111_2019

Inszenation

Inszenation
Nr. SB OT 26
Skizzenbuch OhneTitel Seite 26
Größe: A4
(c) 2018 Lichtbildprophet

Jede Form der Kunst stur nach Technik und Algorithmus gemacht, muss langweilig sein. Zuwendung, Zuneigung, gar eine gewisse Liebe und Abhängigkeit zum Sujet bringt die emotionale Komponente ins Werk.

108_2019

Überall

the erotic side of the photographic depressionism
Überall
Nr. 1781
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Sie verlor die Fassung.
Wieder einmal.

068_2019

Unter dem Baum - Fundstück

Unter dem Baum
Nr. f_0053
Glasplatte: k.A.
Fotopapier: Fotoimpex, experimentelles Kontaktkopie-Papier, kartoniert,
Entwicklung: Kontaktbelichtung, Caffenol, 2018
(c) 2018 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildpoet

Ich bin in einer Beziehung zu mir und stehe auch dazu.
Nur reden wir beide nicht mehr miteinander.

049_2019

In Hoffnung

the erotic side of the photographic depressionism
In Hoffnung
Nr. 1690
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Wenn ich höre, was alles so anstrengend, belastend und nervend doch ist, mir kommt bei eurem Gejammer das Heulen.

Verzögerungen

Da rufe ich die Erotische Seite des Fotografischen Depressionismus aus, der Aboleser des Lichtbildprophet rutscht aufgeregt auf seinem Klappstuhl hin und her und dann passiert hier nichts in Sachen barfüßiger Weibchen mit viel Ausstrahlung. Stattdessen lädt das Großmaul Ich nur ‚altes‘ Zeug hoch. Wenn ich mich in meiner realen Welt so umschaue, dann ist an meinem Verhalten aber nichts Auffälliges. Eben frei nach dem Gutmenschmotto und seiner Lieblingsausrede: ‚Andere machen es doch auch so‘. Erst einmal was laut in die Welt rausrülpsen und dann sehen wir weiter. Aber es geschieht etwas, was sich zumindest auf Instagram verfolgen lässt.

In der Tat lagen zum Zeitpunkt, als ich die Verkündigung verkündete, ein Stapel 18 x 24 cm gelithete Weibchenposen auf ORWO-Fotopapier zum Scannen bereit. Ich hatte aber keinen Bock, habe lieber ‚Game of Thrones – Die dritte Staffel‘ geschaut. Währenddessen hat die allgemeine Luftfeuchtigkeit vor allem die Ränder der Handabzüge fantastisch wellig werden lassen. Ich muss erwähnen, dass das gute alte ORWO-Fotopapier nicht mit dem heute üblichen Karton des Barytpapiers vergleichbar ist. Die Grammatur des ORWO-Papiers erinnert eher an gutes, jedoch nicht nobles Büropapier. Weiter mit dem sich wellenden Fotopapier: Ich versuche es – wie sonst auch – mit dem Pressen. Warum auch immer verschlimmbessert sich alles. Vielleicht liegt es wirklich daran, dass es die letzten Wochen in Berlin viel geregnet hat. In meinem Homeoffice verzichte ich auf Heizen, der lieben Umwelt, meinem Geldbeutel und dem benötigten Arbeitsklima zuliebe wegen. Die raschen Temperaturwechsel von kalt nach warm und wieder zurück tun da ihr Übriges. So ein Bogen altes DDR-Fotopapier kommt da nicht mit und schnell aus dem flachen Tritt.

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