Erinnerungen (II)

Sie war wohl – bisher? – die Ausstellung schlechthin für mich: Lichter, Mitten & Tiefen in der Pankower Galerie Solitaire. Die Räume ließen mehrere Themen zu, so waren 3D-Arbeiten bis Fotografien von Akt bis Landschaft zu sehen. Beim Aufräumen fiel mir die Eröffnungsrede von Roswitha Skowasch sowie ein macnews.de-Interview anläßlich der Ausstellung in die Hände. Erinnerung und Wiederholung: Hier das macnews.de-Interview von vor fast 10 Jahren.

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Kunstdiktatur – Wenn sie hilft, dann ja!

Der Deutsche ist für Extreme anfällig. Ich nehme mich da nicht aus, auch wenn ich mein Deutschsein beharrlich ignoriere. Doch seit meinem dritten Geburt-Tag vorheriges Jahr Ende November verzeichne ich aus mir heraus einen gewissen Wahn gegen die Dummheit. Und jedes Mal, wenn man mir versucht unterzujubeln, das Blödheit zum Alltagsgeschäft des Menschen gehört, sehne ich mich nach einem Schweinetreiber (Taser) und körperlicher Züchtigung. Gewalt gegen Geistes- und Verbalidioten ist eine Lösung!

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Neue Gedanken denken

Seit meinem neuen Geburtstag verspüre ich den Wunsch, mich in meiner kreativen Vergangenheit umzusehen und aus dem Bisherigen neues zu schaffen. Ich habe mir die Frage gestellt, ob ich nicht damit das Gute von Damals als die bessere Zeit verkläre. Immerhin schütte ich damit einen Teil aus dem heiligen Fass des Analogen, wende mich stattdessen wieder dem verteufelten Digital zu.

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Metastasia – Gedanken zu einer Variation (Update)

oder: Wie ein Handgriff mein Leben ändern wird

Die besten Geschichten soll das Leben schreiben. Der Satz klingt verdammt positiv. Marschiert man bewusst durchs Leben, sieht nicht die Schuldfrage im Tun und Handeln der Anderen, dann relativiert sich dieser Positivismus. Unverklärt gesehen, scheint das Leben immer den Stinkefinger in der Hinterhand gehoben zu halten, um ihn blitzschnell im unpassendsten Moment zeigen zu können. Arrangiert man sich mit dieser Marotte, trifft einen der Tritt vor das Schienbein nicht ganz so überraschend. Es ist halt so, gehört zum Lauf des Lebens einfach dazu, irgendwo zwischen unserem Anfang und Ende.

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