Gefragt sein

Internet und Suchphrasen, für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Eine zeitlang habe ich ihnen jeden Monat mein Top & Flop gewidmet. Irgendwann war es mir zu doof, dass die grundsolide Mausmalerei permanent mit ‚Intimbilder‘ und ‚Frauen zum schwängern gesucht‘ in Verbindung gebracht wird. Der geneigte Leser mag es ja nicht glauben, aber ich habe so etwas wie ein Ehrgefühl und einen Moral-Codex.

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Magentakom – Da werden sie geholfen

Ich gestehe Kunde der deutschen Telekom zu sein. Fast schon immer. Ich schäme mich – vielleicht – dafür. Aber nur wegen Bayern München. Zwar habe ich immer wieder den Versuch unternommen dem Ex-Monopolisten zu entkommen, doch bei genauer Lupen- und Tiefenprüfung musste ich feststellen, dass sich preislich und nervlich ein Anbieterwechsel nicht lohnt. Und oft ist das Sponsoring genauso fragwürdig. Und dann sind da noch meine speziellen Wünsche und Vorstellungen.

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Das Recht aufs Vortäuschen

Zehn Minuten des gemeinschaftlichen Liebesspiels sind Vergangenheit. Danach tritt jene Stille ein, die mich immer wieder irritiert.

„Ich habe den Eindruck, als wäre die ganze Sache eben eine Pflichtübung für dich gewesen.“

„Warum? Alles ist schick und du hattest deinen Spaß.“

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Der Anruf

Ein seltsames Brummen durchbricht die Ruhe des Arbeitszimmers. Zudem zappelt irgendetwas in meiner Hosentasche. Es dauert bis ich registriere, dass die Geräuschkulisse meinem iPhone entspringt und es sich um einen Anruf handelt. Die Option „Lautlos“ heisst noch lange nicht, dass das Signalisieren einer Kontaktaufnahme ohne Laut erfolgt. Vielmehr sorgt ein Miniaturmotor mit Unwucht für jenes Brummen, das meine Aufmerksamkeit auf das mobile Multifunktionsgerät lenken soll. Eine banale technische Erfindung mit großer Wirkung.

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