Ein Zitat aus Threads: „Heute an einer Bushaltestelle in Berlin: Es regnet. Ein Mann steht unter dem Dach und raucht. Mein Mann und ich vertragen Tabakrauch schlecht, bleiben aber wegen des Regens zunächst dort. Dann kommen eine Frau mit Kind und ein Mann mit Kleinkind im Kinderwagen dazu. Beide bleiben im Regen stehen, während der Mann unter dem Dach weiterraucht. Ich habe danach noch einmal nach den Berliner Rauchregeln geschaut und mich gefragt: Warum müssen eigentlich die Nichtraucher ausweichen? Nur weil Rauchen an einem bestimmten Ort nicht verboten ist, heißt das doch nicht, dass man keine Rücksicht auf andere nehmen muss – besonders auf Kinder. Mir geht es nicht darum, Rauchern ihre Freiheit abzusprechen. Aber wo endet die persönliche Freiheit und wo beginnt die Verantwortung gegenüber anderen? Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Schutz vor Tabakrauch im öffentlichen Raum einfach zu kurz kommt. Und ich frage mich, welchen Einfluss wirtschaftliche Interessen der Tabakindustrie darauf haben. Vielleicht sehe ich das zu kritisch. Was denkt ihr? Sollten Nichtraucher an Bushaltestellen besser vor Passivrauch geschützt werden“
Ist das ein Fall von Ragebait? Auf alle Fälle sind die Gedanken ein Fall von zu viel Freizeit. Wäre die Berufsechauffierte besser ausgelastet, würde sie nicht auf die Idee kommen, ihre Zeit mit solchen Belanglosigkeiten zu verschwenden.