Die Lichtbildprophet-Redaktion stellt sich vor

Lichtbildprophet – Der glorreiche Name des größten deutschsprachigen Fotodepressionismus-Blogs ergab sich aus ‚Harry Potter‘. Richtig, der Tagesprophet gab den Urknall. Dem Urgeist gefiel der ‚Prophet‘. Aus Respekt vor (aus)gelernten Fotografen benutzte der Vormals-Blog für sich selbst stets den Lichtbildner. Beides kombiniert ergibt den sensationell geilen Namen Lichtbildprophet! Es war pure Bescheidenheit und kein Größenwahn, der das Huhn oder Ei zu diesem Namen trieb. Auch wenn der Lichtbildprophet eine Ein-Mann-Show ist, so hat er, wie andere Ein-Mann-Shows im Internet auch, natürlich eine Redaktion! Damit kann der Autor vom ‚wir‘, der schleimige Leser von ‚ihr‘ und ‚euch‘ reden. Heute und nur heute wollen sich die schüchternen aber genialen Redaktionsmitglieder den Millionen begeisterter Leser dieses einmaligen Blogs vorstellen:

Mausmaler
Am Anfang war der Mausmaler, quasi gleich kurz nach dem Urknall. Er ist sowohl eine fotografische Lichtgestalt als auch der Könner an Maus, Tastatur und Photoshop. Mausmaler ist der sensible wie einfühlsame Klugscheißer und Möchtegern des Teams. Er ist Sexgott, Popstar und Genie. Der Mausmaler hat, sogar in der Redaktionssatzung schriftlich fixiert, immer das letzte Wort. Und immer Recht. Seit mehr als zwanzig Jahren treibt sich der Mausmaler im Internet herum. Er hatte sie alle, er kennt sie alle, von klein bis ganz ganz klein.

Lichtbildpoet
Er ist der Jongleur der Moleküle, der Dunkelkammer-Künstler und Bäder-Virtuose der Redaktion. Ihm ist es zu verdanken, dass die fotodepressiven Schwarzweißbilder farbig sind. Er quält abgelaufene Fotopapier mit uralten Fotochemiebädern und hat bewiesen, dass steinalte Lith-Bäder noch nach Monaten Leben in sich tragen. Man nennt den Lichtbildpoet nicht umsonst den Bernhard Grzimek der Fotochemie. Der Lichtbildpoet liebt alles Alte, weshalb ihm das Fundstück-Projekt direkt unterstellt ist.

MakkerRony
Wenn der Macho einen neuen Namen braucht, dann muss er unbedingt MakkerRony heißen. MakkerRony vertritt die Nicht-Gutmensch-Theorie, dass Frauen an den Herd gehören und dieser im Schlafzimmer zu stehen hat. OK, der Spruch stammt nicht von MakkerRony persönlich, aber er ist in seinen Augen verdammt kühl. Der Spruch. Und MakkerRony natürlich auch. MakkerRony kann nach Herzenslust Rülpsen und Furzen, und ihm ist es absolut egal, ob die Frau beim Verpaarungsakt mit ihm ihren Spaß hat. Hauptsache er wird seinen Saft los. Ansonsten macht MakkerRony viel rum, vor allem im Grenzbereich.

Marvin F.
Er ist so etwas wie das Schwarze Schaf der Redaktion. Manisch depressiver Grobmotoriker, ständig am Rumnörgeln und durch die Gegend schleichend. Marvin F. atmet seinen Kollegen und der Menschheit nur die – noch – kostenlose Luft weg. Marvin ist das totale Opfer und hat bereits mehrfach den Antrag gestellt, notgeschlachtet zu werden. Marvin ist selbst zum ’sich sinnlos Besaufen‘ als auch ’sich selbst ein Ende setzen‘ zu blöd. Marvin ist der Redaktionsdepp und eigentlich fragen sich alle, wieso dieser Typ überhaupt noch hier ist. Keiner weiß es, selbst die Lichtgestalt hinter diesem Blog nicht. Es muss wohl Liebe sein.

Muschitoaster
Im hormonellen Überschwang einer Schwangerschaft kommen Eltern auf Vornamen für ihre Ableger, die sie später oft bereuen. Dabei hatte Muschitoaster noch echtes Glück gehabt. Denn eigentlich wollte seine Mutter Birthe-Nele ihn Mösenstövchen nennen. Doch das wurde vom Standesamt wegen latenter Obszönität abgelehnt. Heute ist Muschitoaster ein begnadeter Märchenerzähler und Verfasser vieler großartiger Fake-News. Ansonsten ist er Frugalist und schöpft seine unglaublichen Fähigkeiten aus energisch wertvoller Lichtnahrung.

das Held
Er ist der Macher. Zumindest mit seinen losen Worten. Dumm wie Stulle und einen leichten Sprung in der Schüssel, hält das Held sich für unwiderstehlich. Der Rest der Welt sind alles Deppen und Schmarotzer, denn nur das Held hat sich mit drei Wochen ununterbrochener Arbeit in einer abgeranzten Werbeagentur das lebenslange Recht auf Hartz IV und Hartz VIII verdient. Eigentlich wollte das Held die Agentur selbst übernehmen, aber die Arschlöcher in dem Sauhaufen haben sich gegen das Genie aus ‚good old Marzahnium‘ verschworen. Wenn das Held mal früh – so gegen Mittag – ausgeschlafen hat, dann kocht er heute Kaffee für die Redaktionsmannschaft. Zu mehr ist er wirklich nicht zu gebrauchen.

Und hier ein ganz intimes Foto aus der heißesten Redaktion unter den kühlsten Redaktionen dieser Welt:

Sexgott, Popstar und Genie - Die Macher der Lichtbildprophet-Redaktion sind das schärfste was wo gibt

Die Redaktion des Lichtbildprophet ist der aufstrebende Stern und eine wahre Sensation am deutschen Qualitätsmedienhimmel

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Leider sind alle Männer-Jobs vergeben. Es sei denn, du pumpst ein paar Millionen Euronen in die Redaktionskasse. Dann haben wir noch die Stellen ‚Lichtbildgenie‘,’Grandmaster of Depressionism‘, ‚Dreamnight Picture‘, ‚Blitzlichtteam Deluxe‘ und ‚Pure Lichtbildemotionen‘ für dich im Angebot. Als pickliger Nerd darfst du dann auf deine Kosten drittklassige Bunnies checken und einreiten.

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Autor: Lichtbildprophet

Ronald Puhle a.k.a. 'Lichtbildprophet' ist kein Fotograf. Als 'Lichtbildpoet' malt Puhle seine Bilder mit Licht und bringt sie in seiner Dunkelkammer eigenhändig zu Papier. Der 'Photoalchemist' in ihm sucht ständig nach Wegen, neue Interpretationsmöglichkeiten für seine Arbeiten zu finden.