Rückblick, weil ja alle irgendwie zurückblicken

Das Jahr begann mit viel Hoffnung, der nur meine Ungeduld im Weg stand. Ab Februar vier Wochen Wiedereingliederung, ab März nach 10 Monaten Abwesenheit wieder vollwertig im Job zurück. 10 Monate Abstand hinterlassen ihre Spuren, schärfen das Ohr. Vieles wirkt für mich befremdlich, ich meine es wird wenig gefordert, zu schnell der Kopf in den Sand gesteckt, mangelnde Belastbarkeit und allein der gute Wille wie eine Großtat honoriert. Das erzeugt Aggressivität. Auf beiden Seiten.

„Rückblick, weil ja alle irgendwie zurückblicken“ weiterlesen

Metastasia – Gedanken zu einer Variation (Update)

oder: Wie ein Handgriff mein Leben ändern wird

Die besten Geschichten soll das Leben schreiben. Der Satz klingt verdammt positiv. Marschiert man bewusst durchs Leben, sieht nicht die Schuldfrage im Tun und Handeln der Anderen, dann relativiert sich dieser Positivismus. Unverklärt gesehen, scheint das Leben immer den Stinkefinger in der Hinterhand gehoben zu halten, um ihn blitzschnell im unpassendsten Moment zeigen zu können. Arrangiert man sich mit dieser Marotte, trifft einen der Tritt vor das Schienbein nicht ganz so überraschend. Es ist halt so, gehört zum Lauf des Lebens einfach dazu, irgendwo zwischen unserem Anfang und Ende.

„Metastasia – Gedanken zu einer Variation (Update)“ weiterlesen

Danke 2016 – Ein Jahresrückblick

Der Mensch neigt dazu, für ihn negative Erfahrungen aus dem Gedächtnis zu tilgen und mit gewissem Abstand zu verklären. Mit Brachialgewalt will Mensch ein positivistischer Schöngeist höherer Ordnung sein. So können im Laufe der Zeit Pleiten, Pech und Pannen zu heroischen Einzeltaten mutieren oder eine lebenslange Hemmschwelle bilden. Wer gibt schon gerne zu, einen Fehler begangen oder verloren zu haben. Dabei kann durchaus – so ist meine Erfahrung – in der Niederlage ein Erfolg für die weitere Zukunft liegen.

„Danke 2016 – Ein Jahresrückblick“ weiterlesen