Der Fotografische Depressionismus

Was ist der Fotografische Depressionismus?

Für uns Menschen braucht alles eine Schublade. Ich gebe sie euch: Was hier zu sehen ist, passt in keine eurer Schubladen. Also muss etwas Neugeschöpftes her. Es war bereits von einer ‚modernen‘ Form des ‚Pictorialismus‘ die Rede. Ich kann mich nicht allein auf gestreutes Licht, Unschärfe und fehlende Details reduzieren lassen. Ich bin am Gegen-Detail interessiert. Es geht um das Was neben euren Regeln. Was ich tue, nicht alles soll sofort ersehbar, dafür erdenkbar sein. Der Betrachter soll sich mühen wie ich mich gemüht habe, ein Bild so zu schaffen. Ich spiele ein analoges Versteckspiel in einer übermächtig digitalen Klarheit. Je weiter die Dinge unklar sind, umso mehr bedarf es meiner Fantasie, meiner geistigen Kreativität. Und sie ist es, die uns Menschen von den Maschinen und Programmen unterscheidet!

Das soll Fotografischer Depressionismus sein!

Und wer den den ‚Fotografischen Depressionismus‘ erfunden? Nicht die Schweizer, der Lichtbildprophet war’s!

Autor: makkerrony

Die Texte ist diesem Blog enthalten viel verbalen Abfall, der sich im Sinne der Nachhaltigkeit wunderbar für wertvollen Buchstabenkompost eignet. Eventuelle Wortkonstruktionen, die auf noch lebende und vielleicht verstorbene Wesen, Dinge oder unspezifizierbare Etwasse hindeuten, sind völligst unbeabsichtigt und reinst zufällig. Ansonsten werden in diesem Blog Arbeiten gezeigt, an derem Entstehen das grandiose Genie Makkerrony irgendwie beteiligt war und ist.