Als Lichtbildprophet und Lichtbildprophet lebe ich ja – leider – nicht auf (m)einem eigenen Planet. Ich mussdürfen (richtig gelesen, ich bin der mussdürfen-Erfinder) mich unter das gemeine Fotovolk mischen. Da das in der Regel extremst technikverliebt und wenig am Bild interessiert ist, bekomme ich gesagt, was es so für wirklich gute Kameras gibt. Rolleiflex zum Beispiel. Super Kamera, Riesen Kamera, Wahnsinns Kamera. Schaue ich mir an, wer eine solche Megakamera besitzt und was er damit veranstaltet, ist wieder der Beweis erbracht, dass nicht allein eine Kamera gute Bilder macht. Steinigt und kreuzigt mich ihr lautstarken Großmeister der emotional-emotionslosen Fotografie.
Schlagwort: fotografie
Nikon F55
Zitat Anfang Nikon über die F55
Sie ist klein, leicht und liegt gut in der Hand. Mit dieser Kamera gelingen scharfe und brillante Aufnahmen mit einfacher Bedienung. Die F55 ist die perfekte Kamera für jeden, der schnell und unkompliziert die Vorteile der Nikon Spiegelreflexfotografie für seine Aufnahmen nutzen möchte. Dabei ist die F55 äußerts kompakt und wird einem auch auf der Urlaubsreise dank Ihrem geringen Gewicht nie zur Last. Preisgünstige Sets mit Nikon Standardzoom oder mit Nikon Standard- und Telezoom sind ebenfalls erhältlich. F55 – Die Einladung zu besseren Bildern.
Zitat Ende
Was hat gute Fotografie mit Gewicht zu tun? Was muss ein Hersteller an Funktionen aufpacken, dass die einfache Bedienung der Blende und Belichtungszeit noch unkomplizierter bedienbar wird? Ist nur die Kamera für Schärfe und Brillanz verantwortlich?
Nachgedacht: In Zeiten des Überschuss
Beim Stöbern und Lesen in den geistigen Ressourcen der Fotografie ist mir aufgefallen:
In der alten (und neuen) Bundesrepublik soll der Fotograf ja alles frisch und ganz neu anwenden. In der DDR sind die Rohstoffe effektiv wie auch effizient zu nutzen und werden deshalb bis zu ihrer Erschöpfung gebraucht. Vom Deutschen bis zum Dritten Reich schweigt man sich aus, es sei denn, es handelt sich wirklich um eine Einmal-Geschichte.
Ich habe mir angewöhnt nach letztgenannter Methode zu handeln.
Die Geschichte des A’lfi Hartkor
oder … Wie Graf Schaf auszog, das genüssliche Fressen für sich wieder zu entdecken! *
Nachdem A’lfi, auch Graf Schaf genannt, den Kinderschuhen entwachsen war und fortan auf seinen eigenen vier Beinen zu stehen hatte, beschloss der vierbeinige Blaublüter sich der Herde „Das genüsslich fressende Schaf“ anzuschließen. Wie es alle Schafe dieser Gemeinde taten, kaufte sich A’lfi bei einem anderen Schaf ein gebrauchtes, aber dennoch gut funktionierendes Gebiss. Und so stand A’lfi in Mitten aller anderen Schafe, ein zusätzliches Gebiss in seinem Maul und erfreute sich am genüsslichen Fressen.
Wenn ich groß bin, dann werd ich
Wenn ich groß bin, dann werd ich … ja was eigentlich? Es sollte auf alle Fälle was mit knipsen und tippsen zu tun haben. Studiert natürlich, um fett einen auf Macker und Poser zu machen. Bachelor of Knips & Tipps. Fehlt nur noch die Spezialisierung. Und genau da wird es jetzt schwierig.