336_2019

Zufallssyndromatik

Zufallssyndromatik
Nr. 2178
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2019 Ronald Puhle

Hab gestern im Internet ein kühles Syndrom geschossen.
Mega selten und mit viel Aufmerksamkeit.
Für verdammt wenig Euronen.
Echt der Hammer!

316_2019

Sinnloses Unterfangen

Sinnloses Unterfangen
Nr. 2178
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2019 Ronald Puhle

Es muss etwas gegen den Raubbau an der Natur getan werden!
Doch ich bleibe dabei: Den Individualverkehr in den Stau schicken und damit erst Recht sinnlos Abgase in die Umwelt zu blasen, ist ein falsches Signal. Und nein, ich habe kein Auto, besitze noch nicht einmal einen Führerschein. Meine Haltung hat etwas mit Vernunft und Verstand zu tun!

Mit Aleatorik zum Bild

Aleatorik ist die Einbindung des Zufalls in einen Schaffensprozess, insbesondere bei der kreativen Entstehung von Kunstobjekten. Das Wort leitet sich vom lateinischen Wort ‚alea‘ ab, dem Würfeln. Aleatorik ist nicht mit der Improvisation gleichzusetzen. In der Aleatorik unterdrückt der Künstler die bewusste Kontrolle über den Herstellungsprozess und erlaubt dem Unbewussten (Zufall), einen großen Einfluss auf die Arbeit auszuüben. Aleatorische Methoden werden seit Jahrhunderten als Grundlage einer künstlerischen Komposition verwendet.

Leonardo Da Vinci soll gesagt haben: ‚Schauen Sie sich Wände an, die mit verschiedenen Flecken oder mit einer Mischung aus verschiedenen Arten von Steinen gesichtet sind. Wenn Sie dabei sind, einige Szenen zu erfinden, werden Sie in ihm eine Ähnlichkeit mit verschiedenen Landschaften sehen können, die mit Bergen, Flüssen, Felsen, Bäumen, Ebenen, mit Tälern und verschiedenen Hügelgruppen geschmückt sind‘ Bei seinen Worten fühle ich mich an meine frühen Arbeiten mit einem belichteten, vergrabenen und nach einem Jahr Erdreich dann erst entwickelten Film erinnert. Dieses Zufallsprodukt ließ mich immer wieder auf das Thema Zufall, sei es beim Filmprozess oder jetzt bei der abstrakten Malerei, zurückkommen.

Ein gewisser Wong Mo verspritzte Tinte, um darauf aufbauend Landschaften zu malen. In diesem ‚erzeugtem Zufall‘ steckt die Basis für Formen und Erscheinungen, aus denen Berge, Felsen, Wolken und Wasser entstehen. Die Verwendung des Zufalls in den künstlerischen Kompositionen des 21. Jahrhunderts hat einen großen Einfluss auch auf Künstler, die Potenzial aleatorischer Prinzipien in Kombination mit den neuen digitalen Technologie entdecken.

Dem digitalen Weg der Aleatorik kann ich nicht viel abgewöhnen. Alles was ich bisher probiert habe lief am Ende immer auf die Wiederholung einmal generierter Strukturen heraus. Den Zufall den ich suche und versuche zu einem Bild zu machen, er muss wahrlich zufällig sein. Das kann nur die ‚analoge‘ Verarbeitung realer Materialien, sei es die Chemie für Chemiegramme, das Klecksen von Farbe oder, oder oder. Um den Zufallseffekt zu steigern, kombiniere ich Zufälle miteinander. bei jedem meiner Eingriffe in das Werk bin ich bemüht, jede menschentypische Symmetrie, Gleichheit und Präzision auszuschließen.

Mir erschließt sich zur Zeit ein extrem spannendes Feld der Bildschöpfung.

297_2019

Ein mögliches Ende an Verstand

Ein mögliches Ende an Verstand
Nr. 2180
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2019 Ronald Puhle

Bevor du weiter redest:
Trage ich für dich ein Deppenkapperl?

294_2019

Noch einmal das Thema Zufall und Vernunft

Noch einmal das Thema Zufall und Vernunft
Nr. 2144
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Ronald Puhle

Im Inneren ist mein Interesse an der Realität nicht gesteigert.
Sie enttäuscht mich mit konstanter Boshaftigkeit.
Sie langweilt mit unendlicher Blödheit.