir die Eröffnungsrede von Roswitha Skowasch sowie ein macnews.de-Interview anläßlich der Ausstellung in die Hände. Erinnerung und Wiederholung: Hier die Rede von vor fast 10 Jahren.

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