310_2020

Verbal häßlich

the erotic side of the photographic depressionism
Verbal häßlich
Nr. 3232
Unikat: 13 x 18 cm ORWO Fotopapier
(c) 2020 Ronald Puhle

Je länger der Blick, Verachtung wächst.
Je tiefer ein Gefühl, Mann Haus Kinder es im Keim erstickt.

Oliver Hanelt schreibt an mich: „Besuchst du oft Konzerte, Theater? Sehe alles von nahe mit neuem Fernrohr“

Kurz und knackige Botschaften, eine klare Aussage in wenigen Worten formuliert, eine Ansage – große Wirkung. Als Mann muss ich so angesprochen werden, um endlich zu verstehen. Keine Gefühlsduselei, drei Worte, gebundelt mit „mein“ und der Schlag in die Magengrube sitzt. Verstanden, Treffer versunken.

Deshalb verstehe ich den – nach eigenem Bekunden – beliebtesten Präsidenten Amerika’s ever, weshalb er sich als den Sieger sieht. Er hätte gar nicht gewählt werden müssen, weil er einfach so beliebt ist. Er hat alles richtig gemacht und immer sind die anderen Schuld. US-Amerika ist um keinen Quadratmeter gewachsen und dennoch größer als je zuvor. Das Urgestein der Freiheit von Trump’s Gnaden sagt, wann es genug ist mit Stimmen zählen und er sowieso gewonnen hat. Irgendwie erinnert mich das an den Größenwahn eines gewissen Herrn Schröders.

Kann mal jemand final dem blonden Teufelskerl sagen, dass er gefeuert ist?

Zitat Anfang
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Zitat Ende