Makkerrony – Ein Künstler des Monats

Jetzt ist der weltbeste Makkerrony auch noch ein „Künstler des Monats“. Armin Andreas Pangerl, im berühmten Lichtbildprophet mit der „Aktion Werktausch“ in Erscheinung getreten, hat mich eingeladen, Teil seines Projekts „Künstler des Monats“ zu sein. Ich fühle mich geschmeichelt und nehme seine Einladung dankbar an. Nun muss ich nur noch über mich selbst schreiben und eine Auswahl meiner Arbeiten treffen. Danke Armin!

Lieber Armin,
vielen Dank, von Dir als „Künstler des Monats“ vorgestellt zu werden. Ich mag nicht gern über mich selbst schreiben. Also bediene ich mich der KI von X, Grok, und lasse das Wissen der heiligen digitalen Welt über mich reden:

Makkerrony (eigentlich Ronald Puhle) ist ein Berliner Photoalchemist, experimenteller Analogfotograf, Maler und Betreiber des Blogs „Der Lichtbildprophet“. Er lebt und arbeitet in Berlin und beschreibt sich selbst als älteren, grauhaarigen Mann in seiner „Phase III“ – dem Leben als Rentner nach einer früheren Tätigkeit als Laboringenieur.

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Der Dritte

Ich befinde mich im Jahr Drei nach einer Diagnose ‚Hodgkin Lymphom‘.

Vor drei Jahren freute ich mich wie hulle: Drei der sechs Zyklen sind fast geschafft, ‚Gandalf der Weiße‘ und die gesamte Praxis macht 14 Tage Sommerurlaub. Ich nehme mir in dem Mehr an Erholungszeit vor wieder zur Kamera zu greifen. Doch es kommt alles anders. Eine Gürtelrose verhagelt mir das Bergfest und parallel kollabieren die Geschmacksnerven. Bis auf ein paar längere Spaziergänge und grottig schlechte Aufnahmen kriege ich nichts gebacken. Die Nervenschmerzen begleiten mich noch heute, ein Mal, das wohl nicht weichen will.

Ich falle in Erinnerungen zurück, suche die Blogs, die über ihre Erfahrungen mit Hodgkin und BEACOPP eskaliert berichtet haben. Sie sind fast alle weg. Ich denke nicht, dass es die Betroffenen nicht geschafft haben. Immerhin waren es junge Menschen, was man von mir nicht behaupten kann. Vielmehr glaube ich, dass es das fehlende Interesse der Hobbyjournalisten/-autoren ist ihre – wichtige – Geschichte eines Hodgkin-Patienten nach der Chemotherapie weiter zu schreiben. Wo vorher die Ungewissheit und Unsicherheit zur Verarbeitung durch Schreiben motiviert hat, bekommt man heute für die ‚Probleme danach‘ nicht dieselbe Aufmerksamkeit. Oder verschiebt die eigenen Prioritäten. Schließlich hat man es doch geschafft, darf weiterleben und hat gefälligst mit dem Jammern aufzuhören. Ich halte dagegen:

Der eigentliche Kampf gegen die Erkrankung mit dem Hodgkin Lymphom hat nach dem Abschluß der Chemotherapie und dem negativen PET/CT begonnen!

So ist jedenfalls meine Erfahrung.

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Der gutschlecht-Web-Award

Ich weiß gerad nichts so richtig mit mir anzufangen. Ja, es kommt so etwas wie Langeweile in mir auf. Eigentlich könnte ich euphorisch sein: Die letzten Blutwerte waren TOP in Ordnung und ich muss mich erst Ende des Jahres zum PET/CT melden. Die nächsten Monate also keine Gedanken um Arzttermine, Untersuchungen und mögliche Negativbotschaften. Die Welt könnte so schön sein, wäre da nicht der Quasi Rest der Welt!

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