Elendes Miststück!

Manchmal können selbst Kraftausdrücke nicht das beschreiben, was mir bei ihr durch den Kopf geht. Sie macht einen auf berühmt, ist bei genauem Hinschauen aber das wohl billigste Gestell mit zweifelhaften Bekanntheitsgrad. Während die Polymer-Büchse nach außen hin Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt, trägt sie schnippisch im Gewand einer Jungfrau den Dolch hinter ihrem Rücken. Borderline-Syndrom auf Valium ist die noch höfliche Umschreibung ihres paradoxen Ichs. Sie ist eben nur ein billiges Plastik-Flittchen! Blond, natürlich blond und genau so blöd, wie es der Volksmund behauptet!

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Perfekt!

Ich lese eine Buchrezension. Warum beschleicht mich das ungute Gefühl, dass der Rezensent seine eigenen Werke als das Nonplusultra zu betrachten scheint und alles andere daran zunichte macht. Ich kenne ein paar Bücher des Rezensenten und finde sie zutiefst langweilig. Ohne Zweifel erklärt er viel, zeigt Beispiele und trotzdem wirken seine Erklärungsversuche an den Haaren herbeigezogen. Vielleicht bin ich auch nur zu blöd, den Tiefgang seines Geschriebenen zu erkennen.

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Der Vortrag

Der Abend bricht über Berlin herein. Mich hat es auf die Wohnlandschaft verschlagen, in meine angestammte Ecke mit dem Gerade-aus-Blick auf das TV-Gerät. In der rechten Hand halte ich locker-lässig die “Macht”. Keiner kann mir heute die Fernbedienung streitig machen oder mich so verbal nerven, dass ich irgendetwas gegen meinen Willen visuell konsumieren muss.

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Beef

Nein, ich bin nicht unter die Hüpf-Hopfer mit elendig zu weiten Hosen gegangen und/oder eigne mir den Slang einer sprachoptimiert-sparsamen Generation an. Genauso wenig möchte ich diese Mundmische in die glorreiche Welt der Fotografie portieren und die großen Meister des schlechten Auges dissen. Andererseits täte es mir schon gefallen, regelmäßig den “Klops des Monats” und den “Goldenen Brühwürfel des Jahres” zu verleihen; samtweich gespülte Modelle und ihre schleimig-zuckersüße Analpenetration mit eingeschlossen.

Beef ist einfach nur der Name einer Fotoserie, so jedenfalls die offizielle Version. Ich muss sagen war der Name einer Fotoserie, deren eigentliche Motivation ich vergessen habe.

Alle hinter MIR her: Die Erste Mai-Einsame Weibchen Parade!

Da ist man mal ein paar Wochen in seinem ‚Hierher dürfen mir alle elektronische Nachrichten schicken‘-Account angemeldet und schon stapeln sich jene willigen russischen Bitches, die mich unbedingt ehelichen wollen. Beim Lesen der Verkupplungs-Traueranzeigen beschleicht mich ein ungutes Gefühl. Würde ich einen Teil der in Ausländisch verfassten Liebesbriefe nicht dem Google Wortakrobaten zur Übersetzung geben, fühlen sich die Liebesletter mit den Augen gefühlt gleich an. Sind etwa diese schmalzigen Abhandlungen mit überwiegend japanischer E-Mailadresse gar nicht echt? Das wär ja schade, *hust!

Ich vergass: Ein neues, beinahe unanständiges Jobangebot auf US-Dollar-Basis hat man mir auch geschickt!

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