Vorgetäuschte Selbstzweifel

Wie profan ist meine Selbstdarstellung? Wahre Künstler aus der woken Parallelwelt gendern, ganz selbstverständlich, ohne nachzudenken und ohne generisches Maskulinum. Menschenliebende Künstler setzen Zeichen gegen Sexismus und Rassismus, beschwören die Vielfalt, verkaufen ihre Ware Kunst nicht an AfDler und ihre Wähler, sprechen perfektes Denglisch und sorgen dafür, dass ihre Werke paritätisch von Menschen aller Einschränkungen, Hautfarben und Identitäten gesehen werden. Bei all den guten Haltungen bleibt keine Zeit, wahrlich gute und ergreifende Kunst zu schaffen. Lieber künstlerisches Mittelmaß, dafür ein besserer Gutmensch durch und durch. Und jetzt kommt dieser Stümper Makkerrony daher, also ich, und verrät die bessere Kunst an eine schnöde KI. Ich schäme mich ja so. Oder auch nicht.

Gegen den Halloweenstress

Warum muss die arme gestresste Jugend völlig albern verkleidet von Haustür zu Haustür ziehen und um Zuckerzeug betteln? Ich bin dafür, dass der kindliche Halloweenteilnehmer einen Sprachnachrichten-Wunschzettel verfasst, diesen in der WhatsApp-Gruppe der Hausgemeinschaft oder des Dorfes teilt und die Gemeinschaft zu Halloween wunschgemäß abliefert. So kann die Zukunft Deutschlands ganz in Ruhe die eigene Depression und fluide Identität pflegen, ohne ängstlich im Dunkeln bei dem Scheiß Wetter um die Häuser ziehen zu müssen.