066_2019

Neben dem Sein

the erotic side of the photographic depressionism
Neben dem Sein
Nr. 1756
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet

Mittlerweile habe ich gelernt, in jeder Veränderung, in jedem Abschied, in jedem Verlust eine Erfahrung und damit eine neue Chance zu sehen.

063_2019

Virtuos

the erotic side of the photographic depressionism
Virtuos
Nr. 1741
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet

Ich weigere mich der Ideologie zu unterwerfen, der angeblich so intelligente Mensch könne alles beherrschen und nach seinem Gusto verändern. Wir Menschen sind ein lauer Furz der Natur, wahrscheinlich sogar nur ein fehlentwickelter Zweig der Evolution.

061_2019

Kopflage

the erotic side of the photographic depressionism
Kopflage
Nr. 1734
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet

Ich wurde nach einem Honorar gefragt. Wohl wissend, dass das Modell ihre Entlohnung meint, antwortete ich, dass ich kein Honorar nehme. Wie nicht anders zu erwarten kam es zu keinem Shooting.

058_2019

Zweifel erwünscht

the erotic side of the photographic depressionism
Zweifel erwünscht
Nr. 1746
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Baryt-Fotopapier
(c) 2019 Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet

Ich habe gelernt, in den Öffentlichen ‚alten Leuten‘ einen Sitzplatz anzubieten. Das ist aus heutiger Sicht sicherlich pädagogisch total falsch. Heute stehen die Alten, während die Brut auf den Sitzplätzen rumturnt, die Bahn zusammenschreit und die Augen der Erzeuger auf dem Smartphone kleben.

Verzögerungen

Da rufe ich die Erotische Seite des Fotografischen Depressionismus aus, der Aboleser des Lichtbildprophet rutscht aufgeregt auf seinem Klappstuhl hin und her und dann passiert hier nichts in Sachen barfüßiger Weibchen mit viel Ausstrahlung. Stattdessen lädt das Großmaul Ich nur ‚altes‘ Zeug hoch. Wenn ich mich in meiner realen Welt so umschaue, dann ist an meinem Verhalten aber nichts Auffälliges. Eben frei nach dem Gutmenschmotto und seiner Lieblingsausrede: ‚Andere machen es doch auch so‘. Erst einmal was laut in die Welt rausrülpsen und dann sehen wir weiter. Aber es geschieht etwas, was sich zumindest auf Instagram verfolgen lässt.

In der Tat lagen zum Zeitpunkt, als ich die Verkündigung verkündete, ein Stapel 18 x 24 cm gelithete Weibchenposen auf ORWO-Fotopapier zum Scannen bereit. Ich hatte aber keinen Bock, habe lieber ‚Game of Thrones – Die dritte Staffel‘ geschaut. Währenddessen hat die allgemeine Luftfeuchtigkeit vor allem die Ränder der Handabzüge fantastisch wellig werden lassen. Ich muss erwähnen, dass das gute alte ORWO-Fotopapier nicht mit dem heute üblichen Karton des Barytpapiers vergleichbar ist. Die Grammatur des ORWO-Papiers erinnert eher an gutes, jedoch nicht nobles Büropapier. Weiter mit dem sich wellenden Fotopapier: Ich versuche es – wie sonst auch – mit dem Pressen. Warum auch immer verschlimmbessert sich alles. Vielleicht liegt es wirklich daran, dass es die letzten Wochen in Berlin viel geregnet hat. In meinem Homeoffice verzichte ich auf Heizen, der lieben Umwelt, meinem Geldbeutel und dem benötigten Arbeitsklima zuliebe wegen. Die raschen Temperaturwechsel von kalt nach warm und wieder zurück tun da ihr Übriges. So ein Bogen altes DDR-Fotopapier kommt da nicht mit und schnell aus dem flachen Tritt.

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