Ich erlebe gerade den ruhigsten Zusammenbruch meines Lebens. Es fühlt sich an, als würde ich innerlich ein bisschen durchdrehen und gleichzeitig einfach nur dasitzen und chillen. Ich bin wegen tausend Dingen gestresst und irgendwie gleichzeitig auch wieder nicht. Aber ich gehe darin nicht unter. Irgendetwas in mir erdet mich. Ich kann es nur nicht erklären. Ich denke an dich, auch wenn du denkst ich tue es nicht. Je älter ich werde, desto öfter frage ich mich: Wo kommen unsere Gedanken eigentlich her? Und warum kommen manche davon nachts um 3 Uhr? Bin jetzt bereit für Herbst. Oder irgendwo am Meer chillen mit einer leichten Brise. Ich hasse Borderline so sehr. Meine Emotionen fühlen sich so intensiv an, und ich weine seit zwei Stunden durch, weil mich eine Person verletzt hat, von der ich dachte, dass sie wirklich Gefühle für mich hat. Seitdem ich 30 geworden bin hab ich mega Angst vor dem Tod. Ich denke so oft am Tag daran und bekomme teilweise echt Panik, wenn ich daran denke, dass ich irgendwann nicht mehr existiere. Hat das jemand von euch auch und wie geht ihr damit um? Wie schaffe ich es, damit besser umzugehen? Hey Juli, Du warst geprägt von negativen Emotionen. Ich entwickelte neue Ängste, aus denen sich Unsicherheit und Frustration entwickelten. Ich spürte wie ich mich langsam verlor. Von jetzt auf gleich wurde es dunkler. Einsamer. Denn ich musste plötzlich lernen mit einem riesengroßen Verlust umzugehen. Ich kann damit nicht umgehen. Nicht so richtig. Ich trauere, ich zerdenke. Ich verlor nicht nur mich, sondern auch einen wichtigen Menschen. Juli.. Du warst geprägt von Tränen und Schmerz.