Ein/e/es Linara Ms. schreibt an mich: „Ich bin froh, dass wir zusammen sind“

Wäre ich dem Alkohol oder anderen sozialen Gleitmitteln zugetan, ich würde daran glauben, dass ich ein/e/es Lina die partnerschaftliche Beziehung angeboten hätte. Vielleicht. Es hinge vom Grad meiner geistigen Umnachtung und der beiden überzeugend-ausstrahlenden Argumente des Wesens ab. Aber so bin ich dann doch erschreckt, dass mein Bericht attraktiv sei und dieses Lina für mich anfing zu komponieren. Wie soll das weitergehen? Komponieren wir zusammen eine Oper, schreiben wir ein paar Welthits über die Liebe oder gehen wir zu „Deutschland sucht den Superstar“ mit ohne Dieter Bohlen? Warum werden Eier von freilaufenden Hühner nicht als Fitness-Eier verkauft? So eine Schafherde ist der reinste Wollharem. Gibt es so etwas wie einen geraden Kreisverkehr?

Zitat Anfang
Guten Tag dort,
Ich möchte Sie auf keinen Fall erschrecken, aber Ihr Bericht schien für meinen persönlichen Geschmack äußerst attraktiv zu sein, deshalb komponiere ich für Sie. Und jetzt kann ich nicht vorhersagen, wie es weitergehen soll, daher bitte meine E-Mail schreiben und mir auch freundlich helfen
Mit freundlichen Grüßen Lina

Zitat Ende

Leute und Leutinnen

Unschuldige Wahrheit.

Erst Freitage für die Zukunft, dann zählen schwarze Leben und jetzt soll ich schwul stolz sein. Das ist mir zu viel aufgewecktes Zeugs.

Ähm. Es scheint so, als ist der Einzeller das wahre Genie unter allen Lebewesen auf diesem Planeten. Je mehr Geist im Spiel ist, umso absurder wird das Tun und Handeln der angeblich geistig-höherwertigen Wesen.

Hätte ich das Zeug für den Job des Prügelknaben?

In der Systemtheorie bin ich ja echt davon ausgegangen, dass der Einzelne sich in seinem Tun und Handeln zum Systemerhalt an der Gesamtheit orientiert. Anderenfalls kommt alles ins Stocken und führt zum Stillstand. Doch man möchte mir jetzt weiß machen, dass der Einzelne über der Mehrheit steht und damit alles sabotieren kann, was das Überleben des Systems gewährleistet. Das klingt nach kollektivem Suizid.

Ähm. Die Ehe hat wenig mit Liebe, dafür mehr mit Besitz und Eigentum zu tun. Ich denke da so an versteckte Sklaverei, nur völlig legal.

Lehne mich ab, ich tue was ich will.

Ähm. Der Anbau von Safran leidet nicht unter dem Klimawandel. Warum wird in den Qualitätsmedien kaum bis gar nicht über diese Erfolgsstory berichtet?

Heteronormativität? Mich hat zwar niemand gezwungen heterosexuell zu sein, nur schäme ich mich so langsam, weil ich wegen dieser zu gewöhnlichen sexuellen Orientierung in ein gesellschaftliches Abseits verschoben werde.

Habe ich mein Leben im Blick, dann ist es völlig normal, dass ich Menschen enttäusche.

Ein Christian Giese: „Rinderrouladen aus Rind!“ Ähm.

Schweigen, alles zu meinem Wohl!

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178_2021

Geistwesen

Geistwesen
Nr. 4291
Unikat: 18 x 24 cm ORWO Fotopapier
(c) 2021 Ronald Puhle

Modell: Lichtbildperle

Ich möchte dir mindest soviel geben wie du mir gibst.