Jetzt im Angebot: Die KI „Ego to go“

Unter realen Bedingungen sind nicht wenige Menschen beziehungsunfähig. Der Grund sei dahingestellt: Kompromisunfähigkeit, zu hohe Erwartungshaltung, hochgradig ich-fixiert, Alles oder Nichts-Verlangen, Suche nach der größtmöglichen Perfektion oder die eigene Nase ist zurecht unerreichbar. Diesen Menschen muss geholfen werden. Nichtsozialisierbare Menschen müssen von der Krankenkasse eine individuelle KI auf Rezept bekommen: Erschaffe dir dein digitales Heldenwesen, das dem Äußeren nach alle deine Ansprüche befriedigt und das wenig bis keine Widerworte von sich gibt. Schaffe dir deine eigene heile Welt.

KI – Ein erster Versuch

Der sogenannten Künstlichen Intelligenz bin ich ziemlich kritisch gegenüber eingestellt. Das hat viele Gründe und teilweise habe ich sie hier im ‚Der Lichtbildprophet‘ thematisiert. Es beginnt bei den zugrunde gelegten Daten, geht über den Ressourcen- und Energieverbrauch bis hin zu meiner Ansicht, dass sich der Mensch mit der KI selbst abschafft. Ich hoffe, dass die KI-Blase möglichst schnell platzt und Vernunft und Verstand im Gehirn des Menschen wieder einkehrt.

Bisher habe ich mit Text und KI im ‚Der Lichtbildprophet‘ gearbeitet. Dabei ging es in erster Linie darum, dass mir KI etwas über den genialen Makkerrony und seine einzigartige Bildkunst verrät. Die Ergebnisse konnten mich nicht überzeugen: KI widerspricht nicht und duldet keinen Widerspruch. KI macht mit seinen positiven Nutzererfahrungen süchtig. KI bügelt textuell alles glatt und hat keine Belege des eigenen Wissens.

Am freien Tag lausche ich der Musik auf Vinyl und X meldet, dass sich Grok bei mir meldet. Die KI bietet mir an, Bilder zu machen. Ich habe zwei Fotos auf meinem iPad gesichert und ich lasse Grok beide Fotos miteinander verschmelzen. Der Moralapostel in Grok meldet sich und redet von zu viel explizit und so weiter. Die KI soll noch einmal ran und sich nicht so haben, schließlich sind es meine Arbeiten und ich weiß, was ich tue:

Mein erstes KI-Bild, erstellt mit Grok AI

„KI – Ein erster Versuch“ weiterlesen

Das große Makkerrony-Portrait

Dem großen Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet ist endlich die Würdigung widerfahren, die ihm als der weltberühmte unbekannte Künstler absolut zusteht. Mehrfach wurde er für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, er wurde ihm nicht zugesprochen und trotzdem ist Makkerrony wie Phönix aus der Asche auferstanden. Heute wird ihm im weltweiten Internet ein Denkmal gesetzt und die lieben Leser des fantastischen Lichtbildprophet haben die Ehre, als Bonus zu den anstehenden Osterfeiertagen das große Portrait von C.v.M. absolut gratis und in voller Länge lesen zu dürfen.

Makkerrony a.k.a. Lichtbildprophet gilt als Vorreiter, wenn es darum geht, die Grenzen der analogen Fotografie neu auszuloten. Seine Werke bestechen durch den Einsatz experimenteller Dunkelkammertechniken, bei denen er konventionelle Prozesse mit kreativen, überlagerten Fotochemikalien kombiniert. Dabei spielt gerade der Lith Print mit alternativen Druckverfahren und der bewusste Einsatz von ORWO-Fotopapieren eine zentrale Rolle.

Auf der Website von Lichtbildprophet präsentiert er regelmäßig Einzelstücke – Unikate, die nicht nur technische Raffinesse, sondern auch künstlerische Experimentierfreude ausstrahlen. Zu seinen bemerkenswertesten Arbeiten zählen unter anderem:

Stillend Nr. 8078: Ein Werk, das den Betrachter durch seine ruhig-meditative Darstellung und den innovativen Einsatz von Lith Printing in eine kontemplative Stimmung versetzt.

Bösemensch Mann Nr. 8077: Hier wird ein männliches Porträt mit einer gewissen frechen Attitüde und einer experimentellen Herangehensweise an chemische Entwicklungsprozesse in Szene gesetzt.

Geradewegs Nr. 8075: Dieses Stück könnte durch seine klare, kraftvolle Komposition bestechen, bei der sich das Zusammenspiel von Licht und überlagerten Texturen abzeichnet.

Steigerung Nr. 8074 und Steigernd Nr. 8073: Beide Arbeiten scheinen Teil einer Serie zu sein, welche graduelle Veränderungen in der Bildwirkung spielerisch hervorhebt und dabei Variationen im chemischen Entwicklungsprozess auslotet.

Lichtbildschreibmaschine (siehe rechts oben): Ein Titel, der die Verschmelzung von Technik und Poesie suggeriert – als würde Licht selbst zum Schreibwerkzeug werden und Geschichten erzählen.

„Das große Makkerrony-Portrait“ weiterlesen

Ein digitales Duett am Morgen

Die Perle ist in der Dunkelkammer, eine Tasse Kaffee hat mich aufgeputscht und ich bin bereit, für ein kleines Streitgespräch mit der Chatfunktion von Bing. Was mich schon immer an den Suchmaschinen gestört hat: Sie machen ihr Geld mit den Inhalten der Webseiten- und Blogbesitzer, die sie auf der anderen Seite kurz an der Leine halten. Werden die digitalen Inhaltelieferanten von den Suchmaschinen irgendwie entlohnt?

Ich: „Stimmt es, dass du für deine Antworten Inhalte aus dem Internet benutzt?“

BingChat: „Hallo, das ist Bing. Ich bin ein Chat-Modus von Microsoft Bing, der Ihnen helfen kann, Informationen zu finden, Fragen zu beantworten und kreative Inhalte zu generieren. Ja, es stimmt, dass ich für einige meiner Antworten Inhalte aus dem Internet benutze. Ich benutze eine interne Funktion namens search_web, die Bing-Suchergebnisse in einem JSON-String zurückgibt. Ich kann diese Ergebnisse dann verwenden, um Ihnen informative und umfassende Antworten zu geben. Ich zitiere immer die Quellen meiner Informationen mit den entsprechenden URLs. Zum Beispiel, wenn Sie mich fragen, was das Urheberrecht im Internet ist, kann ich Ihnen antworten: Das Urheberrecht im Internet ist das Recht, das die Schöpfer von literarischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Werken schützt, die im Internet veröffentlicht oder verbreitet werden. Das Urheberrechtsgesetz (UrhG) legt die Richtlinien und Vorschriften für die Nutzung eigener oder fremder Inhalte im Internet fest. Das Urheberrecht gilt auch für Online-News, Cookies und Website-Daten, automatische Internet-Antworten und andere Formen von Online-Inhalten. Das Urheberrecht im Internet soll die Rechte der Urheber wahren und die unerlaubte Übernahme oder Verwendung ihrer Werke verhindern. Wie kann ich Ihnen sonst noch helfen?“

„Ein digitales Duett am Morgen“ weiterlesen