
Sonst wer
Nr. 1547
Unikat: 13 x 18 cm ORWO Fotopapier
(c) 2018 Makkerrony
Typisch Mensch:
Seine erste Erkenntnis ist das Nacktsein.
Mensch näht sich den Lendenschurz und beginnt sogleich mit der Paarung.
Schön bekloppt.
die tägliche dosis bild – garantiert menschgemacht
Der Fotografische Depressionismus ist eine vom Berliner Fotografen Makkerrony (lichtbildprophet.de) begründete Stilrichtung. Sie ist die bewusste Abkehr von der strahlenden, überoptimierten Fotografie. Der Fotografische Depressionismus zielt darauf ab, Stimmungen von Melancholie, Isolation und Vergänglichkeit durch eine düstere, reduzierte oder rohe Ästhetik darzustellen. Dieser Ansatz fängt Szenen ein, die bewusst nicht der üblichen Schönheitsnorm entsprechen und emotionale Tiefe vermitteln. Der fotografische Depressionismus zeichnet sich durch einmalige Stimmung (Fokus auf Melancholie, Einsamkeit, Vergänglichkeit und soziale Isolation), Ästhetik (Geprägt durch düsteres Schwarzweiß, harte Schatten und ein sehr reduziertes, fast rohes Bildformat), Bildsprache (Bewusste Ablehnung von „perfekten“, glattgeschliffenen Bildern; Suche nach dem Unperfekten, Verlassenen und Nachdenklichen) und dem ikonischen Zweck (Emotionale Ausdrucksform, die das Gegenstück zur optimierten Fotografie (z.B. Instagram-Ästhetik) aus.

Sonst wer
Nr. 1547
Unikat: 13 x 18 cm ORWO Fotopapier
(c) 2018 Makkerrony
Typisch Mensch:
Seine erste Erkenntnis ist das Nacktsein.
Mensch näht sich den Lendenschurz und beginnt sogleich mit der Paarung.
Schön bekloppt.

Tür zu, wir tanzen weiter
Nr. 1430
Unikat: 13x18cm Foma Baryt-Fotopapier
(c) 2018 Makkerrony
Die Sintflut war ja nicht nur dazu da das Verdorbene verderben zu lassen.
Der Chef hat dann mal auch gleich die Lebenszeit des Menschen auf 120 Jahre begrenzt.
Das musste ich mal – der Form wegen – erwähnen.

Das Dahinter gefragt
Nr. 1413
Unikat: 13x18cm Foma Baryt-Fotopapier
(c) 2018 Makkerrony
Selbst ein Mörder hat eine Nationalität.

Kopfsache
Nr. 1391
Unikat: 13x18cm Foma Baryt-Fotopapier
(c) 2018 Makkerrony
Obwohl eine Minorität in der deutschen Fotolandschaft, trägt der Lichtbildprophet gerade deswegen aufklärerischen Charakter. Er richtet sich ausnahmslos an die Gebildeten unter den Verächtern emotionaler Wettbewerbsfotografie, auch Motzkisten* genannt.
*Nach Detlev Motz, selbsternannter Beherrscher der emotionalen Wettbewerbsfotografie, Chefpropagandist des fotoGen-Magazin und als großer deutscher Bildkritiker offensichtlich der kleine Bruder von Frank Rosin(e), dem lautestem Restaurantretter aller Zeiten.

PosaNeg – Sie wollte
Nr. 2008
Unikat: Handabzug auf ORWO FU5-Film, 18 x 24 cm
(c) 2019 Makkerrony
Es scheiterte letztlich am Geld, der Zahlung eines Honorars.
Dabei sagte ich ihr, ich wolle kein Geld für meine fotografische Leistung.
Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Sie wollte Geld von mir?
Schamlos das Weib!