329_2019

Junges Mädchen

Junges Mädchen
Nr. f_0028
Fotopapier: ORWO
Entwicklung: Kontaktbelichtung, Lithprint, 2018
(c) 2018 Ronald Puhle

Ein Galerist sucht neue Künstlerkontakte und man möchte nun den Kontakt zu mir herstellen.
Wochen sind vergangen und es geschieht nichts.
Heiße Luft und Windeier werden wohl nie aussterben.
Es ist ein Depp, der darauf reinfällt.

328_2019

Kind im Garten

Kind im Garten
Nr. f_0009
Fotopapier: ORWO
Entwicklung: Kontaktbelichtung, Lithprint, 2018
(c) 2018 Ronald Puhle

Jedes Tun,
egal ob wahllos,
total kontrolliert oder absolut perfekt,
ergibt in der Summe aller Handlungen ein Chaos.

327_2019

Mädchen Portrait

Mädchen Portrait
Nr. f_0008
Fotopapier: ORWO
Entwicklung: Kontaktbelichtung, Lithprint, 2018
(c) 2018 Ronald Puhle

Worin liegt der Mehrwert für mich, dass Instagram eine maschinelle Entscheidung ‚Verstoß gegen die Community-Richtlinien‘ widerruft, den beanstandeten Beitrag neu postet und er nicht in meinem Account erscheint?
Müßte mir Instagram wegen seiner Fehlentscheidung ein paar Tausend Euro Strafe und Entschädigung zahlen, würden die Vasallen Zuckerberg’s nicht diese Lieblosigkeit an den Tag legen.

326_2019

Bäuerliche Szene

Bäuerliche Szene
Nr. f_0003
Fotopapier: ORWO
Entwicklung: Kontaktbelichtung, Lithprint, 2018
(c) 2018 Ronald Puhle

Angesichts des Millionen Heer Arbeitssuchender kann es keinen Fachkräftemangel geben.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen lediglich ihre Selbstwahrnehmung überdenken.

Des Photoalchemisten Lichtbildtagebuch – Die ‚Mit Worte-Version‘

Die Gedanken ein (öffentliches) Tagebuch zu führen sind bei mir nicht so neu.

In irgendeiner Mausmalerei-Versionsnummer hatte ich bereits damit angefangen. Noch heute ist die Nummerierung der Lichtbildbeiträge dem damaligen Einschuß geschuldet. Ich weiß nicht, wieso, weshalb oder warum ich das Tagebuch aufgegeben habe.

Hatte ich mir ein Gelübte auferlegt zu schweigen? Dunkel mag ich mich daran erinnern. Nur, es kann nicht funktionieren. Natürlich möchte ich viel lieber schweigen und die Dummheit unkommentiert wie verbal ungestraft an mir vorüberziehen lassen. Auf der anderen Seite fehlen mir die Bildausdrucksmittel, den inneren Kampf der Verzweiflung unendlicher Blödheit irgendwie abzureagieren. Ich bin vielschichtig unvollkommen, das merke ich immer wieder.

Auf der anderen Seite sehe ich die gedankliche Kastration meiner Kreativität, Wort und Bild zu trennen weil es ja andere auch so tun, nicht wirklich ein. Das Bild ist ein Werk und zumindest hier im Blog kommt ein Bild-Untertitel und kurzer Gedanke dazu. Drei Dinge, die in keinem Zusammenhang zueinander stehen müssen.

Wieso mache ich mir solche Gedanken?

Ich könnte doch einfach tun und gut ist. Nein, das gefällt dem Umfeld nicht. Man nimmt für sich die größtmögliche Individualität in Anspruch, geht es aber um das was ich tue, wird gemutmaßt, wann mein Anfall wieder vorüber ist. Da fallen Begriffe wie ‚Strange‘ – seltsam, fremd, eigen, merkwürdig, komisch aber auch außergewöhnlich. ‚Das ist halt Kunst und davon verstehe ich nichts‘ oder ‚Du bist in ganz anderen Sphären unterwegs‘ wurden von mir auch schon vernommen.

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