
Verschollen gegangen
Nr. 3618
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2021 Makkerrony
Modell: Lichtbildperle
die tägliche dosis bild – garantiert menschgemacht

Verschollen gegangen
Nr. 3618
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2021 Makkerrony
Modell: Lichtbildperle

Gesagt und getan
Nr. 3611
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2021 Makkerrony
Modell: Lichtbildperle
Deckung unter’m Horizont.
Nein, es geht nicht um das neuartige Virus-Dingens und ich lasse mich (fast) nicht zum baldigen Supergau-Lockdown aus. Nur soviel: Warum betonen die Qualitätsmedien nicht mehr die Neuartigkeit von SARS-CoV 2? Steter Tropfen höhlt den Stein, so wie die ständige Wiederholung des harten Lockdown, der zwingend durch den Mega-Lockdown abgelöst werden muss, was sarkastisch gemeint ist. Nein, in meinem Pamphlet geht es nur um meine Holzkamera, den technischen Fotofilm ORWO FO65 und meine geliebte Lith-Entwicklung.
Nach den ersten Gehversuchen mit meiner 13 x 18 cm-Holzkamera war klar, dass ein paar kleine Reparaturen und pflegende Hände notwendig sind. Das gilt auch für das Stativ, welches ich von einer ehemaligen Fotografin übereignet bekommen habe. Also lege ich mir eine zweite Holzkamera zu und mache aus zwei Häufchen Elend eine fast vollkommene Holzkamera. Ein Problem ist noch zu lösen, wenn ich denn Lust dazu habe und Zeit dafür finde.
Während meines letzten Aufenthalts in der Bucht erstand ich eine Packung mit 50 Blatt ORWO FO65. Ein technischer Film für die Strichentwicklung (Hochkontrast-Entwicklung). Hier kennt man der Theorie nach nur Schwarz oder transparent. Doch gerade wegen dieser Härte und der knackigen Anmutung ziehe ich das Material anderen Angeboten im Format 13 x 18 cm vor. Leugnen möchte ich auch nicht, dass die Verarbeitung unter Rotlicht das Superkriterium für mich ist. Denn der FO65 soll auf Sicht im „toten“ Lithentwickler gebadet werden.
Manchmal ist das Internet wenig hilfreich. Die menschliche Haut als Leinwand. Human Canvas. Es ist klar wie Kloßbrühe: Zum Thema bietet mir das große Datenorakel body painting und Tattoo an. Weit abgeschlagen folgen menschliche Laibe und das grellbunte Holi-Pulver. Mir schwebt ja eher so etwas wie das Klecksen meiner Bilder vor. Kein Bemalen wie die Tapete an der Wand, kein Tierimitat auf der Haut oder liebloses Getupfe. Das Chaos des Zufall aus Punkte und Linien soll die Gestalt des menschlichen Körpers aufweichen. Mit Struktur.
Im Zusammenspiel mit surrealen Hand-Gebilde hatte ich damit begonnen die Haut mit einem Mehl-Gips-Gemisch zu überziehen. Mich fasziniert die so entstehende Oberflächenstruktur, gerade wenn die Beschichtung getrocknet ist und allmählich anfängt abzufallen. Da ein bisschen Haut, dort die getrocknete Matschepampe. Doch alles war sehr aufwändig, vor allem in einem Atelier ohne eigenen Wasseranschluss. Nach dem Umzug und einem eigenen Bad rückte der Gedanke wieder in den Vordergrund. Bei einer Körperabformung mit Modell entstanden auch Aufnahmen, die ihre Hand in Gips zeigen.

Sieben Wege
Nr. 1299
Unikat: Bei Kaufinteresse bitte Größe und Medium erfragen
(c) 2018 Makkerrony
Modell Ohne Namen
Ich suche Dich als mein Fotomodell!
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Am Ende ist jeder von uns für sich allein tot.