Meine erste Wohnung, eine Zweiraumwohnung in einem Pankower Hinterhof, hätte ich eigentlich nicht beziehen dürfen, weil sie im volkseigenen Sanierungsstau der Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV im DDR-Sprech) gefangen war. So war das Balkönchen für Denjenigen ein potentielles Absturzrisiko, der sich zu weit über die Brüstung lehnt. Aus der Außenwand der Abstellkammer konnte ich Steine herausziehen und so einen freien Blick nach Außen erhaschen. Das gemeingefährliche Provisorium bewohnte ich mit meiner damaligen Verlobten und ersten Ehefrau an die zwei Jahre. Deshalb: Wohnungen zu vergesellschaften, böse Menschen sagen dazu enteignen, ist eine super Idee und schafft keine einzige neue, sichere und vor allem bezahlbare Wohnung.