Natalia Dereveajenco an Photoalchemist: ‚Ihre wissenschaftliche Arbeit, Hr. Lichtbildprophet‘

Hat er oder hat er nicht?
Lord Lichtbildprophet ein Schreibwerk über ‚Dunkle Experimente‘ geschrieben und veröffentlicht?
So richtig?
Nicht im Internet, wie es heute jeder Dödel tun kann?
Richtig echt, wofür Bäume sterben mussten?

Ja!
Er hat!
Ist ja auch nicht so schwer rauszubekommen. Man muss nur an der richtigen Stelle, in der Liste der wissenschaftlichen Arbeiten und Veröffentlichungen des Großmeisters RoPu nachlesen.

Er war jung und brauchte das Geld!
Ganz einfach.

Aber jetzt hat er keine Lust mehr Sklave eines Verlags zu sein.
Die Neuen Halbwissenden des Internets mit ihrem Abschluss an der Wikipedia-Universität, sie wissen alles besser und noch viel mehr als Nichts. Sollen sie schreiben, für den renommierten Akademikerverlag, der mich unerwünscht an meine helle Vergangenheit in der Dunkelkammer erinnert, die ein schnöder Artikel war. Diese Natalia erinnert mich an eine Trine vom genauso renommierten Calvendo-Verlag. Das ist der Verlag mit den ISBN-Kalendarien. Was für ein Qualitätsmerkmal für Druckerzeugnisse der Amateurklasse. Und diese Calvendo-Trine hatte mich auch einfach so angeschrieben, hat auf interessiert gemacht und suchte doch nur Deppen, die den Lebensunterhalt der Auswahljury finanzieren sollten:

Zitat Anfang
Sehr geehrter Herr Lichtbildprophet,
ich nehme Kontakt zu Ihnen auf um in Erfahrung zu bringen, ob Sie der Autor der wissenschaftlichen Arbeit „Dunkle Experimente“ sind.

Der AV Akademikerverlag publiziert wissenschaftliche Fachliteratur und wir können uns vorstellen, Ihre Arbeit als Fachbuch in unser Buchprogramm aufzunehmen. Die Publikation wäre für Sie als Autor dabei selbstverständlich mit keinen Kosten verbunden. Herr Lichtbildprophet, darf ich Ihnen weitere Informationen in einer elektronischen Broschüre zusenden?

Mit freundlichen Grüßen,
Natalia Dereveajenco
Autorenbetreuung
e: n.dereveajenco@akademikerverlag.de
w: www.akademikerverlag.de

Zitat Ende

111_2019

Inszenation

Inszenation
Nr. SB OT 26
Skizzenbuch OhneTitel Seite 26
Größe: A4
(c) 2018 Lichtbildprophet

Jede Form der Kunst stur nach Technik und Algorithmus gemacht, muss langweilig sein. Zuwendung, Zuneigung, gar eine gewisse Liebe und Abhängigkeit zum Sujet bringt die emotionale Komponente ins Werk.

100_2019

Schritte machen den Weg

Schritte machen den Weg
Nr. 1863
Unikat: Collage, 40 x 50 cm, gerahmt
(c) 2019 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Schritte gehen.
Blick, wie fühlt es sich an.
Gedanken, wie es weitergehen kann.
Warten.

Schritte gehen.
Blick, wie fühlt es sich an.
Gedanken, wie es weitergehen kann.
Warten.

Schritte gehen …

Polaroid Originals auf Glas liften?

Während der Arbeiten an meinen BetrachtSteinen entstand in mir die Idee, Glas statt Kacheln oder Fliesen als Träger zu verwenden. Wie gehabt arbeitete ich beim ersten Versuch mit handelsüblichen Bastelkleber als Haftvermittler. Das Liften und Aufziehen der Emulsion war eigentlich kein Problem, nur stand nach dem Trocknen die Emulsionsschicht so unter Spannung, dass das Bild riss und sich – ärgerlicherweise – vom Glas löste. Ich spielte mit dem Gedanken Milchglas als Träger zu verwenden. Oder zwei Scheiben zu verwenden, wobei eine Scheibe den Emulsionslift abdeckt. Auf glatten Hochglanzfliesen funktionierte der Emulsionslift auch nicht. Mit dem Ende der ‚Villa Schaf‘, dem fehlenden Upcycling-Material und meiner dazwischen gekommenen Krebstherapie war der Emulsionslift auf Glas erst einmal ad acta gelegt.

Durch die Arbeiten an der aktuellen Gruppenausstellung des Fotografischen Frühschoppen kam das Thema Emulsionslift wieder hoch. In unserem erlauchten Kreis wurde sogar versucht Glas zu verwenden, leider mit demselben frustrierenden Ergebnis. Leider? Ich müsste sagen zum Glück, denn damit wurde dieser Weg als so nicht gangbar bestätigt. Im großen Pool des Halbwissens Internet gibt es ein paar Lösungen, Influencer-like ohne konkrete Beschreibung oder mit reißerischer Headline, die sich im Text als Windei entpuppt. Eine Variante zeigt zum Beispiel Acrylglas als Träger, welches nicht mit (Fenster-)Glas zu vergleichen ist. Andere reale(?) Emulsionslifte auf Glas machen keine Angaben zur Haltbarkeit nach dem Trocknen. Im Wust der pseudowissenschaftlichen Maker-Legenden taucht dann auch noch der Fujifilm FP 100c auf, der nun überhaupt nicht mit dem ‚the impossible project/Polaroid Originals‘ vergleichbar ist.

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066_2019

Neben dem Sein

the erotic side of the photographic depressionism
Neben dem Sein
Nr. 1756
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Mittlerweile habe ich gelernt, in jeder Veränderung, in jedem Abschied, in jedem Verlust eine Erfahrung und damit eine neue Chance zu sehen.