Arömchen

Lichtgeschwindigkeit ist schneller als ich es sein kann.
Beliebtheit ist kein Wettstreit, vielmehr ist sie eine Verantwortung.
Mein Leben ist mir noch einiges Wert, dass es nicht unter der Speiche eines Fahrrads enden soll.
Die Hölle mit Blumen verzieren ändert nichts.
Erst muss ich mir ein Recht verdienen, bevor ich es wählen darf.
Was bist du für ein tapferes Kind, bietest trotzig die Stirm und riskierst dabei nichts.
Der Sinn des Bildes liegt darin angeschaut zu werden.
Die großen Dinge der Menschheitsgeschichte wurden nie vollendet.
Fluchtwege würden meine Gedanken behindern.
Was macht dich anders, du aufwandsoptimierter Ichmensch mit dem Talent der Gnadenlosigkeit?
Die Gezeiten sind nicht ewig.
Du weißt, was du getan hast.
Warum kann ein Vogel ohne Federn nicht mehr fliegen? Es ist doch immernoch ein Vogel?
Jeden Tag wächst der Schmerz und du lässt nicht los.
Kalter Hund ist kein Tier.
Gerade rennt meine Kreativität der Realität hinterher. Unerträglich.
Auch wenn ich nicht weiss was die Inzidenz ist, so ist meine gerade gefährlich hoch.
Freiheit ist allein zu sein und sich auch noch allein zu fühlen.
Was dem Herrn der Sklave ist dem Mann die Frau.
Dreisprung für zwei Beine.
Erdbeeren sind keine Nachtschattengewächse.
Wo wirft die Nacht Schatten?
Ich hole ein paar Sachen.
Für einen Klops hast du noch Zeit.
Hier und da.
Ich komme nicht wieder.
Wehe du klaust meine Sachen.
Kann ich mich auch nach Unten schlafen?
Ich habe ja eher einen Besetzungs-Klappstuhl.
Dich würde ich gern heiraten, aber du musst mich fragen.
Hat im Bürgerkrieg das Militär Urlaub?
Vorhaut als Nachhut.
Man muss lieben was man tut.
Ohnmacht ohne Macht.
Hat jemand schon einmal ein springendes Ei gesehen?

Habt ihr ne Made in der Butze? – UPDATE

Meine Odyssee (Teil 1 Teil 2) um ein unladbares Booklet scheint sein Ende genommen zu haben. Mit freundlichen aber bestimmten Worten teilt mir die hart am Ruin agierende Hinterhof-Garagenfirma Apple mit, dass die zugesagte Rücküberweisung auf meine bevorzugte Zahlungsmethode (Paypal) nicht möglich war und mir deshalb 109,99 Euro meiner Einkauf-Apple-ID gutgeschrieben wurden. Einfach so. Ohne mich darüber zu informieren. Und wie es sich gehört, muss ich dafür Verständnis haben. Die mehr als fünf Monate Warten erwähne ich gar nicht oder nur zart beiläufig. Als Entschuldigung gibt es fünf Gratissongs zum Download.

Was erlauben sich Apple?
Ist euch eine Made ins Apfelkerngehäuse gekrabbelt?

Dass die Ami’s auf einem anderen Planeten leben und gerne von oben herab auf alles Nichtamerikanische blicken, daran habe ich mich schon während meiner Autorenzeit gewöhnt. Empathie gegenüber seinen Kunden? Warum? Apple ist Apple und ein Lebensgefühl für elitäre Mac-Schwulies. Buh! Klingt da Homophobie in meiner Rede durch? Nein! Wenn ja, dann darf ich das. Seit dem iMac Graphite kaufe ich Apple-Devices und bin zufrieden damit. Ich bin ein Edel-Mac-Schwulie!

Was ist passiert? November 2020 erwerbe ich für 109,99 Euro die AC/DC-Collection. Seitdem versucht die Musik-App auf dem iMac das Booklet zu laden. Doch es funktioniert nicht. Immerwieder ploppt eine Fehlermeldung auf. Datei beschädigt. Also den iTunes-Support bemüht. Es folgen die üblichen „Tipps“ wie Software-Update und den Download-Ordner leeren. Es hilft nix, Booklet unladbar. Datei beschädigt. Da ich als Kunde ja doof in der Birne bin, liegt der Fehler zu allererst bei mir. Richtig so. Wozu ist der Kunde da. Man sucht eine Lösung und meldet sich wieder bei mir.

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Metastasia – Gedanken zu einer Variation (Update)

oder: Wie ein Handgriff mein Leben ändern wird

Die besten Geschichten soll das Leben schreiben. Der Satz klingt verdammt positiv. Marschiert man bewusst durchs Leben, sieht nicht die Schuldfrage im Tun und Handeln der Anderen, dann relativiert sich dieser Positivismus. Unverklärt gesehen, scheint das Leben immer den Stinkefinger in der Hinterhand gehoben zu halten, um ihn blitzschnell im unpassendsten Moment zeigen zu können. Arrangiert man sich mit dieser Marotte, trifft einen der Tritt vor das Schienbein nicht ganz so überraschend. Es ist halt so, gehört zum Lauf des Lebens einfach dazu, irgendwo zwischen unserem Anfang und Ende.

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