143_2020

Schattenmensch

Schattenmensch
Nr. f_0247
Fotopapier: Vephota, 13 x 18 cm, Lithprint
(c) 2020 Ronald Puhle a.k.a. Lichtbildpoet
Informationen zur Urheberschaft und dem Projekt ‚Lichtbildpoet

Besitzanspruch Beziehung, dabei bin ich noch nicht einmal im Besitz des eigenen Lebens.

Die Arbeit ist in einem Upcycling-Unikat der Bilderrahmen-Manufaktur Frameworks Berlin gefasst. Die Außenkanten des Rahmens betragen ca. 22 x 27 cm.

Schattenmensch - gerahmt

Vergiß den historischen Zusammenhang nicht

So ein daher gelaufener fotografischer Halbgott meint zu mir, ich solle meine Fundstücke vergrößern. Derart klein im Kontakt kopiert, ist es für das Genie viel zu anstrengend, sich die historischen Miniaturen anzusehen. Man könne ja diese Bilder gar nicht richtig genießen. Es ist immer wieder beeindruckend, wie es dem Unwissenden gelingt, seine Blödheit unter Beweis zu stellen. Den Blick stocksteif auf die moderne Fotografie fixiert, gesteht sich der Spinner Ratschläge zu, die völlig daneben sind. Etwas mehr Sinn fürs Historische und er hätte sich den Kommentar sparen können.

Gehe ich davon aus, dass die Jahre um 1840 als das Erfindungsjahrzehnt der Fotografie gelten, hat es etwa bis Anfang des 20. Jahrhundert (also ab 1900) gedauert, bis ein Objektiv patentiert wurde, welches sich auch für den Vergrößerungsprozess eignet. Es fehlen jetzt nur noch geeignete Lichtquellen. Bis dahin und noch weit darüber hinaus werden Aufnahmen auf Glasplatte und später auf Zelluloid als Filmträger angefertigt, davon im Kontaktverfahren Abzüge erstellt. Das heißt: Wer große Abzüge haben möchte, der muss dementsprechend große Negative anfertigen. Heute reden wir von der Großformatfotografie. Selbst das deutlich kleinere Mittelformat (zum Beispiel 6 x 6 oder 6 x 9 cm) liefert am Anfang seines Aufkommens ausschließlich Negative für Kontaktkopien. Sowohl auf Glas als auch auf Zelluloid.

„Vergiß den historischen Zusammenhang nicht“ weiterlesen

020_2016

no 0019

Nr. 0019
Unikat: (x) _Größe: 13×13 cm _Medium: Film Washi auf Büttenpapier
Druck : ( )
(c) 2014 Lichtbildprophet

Wider dem Verbot
Mir wurde – freundlichst – untersagt, in einer Ausstellung keine nackten Mensch zu zeigen. Es schade der Bedeutung des ausstellendem Gebäude. Gesagt getan, griff ich unter anderem auf dieses Bild zurück. Immerhin ist es anerkannte Kunst, öffentlich sichtbar und mich fasziniert immer wieder dieser Hintern!