Live ’69 & ’73 – Led Zeppelin

Was ist das? Glaubt derjenige, der diese Pressung nebst Zugaben initiiert und zu verantworten hat, aus Scheiße Gold machen zu können, nur weil er vier Scheiben Vinyl in gemischt blau-weißen Kunststoff presst und Led Zeppelin drauf schreibt? Ich liebe Live-Mitschnitte, doch „Live ’69 & ’73“ lässt nichts unversucht, dass diese Liebe schockwelkt und für immer selbstzerstört. Ich soll vor der schallenden Ohrfeige meiner Kritik erst loben? Was denn bitte? Ich versuche es: Ein Viertel der Box ist vom Klangbild erträglich (positiv), der Rest ist reine Materialverschwendung (negativ).

Mein Kaufargument war der Titel „Babe I’m gonna leave you“, der aus Gründen viel zu selten zu hören ist und, nach meinem Dafürhalten, zu den besten Liedern Led Zeppelins gehört. Diese Freude wird mit der zweiten Scheibe der 4 LP-Box auf niederträchtige Weise erdrosselt. Die Tonqualität erinnert mich an Selbstversuche, mit Hilfe eines Mikrofons vor dem Lautsprecher des Schwarzweißfernsehers Musiksendungen aus dem Westen auf Kassette aufzuzeichnen. Was war das für ein Fiasko. Was ist „Live ’69 & ’73“ bloß für eine apokalyptische Katastrophe.

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276_2026

Das Modell Perle im Kleid zeigt frech eine nackte Brust

Nr. 7504
Original, Einzelstück, überlagertes ORWO-Fotopapier, Lith Print, ca. 18 x 24 cm
(c) 2024 Makkerrony

Modell Perle

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275_2026

Mann mit einem weiß geschminkten Gesicht

Nr. 8187
Original, Einzelstück, überlagertes ORWO-Fotopapier, Lith Print, ca. 18 x 18 cm
(c) 2024 Makkerrony

Modell ohne Namen

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Wien, nur Wien

Mein „Menschen in der Großstadt„-Langzeitprojekt verlässt Deutschland. Vier Filme Rollei RPX25 in der Pentax 17 verschossen, machen fast 80 Aufnahmen im Halbformat pro 36er-Film. Was für eine Ausbeute.

Die Perle hat uns ein Quartier an der Grenze zum ersten Bezirk gebucht. Das sind nur wenige Schritte zu den Touristenhochburgen, aber auch viele junge Menschen, die im ersten Bezirk studieren. Diese Ausgangsbasis ist ein Freudenfest für mein Großstadt-Projekt, verbunden mit der traurigen Erkenntnis, dass auch in Wien der Mensch mit seinem Smartphone verwachsen ist. Deshalb entscheide ich mich, innerhalb des Projekts nicht zwischen den Städten und Ländern zu unterscheiden.

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