
Wie dunkel ist eine Nacht?
Nr. 2715
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2020 Makkerrony
Ich bin noch nicht so digitalisiert, dass ich meine menschlichen Sinne und Empfindungen durch flinke Texte und Bilder ersetzen kann. Diese Erkenntnis führt überwiegend digital gelebte „Freundschaften“ ad absurdum, macht sie für mich wertlos und verzichtbar.
Autor: makkerrony
Makkerrony ist ein Photoalchemist aus Berlin und der Macher des Lichtbildprophet, dem weltbekannten Blog für experimentelle Lichtbildkunst. Er gilt als der Begründer des Fotografischen Depressionismus. Seine Werke bestechen durch den kreativen Einsatz überlagerter Fotomaterialien, insbesondere ORWO-Fotopapiere und ORWO-Dokumentenpapiere vor 1990 hergestellt und dem Lith Print-Verfahren. Durch den Einsatz des Lith Print gilt Makkerrony, auch der Lichtbildpoet genannt, unter Kennern der Szene als der Farbige unter den Schwarzweißen.
Alle Beiträge von makkerrony anzeigen
Das ist eine interessante Erkenntnis … alles kann man nicht digitalisieren und das ist auch gut so … der menschliche Kontakt in welche Form auch immer ist am Ende doch am besten und macht einiges einfacher.
@ ZweifelnHochZwei: Im höflichen Geplänkel und Smalltalk ist mir der persönliche Kontakt relativ wurscht. Da ist das digitale Palaver eigentlich ganz gut. Wenn mir die Unterhaltung etwas bedeutet, dann brauche ich den Blick auf mein Gegenüber, ich möchte seine Stimme hören … den Tonfall und so. Ich brauche den Augenkontakt, ja selbst den Geruch … das kann die digitale Welt nicht liefern.
@ ronaldo capybara: Sehe ich auch so … es sind die kleinen menschlichen Dinge, die sehr wichtig sind für eine bedeutsame Unterhaltung bzw. einen persönlichen Kontakt und das Ganze persönlich und auch real machen.