Der Funke

Prolog
Redet auf mich ein. Ich habe schon vor einiger Zeit aufgehört, euch zuzuhören. Der Funke eines Interesse ist unter der Last eurer Informationen erloschen. Du bist dein einzig wildes Wesen. Behandle dich entsprechend!

Erste Strophe
Die Kunst des Menschen ist tot. Es lebe die Kunst der Maschinen. Die menschliche Aufmerksamkeit wurde im Internet vom seriellen Bus auf den Parallelbetrieb umgestellt und jede Datenleitung hat die Dynamik des Nudelholzes echter Menner und durchgefickter Eichhörnchen. Das sind Privilegien eines Chefarztes im Mehrbett-Krankenzimmer. Ich habe noch nie doppelgeile und doppeltfeuchte Titten gesehen. Wie soll ich in den vielen Häusern wohnen, die ich mit omaze gewonnen habe. Wichtig ist das Traumschloß mit Pool, um die wasserfesten Pieces von Purelei beim Pinkeln im gechlorten Wasser zu tragen. Ich suche eine Überraschung, wie queere Statuen im römischen Stil. Wenn du auf Titten und auf sinnliche Bewegungen stehst, kannst du mit Luamaya-Intimschmuck richtig geil abspritzen. Ganz langsam. Das Klima hat dir wohl das Klima oder die Eier verbrannt. Der frühe Wurm fängt den Vogel. Ich bin so ein Frühaufsteher, dem die Würmer eine Nachricht schicken. Bunte Freaks haben den CSD, eine Schwulen- und Lesbenparade, gekapert und ist längst keine Demonstration für Gleichberechtigung, vielmehr ein Karneval sexueller Selbstdarstellung und psychischer Verwahrlosung. Neben mir schläft ein arbeitsloser Teddybär mit Gürtel, der sich als Minderheit im Meerschweinchengehege durchfüttern lässt. Das Licht geht aus, die Nacht ist blau. Der Bass im Blut, die Hitze, der Samenstau. Sterne hoch, die Fliegen funken. Ein Grüner bei Verstand behauptet, die Selbstentzündung von Holz liegt bei Temperaturen um 40°C. Eine weise Entscheidung, die Grundschule mit 14 Jahren in der dritten Klasse abzuschließen. Bildung zahlt sich aus. Verbietet dem Feuer, dass es sich ausbreitet. Versager gründen eine sexualisierte Verbotspartei gegen den Gemeinen Gefrierbrand. Wenn eine schöne Frauen ihre Waffen einsetzt, dann erreicht sie, was sie will. Das Dumme ist nur, das feministische Aktivistinnen selten schöne Frauen sind. Eher bewegen sich die frustrierten Schlampen auf dem Niveau des Restefickens lediger Frauen mit dicken Ärschen. Die aktuelle Generation sieht Ehe und Mutterschaft nicht als Priorität. Die Studie sagt, ledige Frauen ohne Kinder werden in den kommenden Jahren zur Mehrheit. Zwei nasse, geile Katzen im Regen. Die böse Mieze und ihre Freundin, beide tropfnass, die Titten glänzen, Fesseln an den Beinen und bereit für alles. Wir laufen durch die nasse Straße und enden mit einem tiefen, dreckigen Kuss. Wer will sich dazwischen stellen und beide Muschis benutzen? Der Mischmeister hat da nicht viel zu mischen. Titten, Tiere und Babies: Das weiß jeder nach dem ersten Semester Marketing. Warum muss die Transe gleichzeitig an ihren Titten und Eiern schwitzen? Als ich viel mehr gewogen habe, ging es mir als heterosexueller Mann ähnlich. Eine Berliner Ossibraut, die gendert? Das ist ja schon Verrat, Verrat an der Berliner Schnauze. Im Schwimmbad nannten wir sie Titten Kivi, was damals ja nicht so verkehrt war. Automatisches Schreiben, ohne Sinn und Verstand in neue Welten erbrochen. Ich bin geschockt.

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Die Sache mit Robert Sheckley

Früher war alles nicht besser.
Idioten gab es schon damals und bis heute sind sie nicht ausgestorben.
Heute ein etwas anderer Beitrag aus der Leseecke.

Zu Beginn meiner grandiosen Internetkarriere arbeitete ich mit verschiedenen 3D-Generatoren. Die damit generierten Bilder stellte ich in der berühmten Mausmalerei aus. Der Nutzer konnte sich die Bilddateien herunterladen und als Bildschirmhintergrund einrichten. Meine Bekanntheit war so enorm, dass ich irgendwann mal jemanden traf, der die Mausmalerei sogar kannte. Ich bin fame.

Irgendwann schrieb mich jemand aus Berlin an. Er findet meine Arbeiten toll, er plane ein Buchprojekt in Richtung Science Fiction und könnte sich vorstellen, dass ich passende 3D-Grafiken zu steuere. Das klingt komisch, ist aber so. Für die „Lyrischen Glanzlichter“, herausgegeben von Yvonne Straub, und verschiedene andere Projekte hatte ich bereits 3D-Renderings beigesteuert. Der Gedanke war also nicht so abwegig.

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Mein Tagebuch Lichtbildprophet

Ein Weblog, auch Blog genannt, ist ein im Internet geführtes Tagebuch. Zu Beginn meines Internetdaseins war mir dieser Umstand bewußter, als ich ihn heute wahrnehme. Der erste Beitrag im Lichtbildprophet stammt vom 18. Juni 2016. Damals steckte ich mitten in der Chemotherapie und der Ausgang der Krebstherapie war offen. Vor dem Lichtbildprophet betrieb ich andere Blogs und klassische Webseiten, doch meine geänderte Sichtweise auf die moderne Fotografie und Bildbearbeitung verlangte nach einer angemessenen Aussendarstellung.

