Reden is(s)t Gold

Stell dir vor du bekommst Geschriebenes,
völlig überraschend und glatt gelogen,
nettes Gesäusel a la Süßholzraspeleien,
es belustigt des falschen Deutsch!

Stell dir vor du bekommst Geschriebenes,
in unverständlichem Ausländisch,
ich den Google- oder Bing-Übersetzer bemühen muss,
es belustigt des falschen Deutsch!

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Der Große Ich-Feldzug

Im Moment geht es bei mir ab wie Schmidt’s Katze: Jeden Tag trudelt ein Kennenlern-Begehren inklusive Bildchen ein. Zu 99% soll es sich um eine holde Schönheit aus der ehemaligen Sowjetunion handeln. Hauptmerkmal der Bräute: unverheiratet, ohne Kinder und um die Mitte Dreißig! Zugegeben, die mitgeschickten Bilder zeigen in meinen Augen ansehnliche Wesen, doch ruft das keinen sexuell-emotionalen Notstand bei mir aus.

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Das Held

In den letzten Monaten bestand ein kleiner Teil meines Lebens darin, zwecks Freizeitgestaltung die volle Palette des Kabel TV-Angebots auszuschöpfen. Von Hartz IV-TV über Shopping bis hin zu Dokumentationen wird vieles und doch irgendwie nichts geboten. Wenn mir relativ schnell etwas aufgefallen ist, dann die Wiederholrate, mit der TV-Sender von Öffentlichrechtlich bis Privat arbeiten.

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Ausländisch Spam zur Kunst gereicht

Wer wäre vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten auf die Idee gekommen, dass Werbung oder Stilelemente der Werbung zum Kunstobjekt werden. Alles was Masse und auf den schnellen Konsum ausgelegt ist, was scheinbar einer geringen Wertschöpfung unterliegt, stempeln wir geringschätzend zumindest als Trash ab. Wabert man etwas Kult darum und gibt der Kreation Zeit, kann sich daraus Kunst entwickeln.

Zeit heilt keine Wunden, Zeit macht einfach nur blind! Und taub! Stumpf gewaltig ab!

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Benimmregeln

Gelegentlich verirren sich neben dem geliebten Spam notgeiler Russenbräute auch Nachrichten an mich, die den Anschein erwecken, sie sein wirklich an mich persönlich gerichtet. Also es bedarf einer gewissen Kenntnis, formuliert man in der Form einen Inhalt an mich aus. Dazu gehört zum Beispiel Modell stehen oder das Offene Atelier.

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