Live ’69 & ’73 – Led Zeppelin

Was ist das? Glaubt derjenige, der diese Pressung nebst Zugaben initiiert und zu verantworten hat, aus Scheiße Gold machen zu können, nur weil er vier Scheiben Vinyl in gemischt blau-weißen Kunststoff presst und Led Zeppelin drauf schreibt? Ich liebe Live-Mitschnitte, doch „Live ’69 & ’73“ lässt nichts unversucht, dass diese Liebe schockwelkt und für immer selbstzerstört. Ich soll vor der schallenden Ohrfeige meiner Kritik erst loben? Was denn bitte? Ich versuche es: Ein Viertel der Box ist vom Klangbild erträglich (positiv), der Rest ist reine Materialverschwendung (negativ).

Mein Kaufargument war der Titel „Babe I’m gonna leave you“, der aus Gründen viel zu selten zu hören ist und, nach meinem Dafürhalten, zu den besten Liedern Led Zeppelins gehört. Diese Freude wird mit der zweiten Scheibe der 4 LP-Box auf niederträchtige Weise erdrosselt. Die Tonqualität erinnert mich an Selbstversuche, mit Hilfe eines Mikrofons vor dem Lautsprecher des Schwarzweißfernsehers Musiksendungen aus dem Westen auf Kassette aufzuzeichnen. Was war das für ein Fiasko. Was ist „Live ’69 & ’73“ bloß für eine apokalyptische Katastrophe.

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Kritische Worte unerwünscht

Auf ein weiteres Wort zum Sonntag, jeden Samstag neu:

Medien an.
Scheiße muss Scheiße genannt werden.
Bitte viel Lob, tonnenweise.
Zucker für die Masse.
Zentnerweise in den breiten Arsch.
Honig um die Schandmäuler.
Alles andere ist Mobbing, Shaming und was weiss ich noch alles.
Leben, der Ponyhof.
Sturmklingler gehören erschossen.
Stört meine Ruhe nicht.
Dynamischer Reiniger.

Stimmt es, dass kleine Brüste wachsen, wenn sie mit Sperma bespritzt werden?

Sicher.
Pornografisch sichergestellt.
Apache, wer?
Pubertätsblocker?

Kinder sind nicht über ihr Geschlecht verwirrt. Sie werden irritiert, wenn durch Verwirrte von einer angeblichen Wahl die Rede ist, was das Kind sein könnte, obwohl Kind es biologisch betrachtet nicht ist.

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Kein Jahresrückblick 2021

So richtig mag ich mir über das zurückliegende Jahr 2021 keine Gedanken machen.
Es gäbe einiges, worüber sich ein Sinnieren lohnt.
Worüber ich nachdenken sollte.
Nur beschleicht mich das ungute Gefühl im Schreibschwall irgendetwas zu vergessen.

Ein einziger Tag ändert alles.
Ich habe mir nicht gemerkt, welcher Tag es war.
Mit vielem mußte ich rechnen, dass Mitte des Jahres der Turbo zündet, hier fehlte mir die Fantasie.
Bis heute verstehe ich nicht, was ab diesem Tag alles geschehen ist. Vor allem, wie es geschehen ist. Surreal.
Dinge passieren, unerwartet und zufällig.

Etwa zur Mitte des Jahres erfahre ich auch, dass Dirk D. verstorben ist. Kurz nach meiner Genesung 2016 ist er an Krebs erkrankt. Damals meinte er, es sei alles überstanden und er schaut positiv nach vorn. Nebenbei bekam ich mit, dass eine neue Frau an seiner Seite ist. Als ich sehe wer sie ist, war mir klar, warum die Band K(l)eingeld nicht weiter zusammenspielen konnte.
Er ist nicht mehr da und ich muss erstaunlich oft an ihn denken.

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Leute und Leutinnen

Unschuldige Wahrheit.

Erst Freitage für die Zukunft, dann zählen schwarze Leben und jetzt soll ich schwul stolz sein. Das ist mir zu viel aufgewecktes Zeugs.

Ähm. Es scheint so, als ist der Einzeller das wahre Genie unter allen Lebewesen auf diesem Planeten. Je mehr Geist im Spiel ist, umso absurder wird das Tun und Handeln der angeblich geistig-höherwertigen Wesen.

Hätte ich das Zeug für den Job des Prügelknaben?

In der Systemtheorie bin ich ja echt davon ausgegangen, dass der Einzelne sich in seinem Tun und Handeln zum Systemerhalt an der Gesamtheit orientiert. Anderenfalls kommt alles ins Stocken und führt zum Stillstand. Doch man möchte mir jetzt weiß machen, dass der Einzelne über der Mehrheit steht und damit alles sabotieren kann, was das Überleben des Systems gewährleistet. Das klingt nach kollektivem Suizid.

Ähm. Die Ehe hat wenig mit Liebe, dafür mehr mit Besitz und Eigentum zu tun. Ich denke da so an versteckte Sklaverei, nur völlig legal.

Lehne mich ab, ich tue was ich will.

Ähm. Der Anbau von Safran leidet nicht unter dem Klimawandel. Warum wird in den Qualitätsmedien kaum bis gar nicht über diese Erfolgsstory berichtet?

Heteronormativität? Mich hat zwar niemand gezwungen heterosexuell zu sein, nur schäme ich mich so langsam, weil ich wegen dieser zu gewöhnlichen sexuellen Orientierung in ein gesellschaftliches Abseits verschoben werde.

Habe ich mein Leben im Blick, dann ist es völlig normal, dass ich Menschen enttäusche.

Ein Christian Giese: „Rinderrouladen aus Rind!“ Ähm.

Schweigen, alles zu meinem Wohl!

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Irgendwo zwischen Wunsch und Realität

Ich hatte mal Wünsche. Zum Beispiel mit der Angetrauten zusammen alt werden und irgendwann im hohen Alter am Weißer See sitzen und Enten füttern. Weissensee, da habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht. Dann kam der Tag X und der Großmeister da oben holte seine fiese Nadel raus, ließ den Wunsch platzen. Ich habe keinen Bock mehr darauf. Mit einem Mal waren alle Ideale um die Traumfrau aufgebraucht.

Nach dem Studium fing ich mit dem Schreiben an. Und es lief gut, gleich mehrere Verlage konnte ich bedienen. Fast zweihundert Ausgaben Foto-Fachzeitschriften liegen hier im Büro und irgendetwas von mir steckt darin. Also warum nicht gleich in eine Redaktion wechseln. Zwei Angebote und dann platzt der Wunsch, weil der Hungerlohn weder eine Familie noch einen Zweitwohnsitz irgendwo in Deutschland finanziert.

Ein Buch schreiben. Na gut, es wurden vier. Es ist eben was anderes einen Artikel a 3000 Zeichen zu tippen. Folglich braucht das Buchschreiben etwas mehr Übung. Das letzte Werk, es war so ein tolles Projekt, einzigartig am deutschen Markt und später von anderen Verlagen kopiert. Ausnahmsweise waren die Rezensionen durchweg positiv. Doch dann taucht das Buch kurz nach Erscheinen als PDF im Internet auf, kostenlos und die Verkäufe brechen ein. Ich war maßlos enttäuscht. Ein Haufen Arbeit und kein Eurocent verdient.

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