Alle hinter MIR her: Die Erste Mai-Einsame Weibchen Parade!

Da ist man mal ein paar Wochen in seinem ‚Hierher dürfen mir alle elektronische Nachrichten schicken‘-Account angemeldet und schon stapeln sich jene willigen russischen Bitches, die mich unbedingt ehelichen wollen. Beim Lesen der Verkupplungs-Traueranzeigen beschleicht mich ein ungutes Gefühl. Würde ich einen Teil der in Ausländisch verfassten Liebesbriefe nicht dem Google Wortakrobaten zur Übersetzung geben, fühlen sich die Liebesletter mit den Augen gefühlt gleich an. Sind etwa diese schmalzigen Abhandlungen mit überwiegend japanischer E-Mailadresse gar nicht echt? Das wär ja schade, *hust!

Ich vergass: Ein neues, beinahe unanständiges Jobangebot auf US-Dollar-Basis hat man mir auch geschickt!

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Reden is(s)t Gold

Stell dir vor du bekommst Geschriebenes,
völlig überraschend und glatt gelogen,
nettes Gesäusel a la Süßholzraspeleien,
es belustigt des falschen Deutsch!

Stell dir vor du bekommst Geschriebenes,
in unverständlichem Ausländisch,
ich den Google- oder Bing-Übersetzer bemühen muss,
es belustigt des falschen Deutsch!

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Ausländisch Spam zur Kunst gereicht

Wer wäre vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten auf die Idee gekommen, dass Werbung oder Stilelemente der Werbung zum Kunstobjekt werden. Alles was Masse und auf den schnellen Konsum ausgelegt ist, was scheinbar einer geringen Wertschöpfung unterliegt, stempeln wir geringschätzend zumindest als Trash ab. Wabert man etwas Kult darum und gibt der Kreation Zeit, kann sich daraus Kunst entwickeln.

Zeit heilt keine Wunden, Zeit macht einfach nur blind! Und taub! Stumpf gewaltig ab!

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