Lina schreibt an mich: „Ich hoffe du antwortest mir!“

Der geneigte Leser sieht mich verdutzt. Gerade betrauere ich das Ableben von Roy Horn, der magischen Hälfte des gemischten Zauberduos Siegrid und Roy, da landet die Lina in meinem elektronischen Postkasten und ernennt mich zum Mitglied der Jahresversammlung. Erschwerend kommt hinzu, dass das zeigefreudige Luder in einer mir unbekannten Sprache spricht. Mein Spanisch beschränkt sich auf Fista, Hossa und Siesta. Dann ist aber auch schon Schluss. Doch der Google Translator transformiert die Worte der Anstandsbegrenzten in meinen Alt-Marzahner Ghettoslang.

Eigentlich erfülle ich fast alle Bedingungen, um eine Anfrage zur Teilnahme zu stellen, obwohl ich ja eigentlich Mitglied bin. Doch ich täte schon gerne wissen, welcher Club mich zu seiner Hauptversammlung zugelassen hat. Schließlich geht es um die Kleiderordnung: Muss ich mit Mundschutz erscheinen, ist fürs Webmeeting eher das Ganzkörperkondom sinnvoll oder ein wildes virtuelles Rudelbumsen im Swingerclub ohne Kostümzwang … dem Foto nach sieht es ja so aus.

Zitat Anfang
Alles Gute.
Sie sind Mitglied der Jahresversammlung geworden.
Bei diesem Treffen treffen sich alleinstehende Männer und Frauen, um eine gute Zeit zu haben.
Sie müssen mindestens 25 Jahre alt sein. Beachten Sie die Grenzen des Anstands.
Um an unserem Meeting teilnehmen zu können, müssen Sie sich auf unserer Website registrieren.
Registrieren Sie sich auf unserer Website. Hinterlasse eine Anfrage zur Teilnahme
Wir senden ein Foto von einem unserer Mitglieder. Sie verstehen also, wer auf Sie wartet.
Unsere Teilnehmer und Teilnehmer sind bereit für viel, um einen angenehmen Abend zu verbringen.

Zitat Ende

Lina nackt -Selfie

Für das oben gezeigte Machwerk zeichnet Ronaldo Capybara nicht verantwortlich. Das Zeug wurde ihm unaufgefordert zugeschickt und wird nur zum dokumentarischen Zweck hier veröffentlicht!

129_2020

Leichtes Öffnen

Leichtes Öffnen
Nr. 2581
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2020 Ronald Puhle

Model: ZweifelnHochZwei

Pandemie, kurz und knallhart erklärt:
Als es die sogenannten Alltagsmasken noch nicht gab, lag der Lichtbildprophet bei der Googlesuche unter den ersten zehn Treffern. Keine zwei Wochen später ist das Suchergebnis ‚Alltagsmaske‘ mit Anzeigen voll gepflastert und die üblichen Meinungsmacher liegen weit vor meinem genialen, nur der Wahrheit verpflichteten Blog.