heise shop-Team an Ronaldo Capybara: ‚Großer Raspberry Pi-SALE – sparen Sie kräftig bei aktueller Hardware!‘

Wie kommen die heise-Verlagsfutzies auf die Idee, dass ich die nachfolgende Nachricht gewollt habe, darin gar einen Mehrwert sehe?
Heise?
Das sind doch die Nerds und Maker.
Also lebensfremde Spinner und Bastler ohne jeden Verstand?
Nur weil ich mich in völliger Fehleinschätzung als stümperhaften Silberhalogenid-Maker und elitären Darkroom-Mover betrachte, bedeutet es noch lange nicht, mich in die Kaste der Techno-Freaks zu stecken.
Folglich brauche ich keine Himbeeren in der Schwarzen Edition. Und eure Kameras sind nicht meine Kameras, liebstes heise shop-Team. Verwechselt bitte den Darkroom des Lichtbildkünstlers nicht mit dem Prügelsalon einer Haumich (Haumich = Domina, Haumir = Domino).

Spaß beiseite, Ernst komm raus!
Mich erinnert diese Art der unnützen Werbung an Calvendo.
Calvendo ist der Renommier-Verlag, der ISBN-Nummern für den Schund anbietet, den Leute wie Steffani Lehmann (die brüllende Quietschtonne von VOX) ‚fotografieren‘.
Irgend so eine Trine von Calvendo hatte mich vor Jahren werben wollen. Sie war ja ’sooooo begeistert‘ von meinen Werken, die ich unbedingt in einen Calvendo Kalender veröffentlichen sollte.
Über die Art und Weise war ich ziemlich verärgert. Die Trulla hat sich nicht wirklich meine Arbeiten angesehen. Sie passen überhaupt in das Portfolio der Heroen. Der damals veröffentlichte Beitrag führte zu einigem Hickhack, zumal die Trine kein unbeschriebenes Blatt war und die Konditionen von Calvendo voll ins Zeitalter der digitalen Sklaverei 2.0 passen. Mich nervt einfach dieses Scheininteresse und unsittliche Geschleime. Das ist für beide Seiten Zeitverschwendung in Perfektion.

Nun denn, ich soll mir einen Minirechner kaufen, der ja soooooo einfach zu bedienen und bestimmt auch zu programmieren ist.
Wenn ich etwas programmiere, dann ist es die Schaltuhr des Vergrößerers!
Und dann hört es auch schon auf.

So wie mir die Null-Eins-Fanatiker weismachen wollen, dass der ganze Digitalrotz ganz ganz einfach ist, blase ich in dasselbe Horn: Fotografieren ist soooooo einfach, man muss es nur können.
Calvendo zeigt, dass man auch ohne das Händchen für Emotionen und Kunst Bilder machen kann. Blöd nur, dass der Massenmurks unter dem Begriff ‚Fotografie‘ läuft. Aber vom Begriff ‚Fotografie‘ habe ich mich ja ohnehin verabschiedet:
Ich male mit Licht versandkostenfrei Bilder, frei von Null und Eins und ohne Rabatt.

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Über die sozialen Tricks – Update

LinkedIn heute wieder nach dem Login: ‚Lichtbildprophet, mehr als 400 Personen in Berlin und Umgebung, Deutschland heißen mit vollem Namen so wie Sie. Foto hinzufügen

Soziale Netzwerke sind terroristische Lügen- und Propagandavereinigungen! Sie versuchen mit jedem beliebigen Trick mich unnötige lang im Internet zu halten, nötigen mich möglichst viel Informationen über mich preiszugeben und haben als soziale Fehlkompetenz für das reale Leben keinen zwischenmenschlichen Nutzen. Versuche ich mich gegen solche Fake-Neuigkeiten wie diese von LinkedIn durch das Deaktivieren selbiger Botschaften zu wehren, ignoriert man das einfach. Es kommt wieder der Hinweis, das Bedrängen, ein Foto von mir hochzuladen. Ich hätte Lust und Laune den Schnappschuss meines pickligen Hinterteils zu posten. Mal sehen, wann das einem Vasallen oder der automatisierten Gesichtskontrolle von LinkedIn auffällt.

Terrorzwerg Facebook ist genauso Scheiße drauf. Hier soll ich wieder und wieder Geld in die Hand nehmen, um die Reichweite meines Unternehmens zu erhöhen. Mein Unternehmen? Reichweite erhöhen? Was soll der Mist? Ich bin eine Fiktive Person (mittlerweile akzeptiert Facebook diese persönliche Einschätzung nicht mehr) und Künstler, nenne den Luxus eines Atelier nebst eigener Adresse mein Eigen. Mehr nicht. Daraus ein Unternehmen zu zimmern ist vom Facebook-Vermarktungsautomaten sehr mutig. Wenn ich einen Euro-Cent investiere, dann in Hilfsmittel zur handgemachten Bildherstellung. Vor geraumer Zeit wollte mir Facebook fette 30 Euro zur Selbstvermarktung schenken. Den Kuhhandel habe ich abgelehnt. Denn in Wirklichkeit war Mark Zuckerberg und sein Spackos nur auf meine reale Bankverbindung ganz heiß. Mark kann mal ein halbes Milliönchen an einen notleidenden Ausnahmekünstler wie mich rüberwachsen lassen. Zinslose Starthilfe ohne Rückzahlungsverpflichtung für mich.

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