Vorgetäuschte Selbstzweifel

Wie profan ist meine Selbstdarstellung? Wahre Künstler aus der woken Parallelwelt gendern, ganz selbstverständlich, ohne nachzudenken und ohne generisches Maskulinum. Menschenliebende Künstler setzen Zeichen gegen Sexismus und Rassismus, beschwören die Vielfalt, verkaufen ihre Ware Kunst nicht an AfDler und ihre Wähler, sprechen perfektes Denglisch und sorgen dafür, dass ihre Werke paritätisch von Menschen aller Einschränkungen, Hautfarben und Identitäten gesehen werden. Bei all den guten Haltungen bleibt keine Zeit, wahrlich gute und ergreifende Kunst zu schaffen. Lieber künstlerisches Mittelmaß, dafür ein besserer Gutmensch durch und durch. Und jetzt kommt dieser Stümper Makkerrony daher, also ich, und verrät die bessere Kunst an eine schnöde KI. Ich schäme mich ja so. Oder auch nicht.

Autor: Der Herr Makkerrony

Der "Herr Makkerrony", das ist Ronald Puhle aus Berlin und der Macher des weltbekannten und einzigartigen Magazins "Der Lichtbildprophet". Heute führt der ehemalige Laboringenieur das hektische Leben eines Rentners, das er persönlich sein "Phase3" nennt. Seit einem Vierteljahrhundert praktiziert der Herr Makkerrony die Fotografie und war ca. 15 Jahre als freier Autor für verschiedene Fotofachzeitschriften (z.B. fotoMagazin, Dipitalphoto, FotoPraxis und PhotoKlassik) tätig. Seine Arbeiten bestechen durch die bodenständige Aufnahmetechnik (LoFi - Fotografie), den kreativen Einsatz überlagerter Fotomaterialien, insbesondere ORWO-Fotopapiere und ORWO-Dokumentenpapiere und der Anwendung des Lith Print-Verfahren. Nebenbei lenkt sich Makkerrony mit freier, abstrakter Malerei ab, liest gerne und ist ein begeisterter Hörer analoger Musik von der Schallplatte. In seinem Atelier Flackerlight ist jedes Modell willkommen, das sich von ihm auf besondere Weise fotografieren lassen möchte.

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