117_2019

Clown ohne Gesicht

Clown ohne Gesicht
Nr. 1879
Unikat: 18 x 24 cm Hadernpapier
(c) 2019 Ronald Puhle

Wenn das Beispiel Anna Sorokin oder Anna Delvey die Runde macht, dann lohnt sich bald noch nicht einmal das Lügen und Betrügen. Eine Schmach für die Generation der Poser, Möchtegerns und ‚Viel Geld mit keiner Arbeit‘-Verdienenden.

099_2019

Baum's Baum

Baum’s Baum
Nr. 1857
Unikat: 18 x 24 cm Hadernpapier
(c) 2019 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Ein Problem der sozial vernetzten Millenium-Generation ist der aufmerksamkeitswirksame Beschützergeist: Liegt einer Mimose der Kackbolzen quer im Arsch, fühlt sich der Homo digitalis berufen, wortgewaltig einzuschreiten. Ratsam wie hilfreich wäre es, dem Sensibelchen den eigenen Finger in den Hintern zu rammeln und anzubrüllen, selbst die fette Kiste zu bewegen.

098_2019

Ein erstes Hadern

Ein erstes Hadern
Nr. 1861
Unikat: 18 x 24 cm Hadernpapier
(c) 2019 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Der Gutmensch trifft keine Entscheidungen. Das kann er nicht. Der Gutmensch redet, schafft sinnlos Floskeln und Strategien, redet und redet, bis alle Beteiligte in einem komatösen Tiefschlaf versunken sind.

097_2019

Letzter Stein - Mein Sein

Letzter Stein – Mein Sein
Nr. 1864
Unikat: Fotoemulsion auf Keramikkachel, 17 x 17 cm,
(c) 2019 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildprophet

Abgerechnet wird immer erst am Ende eines Lebensabschnittes.
Nicht selten begegnet mir dann in dem Moment die Dankbarkeit, durch meine Beharrlichkeit einen wissenschaftlich denkenden Menschen gefördert zu haben.

Hadern

Was denkt wohl Leser, liest er die Überschrift ‚Hadern‘?

Zitatsammlung:
Hadert er mit seinem Schicksal?
Ist er eigentlich nicht ständig am nörgeln?
Der hat doch Krebs?
Jetzt findet er das Leben total Scheiße wo es zu Ende geht.
Jeder der Krebs hat stirbt.
Früher oder später.
Also was soll das Rumgezicke?
Außerdem muss es ‚Was denkt wohl der Leser …‘ heißen.

Für die von mir zitierte Denke gibt es eine glatte Sechs, setzen!

Insofern der Bildungs-Homo digitalis das Wort ‚Hadern‘ kennt, denkt er bei dem Wort an einen Vollhonk der klagt, der unzufrieden ist.

Doch es ist – der Doppeldeutigkeit der deutschen Sprache sei Dank – wie mit dem Suggestivjournalismus der Qualitätmedien, der in Überschrift und Teaser die niederen Instinkte des medialen Opfers anspricht, Klicks im Web oder das Verweilen am Bildschirm erhofft und in der Auflösung verrät, dass alles gar nicht so schlimm ist oder ganz anders als zunächst instinktgetrieben gedacht.

Liebe Primitivmedien: Das ist Lebenszeitverschwendung. Das ist plump und niveaulos wie das einstige goebbelssche Gebrüll.

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