Fast zehn Jahre später gibt es den Lichtbildprophet und mich, mit dem Alias Makkerrony, immer noch. Damals standen schon handgemachte Abzüge bei mir hoch im Kurs. Kein Wunder, ich hatte Ende 2014 einen Hobbyraum am Bürgerpark Marzahn bezogen und mir dort das Atelier Flackerlight und eine Dunkelkammer eingerichtet.

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Hauptsache nachhaltig gekleckst

Was ich heute tue muss nachhaltig sein und wird auf meine CO-Zwei-Billanz angerechnet. Sie hat mindestens neutral zu sein oder soll mehr CO-Zwei binden als das was ich nutze verursacht hat. Was das im Detail wirklich bedeutet, das kann ich nicht sagen, denn ich verstehe es nicht. Ich weiss nur: Hätte ich ein paar Milliönchen auf dem Konto, könnte ich mich vom bösen CO-Zwo freikaufen und weiter das Zeug in die Atmo blasen.

In meiner Kindheit wurden Lumpen, Flaschen und Altpapier gesammelt, zur Sero-Annahmestelle gebracht und damit etwas Geld gemacht, um ins Kino zu gehen und sich ein Stieleis zu gönnen. Bei den heutigen Ankaufpreisen und Kosten für ein Kino-Ticket ist es nicht verwunderlich, dass die aktuelle Jugend wenig Wert auf Lumpen, Flaschen, Altpapier, dafür auf Kupferleitungen und anderes Buntmetall legt. Außerdem guckt dem Sero der Stalin aus den Augen und musste zwingend rekonstruiert werden. Im Sinne der Nachhaltigkeit bitter. Die Verbitterung im Alter rührt allein aus liegen gelassenen Chancen. Da nehme ich mich nicht aus.

Das heutige Sero, Grüner Punkt genannt, kassiert bei jeder Verpackung mit, auf dem das Logo prankt. Diese Wertstoffe mag man gerne haben, ordentlichst vorsortiert versteht sich. Vielleicht noch gebügelt und zusammengelegt? Auch beim Trennen und Sortieren fühle ich mich überfordert. Ich bin kein Werkstofftechniker und tue mich schwer Verbundkunststoff vom normalen Einschicht-Plastik zu unterscheiden. Vieles benötigt keinen Kunststoff, insbesondere dann nicht, steht Bio & Co. drauf. Bei Papier und Pappe wird auch rumgemekelt, statt Amazon-Kartons hätten die Papierwürmer lieber Edleres. Was auch immer das ist. Es entsteht in mir der Eindruck, man möchte gar nicht recyceln, stattdessen nur von den Logo-Einnahmen leben.

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Mister Shrug

Manchmal habe ich das Gefühl, wir Menschen haben selbst fürs Reden keine Zeit mehr. Ich versuche etwas zu sagen, bin mit meinem Satz noch nicht einmal ansatzweise fertig und mir wird über den Mund gefahren. Ich beende vorerst meine Ausführung, warte bis die Gegenstelle zu Ende geplappert hat und dann fange gerne noch einmal von vorne an. Mag sein, dass ich mich zu oft wiederhole. Ich bin aber „alt“ und darf das. Es gibt nur wenige, die mich ausreden lassen. Die Masse der Menschen lässt mich nicht ausreden. Zugegeben: Die Erkenntnis ist nicht neu. Neu ist, dass ich sie um das Denken erweitere. Nur kann ich da nicht so dagegen halten.

Meine Kunst ist vielleicht mehr Dekoration als Kunst.

Achselzucken.

Wenn sie mich etwas fragt, reagiere ich oft mit Achselzucken. Sie fragt mich, nur schneidet mein Gehirn das Gesprochene nicht mit. In dieser für mich eher peinliche Lage muss ich einen Weg finden, dass sie das Gesagte wiederholt. Dahinter steht keine Absicht, eher mein Versuch, überhaupt einen Gedanken zu fassen. Es ist quasi normal für mich, dass ich Worte denke aber andere Worte in die Tastatur hacke. Wer schreibt, gern und viel, dem ist dieser Umstand ein Hindernis.

Wer ist sie? Sie hat bei mir viele Namen. Zum Beispiel Y oder M. Das liegt in ihrer Natur.

Irgendwie lasse ich mich seit einiger Zeit nur noch treiben. Ohne Nachdenken. Einfach geschehen lassen. Ich tue Dinge, die ich „früher“ mit Überlegung ausgeschlossen hätte. Ich habe mir klare Regeln der no go’s aufgestellt und sie haben auch funktioniert. Gut funktioniert sogar. Heute fällt mir kein Grund es nicht zu tun, mich für mein Verhalten zu rechtfertigen, Worte der Entschuldigung und des Bedauerns zu finden. Es bereitet mir keine Angst, es geschieht einfach so. Meine Reaktion besteht nur aus Achselzucken. Ich weiss nicht wieso. Oder warum.

Bin ich die Nacht, vor der man Angst haben muss?

Wenn ich Angst habe, dann ist es vor dem Moment der Einsicht, durch mein Tun irgendeine Art von Bindung einzugehen um nach dem entscheidenen Schritt festzustellen, dass da drinnen keine Zuneigung oder gar Liebe ist. Zugegeben, es ist und bleibt leer, die sprichwörtlichen Schmetterlinge prallen schmerzfrei an meiner Bauchinnenwand ab. Erst wenn etwas Negatives geschieht, gerät das Innere aus den Fugen. Und genau dieses indirekte Fühlen macht vieles kompliziert: Ich muss erst ein Katastrophe herbeiführen, um zu wissen, dass mich etwas bewegt.

Alles was ich tun kann ist ich sein, was auch immer das ist.

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