Drei doch kontra also zum Baum des Lebens

Gedanken zu einer abstrakten Malerei

Der Mensch,
er redet viel über den Baum des Lebens.

Also nahm ich meine Kamera und suchte ihn.
Doch keiner konnte mir den Baum des Lebens zeigen.
Also wollte ich ihn malen.
Doch keiner konnte mir sagen, wie tief und hoch der Baum des Lebens gewachsen ist.
Also begann ich ihn zu malen, ganz so wie ich ihn sehe.
Doch beschwert euch nicht, wenn er am Ende so anders aussieht und nicht so, wie ihr euch den Baum des Lebens vorstellt.

Es geht immer noch den Tick …

Ich habe wohl zu lange die alten fotografischen Schinken gelesen. Aber sie geben mir Antworten, die gute Geister wie Edwin Mutter oder moderne Autoren wie Jost Marchesi nicht geben können. Ich nenne es die ‚Moderne Arroganz‘, den Pyramiden-Effekt: Ist der Mensch aus technologischer Sicht der Meinung, dass eine Technik überholt ist, dann steinigt er das ‚alte‘ Wissen und blendet es fortan komplett aus. Irgendwann hat man mal den Bau der Pyramiden als hinfällig betrachtet und das Wissen, wie diese Monumente entstanden sind, aus dem menschlichen Wissen komplett ausradiert. Ein paar Jahrhunderte später erklären wir die Ägypter für jene Deppen, die nur mit abertausenden armen geschlagenen Sklaven so etwas wie Pyramiden schaffen konnten. Dass die vergangene Zeit auch Techniken kannte, die den Bau riesiger Pyramiden weniger martialisch möglich machten, auf diese Idee kommt der eingebildete Neuzeitmensch nicht.

Lasst uns die Experimentelle Archäologie erfinden und so tun, als sind wir kleine blöde Ägypter, die die Pyramiden erfinden und bauen wollen! Oder waren es doch die Außerirdischen, die die Dinger in die Wüste gebeamt haben?

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Ein Leben in Halbwahrheiten – Ein fotografisches Traktat

oder: Unsere moderne Überheblichkeit ist die Ursache allem Halbwissen

Seit meinem dritten Geburt-Tag befinde ich mich auf Orientierungskurs. Das ist nun über 19 Monate her. Optimistisch gesehen kann ich nicht klagen. Es sind Fortschritte da, kleine Fortschritte. Doch es bleiben die Bombertrichter, die trotz des darüber wachsenden Grases unpassend die Landschaft dominieren. Es hat so etwas von Hobbitland. Vielleicht sollte ich mir einen Hügel reservieren und darin meine Höhle integrieren. Meine eigene Höhle, ganz für mich allein. Denn es wird eine Schlafhöhle mit nur einem Fenster. Viel zu klein, dass da jemand sich reinstehlen kann.

Kaum sichtbar, dafür umso schmerzhafter, sind die Einschusslöcher. Letztlich führen sie zum Sprung, zum Riss in der Seele. Wohl der beste Kitt ist nicht gut genug, den Bruch so zu füllen, dass keine Narbe bleibt. Jeden Tag werde ich daran erinnert. Das Gesicht eincremen um die Narbe ‚Hautirritation‘ zu versorgen führt zwangsläufig die Hand am Hals vorbei. Jeden Tag wieder, jeden Tag auf’s neue. Ist da was, ist da nichts zu spüren? Oder ist da wieder was, auf der anderen Halsseite auch?

Wie soll ich mich bei diesen Gedanken auf anderes, Angenehmes, fokussieren können?

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Bachelor of Wikipedia

Wissen bequem und immer online abrufbar nachlesen? Nur nicht seinen Kopf mit unnötigem Wissen beschweren? Scheiß auf Bücher und Bibliotheken (Büchereien)? Rettet die Wale und findet Nemo?

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Suche nicht in Google nach den Antworten auf die unnützen Fragen unserer Zeit. Hol dir dein Halbwissen auf Wikipedia, absolut gratis und völlig umsonst! Ringe die elitären Vollpfosten von der Uni mit deinem zusammengeglaubten Alternativwissen nieder!

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