099_2018

LuisaBlumeWiese

LuisaBlumeWiese
Nr. f_0005
Glasplatte: 10 x 15 cm, 1930
Fotopapier: ORWO Universal, um 1980
Entwicklung: Kontaktbelichtung, Lith-Entwicklung, 2018
weitere Infos: kartoniert auf schwarzem Karton 300 g/qm + Gegenleimung mit Kraftpapier 170 g/qm, Beschädigung auf der Bildvorderseite an der Suspension (Emulsion)
(c) 2018 Lichtbildpoet

Wie, Männerhaus?
Die Frauen sind immer das Opfer, wirklich!

096_2018

Mann_S_Bild

Mann_S_Bild
Nr. f_0002
Glasplatte: 13 x 18 cm, 1906
Fotopapier: ORWO Universal, um 1980
Entwicklung: Kontaktbelichtung, Lith-Entwicklung, 2018
weitere Infos: kartoniert auf schwarzem Karton 300 g/qm + Gegenleimung mit Kraftpapier 170 g/qm, Beschädigung auf der Bildvorderseite an der Suspension (Emulsion)
(c) 2018 Lichtbildpoet

Meine Nachhaltigkeit:
Ich nehme die Reste und Abschnitte,
nehme das, was die Modelle nicht abholen,
beklebe und verpacke es zu etwas Neuem.

Lichtbildpoet – Update

Scheinbar im kreativen Loch finde ich eine neue Herausforderung: Alte Glasplatten-Negative zu Papier bringen. Ein paar dieser Negativträger liegen schon ein paar Jahre bei mir rum. Kurzfristig fallen mir Packungen von ORWO-Fotopapieren zu, allesamt um 1980 rum hergestellt. Ich habe den Einschuss die Glasplatten von 1912 über die Lith-Entwicklung mit dem ORWO-Papier zusammenzubringen. Gesagt, getan.

Ein erster Schuss, zwei Aussagen:

‚Das sieht aus wie die Bilder meines Großvaters‘ und
‚Da könnte der Kontrast ruhig etwas kräftiger sein‘.

Erstes trifft meine Intention: Wenn ich mir schon das Recht rausnehme, Arbeiten mir unbekannter Fotografen neu zu interpretieren, dann möchte ich dieses ‚Gesicht geben‘ in der Art und Weise tun, wie es damals üblich war. Also keine kontrast- und detailoptimierte Entwicklung im neuen Stil. Es soll Vintage sein, nicht der Mode wegen.

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088_2018

DankFürJahre

DankFürJahre
Nr. f_0001
Glasplatte: 9 x 12 cm, 1912
Fotopapier: ORWO Universal, um 1980
Entwicklung: Kontaktbelichtung, Lith-Entwicklung
weitere Infos: doppelt kartoniert auf weißem Karton 600 g/qm
(c) 2018 Lichtbildpoet

Warum darf ich nicht an Feenstaub und Einhörner denken?

Update 03. Juli 2018
Heute erreichte mich zu meiner großen Überraschung diese Nachricht:

Zitat Anfang

Hi, I’m looking at your project …
I’ve found a place in your shots: f_0001 is taken in Como, Italy, it’s on the Città Murata wall, the medieval tower is Torre Gattoni (formerly a scientific laboratory at the time of Alessandro Volta). Using Google Earth, it was shot more ore less at 45.8059 N 9.0836 E, aiming at West. It might be relevant for Como photo achivists because it is not a favourite view of that corner. Actually, don’t remember if I have a shot exaclty of this point in my archive. Looks like a normal 135 mm, I guess. Don’t catch the holder marks (neither ICA nor AGFA, Rhaco, Voigtlaender or Goerz, at first sight). Unfortunately I have no glass plates at hand, but I’ll try to replicate it on 9×12 film … although my 9×12 cameras are from the ’20s – ’30s. Maybe when there is not the city market and possibly with slightly cloudy weather. If I can fit a very dark filter, hope to cut away people with a long exposure. Best appreciation for your project!

Zitat Ende

Vielen Dank für die Beschreibung und zusätzlichen Erläuterungen!

Fundstücke – Ein versuchter Ausweg

Ich bin auf der Suche nach einem Ausweg.

Ginge es nach meinem Inneren, ist ein gewisser Sättigungsgrad an Kreativität, Fotografie aber auch Enttäuschungen erreicht. Ich dachte, wer schon den Winke nach der Endlichkeit des Lebens gezeigt bekommen hat, der verzichtet auf das verlogene Pseudo-Gehabe und Scheininteresse. Nein, manch Zeitgenossen hat den Tritt gegen das Schienbein nicht verstanden. Irgendwo nervt diese Ignoranz, auch wenn es nicht direkt mein Leben ist: ‚Was soll ich machen, es war ja schon immer so. Und ich kann nicht allein sein!‘. Ich fühle mich arg in meiner Harmonie gestört, was sich zwangsläufig auf mein kreatives Handwerk auswirkt.

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