Schwarzer Hund – Eine überschaubare Serie

Es war eine Episode. Jedenfalls entpuppte sich die Sache als solche, vorzugsweise an ihrem Ende. Kurz und schmerzvoll, völlig verstörend für mich. So blieb denn auch kein Stein auf dem anderen. Vorher gab es die Zeichen, die kleinen und die großen. Doch ich ignorierte sie. Es soll ja Menschen geben, die meinen was sie sagen. Offen und aufrichtig. Jetzt weiß ich: ‚Pustekuchen, mein Freund!‘. Vergiss alles was du Gutes über den Menschen bisher geglaubt hast. Geh – im Bezug auf Menschen – immer vom schlimmsten Fall aus und du wirst dennoch enttäuscht.

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Gefragt sein

Internet und Suchphrasen, für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Eine zeitlang habe ich ihnen jeden Monat mein Top & Flop gewidmet. Irgendwann war es mir zu doof, dass die grundsolide Mausmalerei permanent mit ‚Intimbilder‘ und ‚Frauen zum schwängern gesucht‘ in Verbindung gebracht wird. Der geneigte Leser mag es ja nicht glauben, aber ich habe so etwas wie ein Ehrgefühl und einen Moral-Codex.

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Der Anruf

Ein seltsames Brummen durchbricht die Ruhe des Arbeitszimmers. Zudem zappelt irgendetwas in meiner Hosentasche. Es dauert bis ich registriere, dass die Geräuschkulisse meinem iPhone entspringt und es sich um einen Anruf handelt. Die Option „Lautlos“ heisst noch lange nicht, dass das Signalisieren einer Kontaktaufnahme ohne Laut erfolgt. Vielmehr sorgt ein Miniaturmotor mit Unwucht für jenes Brummen, das meine Aufmerksamkeit auf das mobile Multifunktionsgerät lenken soll. Eine banale technische Erfindung mit großer Wirkung.

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