Ein Wasserhahn, gerissen im Gehäuse.
Ein Hobbit, die gelegentlich seltsame Sprache.
Eine Wurzel, Tod und Kampf um ein Leben.
Ein Brett, letzter (Holz)Abschnitt eines Werkes.
Kategorie: Traktate
Kurze Abhandlungen über ein fotografisches Thema – Niveauvolle Worte ohne den Zusammenhang mit einem Lichtbild aus meinem Schaffen
Kunstdiktatur – Wenn sie hilft, dann ja!
Der Deutsche ist für Extreme anfällig. Ich nehme mich da nicht aus, auch wenn ich mein Deutschsein beharrlich ignoriere. Doch seit meinem dritten Geburt-Tag vorheriges Jahr Ende November verzeichne ich aus mir heraus einen gewissen Wahn gegen die Dummheit. Und jedes Mal, wenn man mir versucht unterzujubeln, das Blödheit zum Alltagsgeschäft des Menschen gehört, sehne ich mich nach einem Schweinetreiber (Taser) und körperlicher Züchtigung. Gewalt gegen Geistes- und Verbalidioten ist eine Lösung!
Eine Fotografie muss Wasser sehen!
Bilder ohne den digitalen Workflow verlassen zu haben: Nein Danke! Kein Display kann mir das geben, was mir ein Bild auf Papier, Leinwand, in PE, hinter Acrylglas oder was auch immer gibt. Ein Bild braucht ein Medium das es trägt. Ohne dem ist es wie viele Menschen heute sind: Kopflos!
Neue Gedanken denken
Seit meinem neuen Geburtstag verspüre ich den Wunsch, mich in meiner kreativen Vergangenheit umzusehen und aus dem Bisherigen neues zu schaffen. Ich habe mir die Frage gestellt, ob ich nicht damit das Gute von Damals als die bessere Zeit verkläre. Immerhin schütte ich damit einen Teil aus dem heiligen Fass des Analogen, wende mich stattdessen wieder dem verteufelten Digital zu.
Sorry, ich komm da nicht mehr mit!
Ich bin dieser Onlinewelt entrückt. Beinahe völlig entglitten! So, als habe ich mich in eine Rakete gesetzt, One Way-Ticket zum Mars. Weit genug weg von dieser virtuellen Welt, dass ich selbst das lauteste Geschrei nicht hören kann. Der Mars sollte doch genügen, oder?